Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 18.August 2022 Uhr

 
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Verschiedenes 

„Ich bin selbständiger geworden“

„Ich bin selbständiger geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

Interview mit einer Teilnehmerin eines Freiwilligen Sozialen Jahres

Nach ihrem Abi begann Sarah (19) ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Wir haben mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.

Wie sind Sie ausgerechnet auf eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung gekommen?

Sarah: Meine Eltern arbeiten beide mit Menschen mit Behinderung zusammen, daher war mir der Beruf nicht fremd. Und da ich nach dem Abi nicht sofort studieren, sondern lieber etwas Soziales machen und gleichzeitig etwas Geld verdienen wollte, bin ich auf die Caritaswerkstätte gekommen. Nach einem Praktikumstag war ich mir dann sicher, dort mein FSJ zu machen.

Was genau machen Sie in der Werkstätte?

Sarah: Ich bin im Berufsbildungsbereich der Werkstätte eingeteilt. Die Aufgaben dort sind sehr unterschiedlich. Ich bin sowohl in der Einzelförderung von Menschen mit Behinderung, als auch in der Gruppenarbeit tätig. Ich assistiere und unterstütze die Menschen in der Werkstätte. Wir lernen zum Beispiel gemeinsam gängige Computerprogramme, um die Menschen mit Behinderung auf Tätigkeiten in der Verwaltung vorzubereiten.

Haben Sie dabei einen eigenen Gestaltungsspielraum?

Sarah: Ja, ich habe einen großen Spielraum, eigene Ideen einzubringen. Wir besprechen uns morgens im Team, wer was macht. Meine Vorschläge werden dort besprochen und berücksichtigt. Die Kolleginnen und Kollegen sind für mich da, wenn ich Hilfe brauche, sie geben mir aber auch die Möglichkeit, sehr eigenständig zu arbeiten.

Wir war der Übergang zwischen Schule und Einstieg ins FSJ für Sie?

Sarah: Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich an den neuen, anderen Alltag zu gewöhnen. Nach einem Arbeitstag in der Werkstätte war ich in den ersten Wochen schon manchmal sehr k.o. Ein Arbeitstag ist anders anstrengend, als ein Schultag. Hinzu kommt, dass ich nicht mehr zu Hause wohne und jetzt selbst für meinen Haushalt verantwortlich bin. Ich muss selbst die Wäsche waschen, kochen und alle diese Dinge. Aber mittlerweile ist das alles kein Problem mehr.

Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich persönlich verändert oder weiterentwickelt haben?

Sarah: Auf jeden Fall. Ich bin viel selbständiger geworden und übernehme mehr Verantwortung für mich und andere. Ich habe jetzt auch einen ganz anderen Blick auf Menschen mit Behinderung und darauf, wie sie von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ich habe jetzt viel mehr Verständnis für die Probleme, mit denen sie im Alltag konfrontiert sind.

Welche Eindrücke nehmen Sie aus dem FSJ für sich oder für Ihre Berufswahl mit?

Sarah: Es war gut, nach dem Abi erst mal praktische Berufserfahrung zu sammeln, zu lernen, sich in ein Team zu integrieren, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Das sind alles Erfahrungen, die ich hier jeden Tag mache und von denen ich immer profitieren werde, egal was nach dem FSJ kommt.





SWR


Veranstaltungen 

Locked in im Lockdown

Die Auswirkungen der Coronapandemie hinter Gittern

Podiumsdiskussion des Bezirksvereins für soziale Rechtspflege in Kooperation mit der Freiburger Bürgerstiftung
Mo, 11. April 2022, 19:00 Uhr, MensaBar Rempartstraße, Eintritt frei

Die seit zwei Jahren andauernde Pandemie hat die Situation für Menschen hinter Gittern besonders verschärft. Als besonders vulnerable Gruppe wurden sie kaum wahrgenommen. Außenkontakte waren und sind aus Gesundheitsschutzgründen untersagt bzw. nur eingeschränkt möglich. Die psychologische, therapeutische, sozialarbeiterische und auch religiöse Unterstützung und Begleitung von Gefangenen war "innen" eingeschränkt und von "außen" fast nicht möglich. Die Arbeitsplätze in den Werkstätten waren immer wieder geschlossen und die Einschlusszeiten deutlich verlängert. Viele Gefangene sind noch mehr verarmt. Materiell und emotional. Lockerungen, Integrationsmaßnahmen, Gerichtsentscheidungen wurden "durch die Pandemie" verschleppt.

Wie ist eine Rückkehr in den Vor-Pandemie Zustand möglich? Ist sie erwünscht? Wie können die Straffälligenhilfe und andere Unterstützungsstrukturen ihre wichtige Arbeit wieder durchführen?

Diskussion mit Barbara Welle (Familienherapeutin, Cocon e.V. Freiburg), Martin Vrana (katholischer Seelsorger, JVA Freiburg), Tina Gröbmayr (Anwältin, Vorsitzende Bezirksverein für soziale Rechtspflege) und Dr. Gunda Wössner (Diplom-Psychologin, Max-Planck-Institut)
Moderation: Klaus Hoffmann, Oberstaatsanwalt und Reinhild Dettmer-Finke, Filmemacherin

Ort: MensaBar, Rempartstraße 18, 79098 Freiburg, Einlass ab 18:30 Uhr. Der Eintritt ist frei

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Gewinnspiele 

ÖFFNUNGSZEITEN DER FREIBURGER FREIBÄDER Sommersemester 2022

ÖFFNUNGSZEITEN DER FREIBURGER FREIBÄDER Sommersemester 2022
50-Meter-Becken im Westbad (c) Regio-Bäder / Foto: Michael Bamberger

In der Vorsaison vom 30.4. bis 13.5. hat nur das Strandbad Mo-So von 12 bis 19 Uhr geöffnet,
danach ab 14.5. bis 25.5. haben alle Freibäder, also auch das Lorettobad und das Freibad St. Georgen zu den gleichen Zeiten geöffnet

In der Hauptsaison vom 26.5. bis 28.8. hat das Strandbad Mo-Fr von 7 bis 20 Uhr geöffnet und das Lorettobad und das Freibad St. Georgen jeweils von 10 bis 20 Uhr
Alle drei Freibäder haben Sa+So jeweils von 9 bis 20 Uhr geöffnet

Gegen Ende der Hauptsaison vom 29.8. bis 11.9. haben alle drei Freibäder Mo-Fr jeweils von 10 bis 19 Uhr sowie Sa+So jeweils von 9 bis 19 Uhr geöffnet

In der Nachsaison ab 12.9. (Schulbeginn) hat nur noch das Strandbad Mo-So von 12 bis 18 Uhr geöffnet

Bei Feiertagen gilt jeweils die Öffnungszeit wie Sa+So

Die aktuellen Öffnungszeiten der Hallenbäder finden Sie unter folgendem Link:
Öffnungszeiten der Freiburger Bäder | Regio Bäder GmbH (badeninfreiburg.de)

VERLOSUNG

Wir verlosen zwei Zehnerkarten für die Freiburger Schwimmbäder der Regio Bäder unter unseren Lesern. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 2. Mai 2022 einschreiben. Die Gewinner werden benachrichtigt und im prolixletter veröffentlicht.

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Veranstaltungen 

Musik: profectio 30+1

Musik: profectio 30+1
Profectio (c) Roland Breitenfeld

ensemble profectio initiative freiburg

Mi 06.04. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Das ensemble profectio initiative freiburg wurde im Jahr 1991 von Roland Breitenfeld und Donoung Lee gegründet. „30+1“ ist das wegen Corona 2022 nachgeholte Jubiläumskonzert.

„30+“ das sind mehr als 30 Jahre vielfältigster musikalischer Klangschattierungen in deren Mittelpunkt kontinuierlich die Verbindung zu (live-)elektronischen Klängen und anderen Medien gesucht wurde – unter dem Motto „profectio – Aufbruch zu etwas Neuem hin“.

Doch es soll für das Ensemble nicht nur ein Rückblick sein, sondern auch ein Neustart: „+1“. Maßgebend sind dabei immer wieder die unterschiedlichsten Handschriften der Komponist*innen. Für dieses Konzert stehen sie in sehr engem Kontakt zur Freiburger Musikszene und gelten als Wegbereiter für die neue Klang- und Videoszene: Donoung Lee, Hiromi Ishii, Luigi Nono, Wilfried Jentzsch, Mesias Maiguashca, Roland Breitenfeld und Nam June Paik.

MIT
Ullo von Peinen, Sprecher
Frank Miachael, Flöte
Alexander Ott, Oboe / Engl. Horn / Oboe d’amore
Walter Ifrim, Klarinette
Alfonso Gomez, Klavier

Klangregie: Hiromi Ishii, Wilfiried Jentzsch, Mesias Maiguashca
Video/Bild-Regie: Hiromi Ishii, Carlos Poete
Roland & Ingrid Breitenfeld (Live-Elektronik & Klangregie)Gesamtleitung: Roland Breitenfeld

Gefördert von Kulturamt der Stadt Freiburg und dem Regierungspräsidium Freiburg
Eintritt: 17,00 €/13,00

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Roland Breitenfeld

Roland Breitenfeld was born in Dresden in 1952. He received his first formal musical schooling during his time as a member of the Dresdener Kreuzchor 1963-1968 headed by Rudolf Mauersberger.
From 1972 to 1984 he worked at the music department of the Saxon State Library in Dresden. He studied musicology in 1974/75 at the Martin-Luther-University in Halle. In 1978 he began to study composition with Paul-Heinz Dittrich in Zeuthen and further with Wilfried Krätzschmar at the music academy in Dresden from 1980 to 1982.
Since 1984 Roland Breitenfeld has been based in Freiburg i. Br.
He continued his studies at the state music academy in Freiburg with Klaus Huber (composition), Emmanuel Nunes (composition) and Mesias Maiguashca (electronic and computer music).
Intermediately, he worked as a freelancer for various music publishers, e.g. for Ricordi, Milano from 1987 to 1993 (edition of scores of works with live-electronics by Luigi Nono in cooperation with the Experimental-Studio of the Heinrich-Strobel-Foundation at the Südwestfunk (SWF) in Freiburg. Up until Nono's death, Roland Breitenfeld and Luigi Nono developed a close working relationship.
Don Oung Lee and Roland Breitenfeld founded the profectio-initiative freiburg, an ensemble for electronic and contemporary music in 1991.
Since 1992 he has worked as a freelancer at the Experimental-Studio in Freiburg. In 1994 he was awarded a scholarship of the Foundation Kulturfond Berlin, and in 1995/96 accepted a scholarship of the State of Baden-Württemberg in conjunction with an assistantship for computer-notation at the electronic-studio of the state music academy in Freiburg.
With Mesias Maiguashca (www.maiguashca.de), he established the K.O.-Studio (KlangObjekt-Studio) in Freiburg since 1998 which is directed on the production and staging of computer based music.
From 2006 to 2017 he was professor of composition and electronic music at the Seoul National University (SNU) in Seoul, South Korea.
He has appeared at various European and Asian festivals as a performer of electronic contemporary music.
His works have been performed in Europe, Asia and South America.





Verschiedenes 

„Ich übernehme Verantwortung“

„Ich übernehme Verantwortung“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

Für Ann-Kathrin (19) war nach ihrem Abitur klar; vor dem Studium will sie sich sozial engagieren und erste Berufserfahrungen sammeln. Sie entschied sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Schulkindbetreuung des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e. V. an einer Freiburger Grundschule.

Nachdem Sie die Schule erfolgreich abgeschlossen haben, sind Sie jetzt ja wieder in einer Schule. Wie kam das denn?

Ann-Kathrin: Ich wäre auch gerne als Au Pair ein Jahr ins Ausland gegangen, aber das ist coronabedingt ausgefallen. Und da ich nach der langen Schulzeit nicht direkt studieren wollte, bin ich auf die Möglichkeit gestoßen, ein Freiwilliges Soziales Jahr zu machen. Ich habe mich beim Caritasverband Freiburg-Stadt beworben. Dort gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten für den Freiwilligendienst. Ich wollte sehr gerne mit Kindern im Grundschulalter arbeiten. Dieser Wunsch konnte berücksichtigt werden und so kam ich zur Schulkindbetreuung.

Was haben Ihre Eltern und Freunde dazu gesagt?

Ann-Kathrin: Meinen Eltern war es wichtig, dass ich einen konkreten Plan habe für die Zeit nach dem Abi. Unter meinen Freunden bin ich die einzige, die ein FSJ macht. Die anderen studieren, haben eine Ausbildung angefangen oder wissen noch nicht genau, wie es weiter geht. Nicht alle wussten, dass es die Möglichkeit gibt, ein FSJ zu machen und finden es gut, dass ich mich jetzt in der Schulkindbetreuung einbringe und noch ein Jahr Zeit habe, Erfahrungen zu sammeln und schon etwas Geld verdiene, bevor ich mich um einen Studienplatz bewerbe.

Was sind Ihre Aufgaben in der Schulkindbetreuung?

Ann-Kathrin: Die Grundschulkinder kommen nach dem Unterricht zu uns in die Betreuung. Wir empfangen sie, gehen gemeinsam zum Mittagessen. Anschließend werden die Hausaufgaben gemacht, das Team von der Schulkindbetreuung hat dabei im Blick, welches Kind Unterstützung braucht und welches gut selbständig arbeiten kann.
Nach den Hausaufgaben beginnt die Zeit, die wir gemeinsam mit den Kindern gestalten. Dabei stehen gemeinsame Spiele, Projekte und Bewegung im Vordergrund. Uns geht es darum, die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Gleichzeitig ist unser Ziel, die Interessen und Stärken eines jeden Kindes zu entdecken und zu fördern.

Das klingt sehr vielseitig. Können Sie dabei eigene Ideen einbringen?

Ann-Kathrin: Da ich ja in die Planungen von Aktivitäten und Projekten der Schulkindbetreuung voll mit eingebunden bin, sind meine Ideen immer willkommen. Ich bin sehr kreativ und bastle zum Beispiel gerne mit den Kindern. Ich übernehme die Verantwortung genauso wie meine Kolleginnen. Das gibt mir das Gefühl, richtig dazu zugehören.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr?

Ann-Kathrin: Außer natürlich die Arbeit mit den Kindern, sind die Seminartage sehr gut. An den Seminartagen lerne ich auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines FSJ von anderen Einsatzorten kennen. Es ist interessant, von deren Erfahrungen zu hören und sich untereinander auszutauschen. Man lernt dabei viele Berufe und andere junge Menschen kennen.

Wissen Sie schon, wie es nach dem FSJ für Sie weitergeht?

Ann-Kathrin: Die Erfahrungen, die ich in meinem FSJ mache, bestärken mich darin, dass ich auch in Zukunft etwas mit Kindern in diesem Alter machen möchte. Grundschullehramt zu studieren, kann ich mich daher sehr gut vorstellen.





Veranstaltungen 

Filmtipp: WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN

Großbritannien/USA 2022 | 83 Minuten
Regie: Jerry Rothwell
Dokumentation

WARUM ICH EUCH NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN KANN – EIN AUTISTISCHER JUNGE ERKLÄRT SEINE WELT basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Naoki Higashida. Der Film gibt Einblicke in ein intensives und überwältigendes, aber ebenso sinnliches und bisher eher unentdecktes Universum. Higashidas bringt uns die Welt des Autismus näher, die er selbst mit 13 Jahren dokumentiert hat – mit intimen Porträts von bemerkenswerten jungen Menschen aus aller Welt, die sein berührendes Schicksal teilen.

Der Dokumentarfilm ist eine intensive Entdeckungstour mit einer klaren Botschaft: Nicht sprechen zu können bedeutet nicht, dass es nichts zu sagen gibt.

Vorstellungen im englischen Original mit Untertiteln
Läuft in der Harmonie Freiburg

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Veranstaltungen 

Grenzenlos/Illimité

Der Videoclip des Deutsch-Französischen Songwriting Hip-Hop Workshops ist jetzt online

Der Videoclip zum Song Grenzenlos/Illimité, der im Deutsch-Französischen Songwriting Hip-Hop Workshop entstand, ist jetzt auf Youtube zu sehen.

Endlich ist es so weit: Zehn Studierende aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz präsentieren ihr eigenes Musikvideo. Vorangegangen war ein mehrtägiger Songwriting Hybridworkshop mit dem Freiburger Erfolgsduo „Zweierpasch“, organisiert vom Internationalen Club des Studierendenwerks.

Online vernetzt erlernten die Studierenden mit Felix und Till Neumann (Zweierpasch) in einer Kreativ-Werkstatt Basistechniken des Songwritings. Vom 16. bis 19.02.2022 wurde im Freiburger Tonstudio von Zweierpasch getextet, geübt und eine Performance für die Bühne einstudiert. Filmemacher Sebastian Lucht drehte den Videoclip dazu, der nun auf dem Youtube-Kanal des Studierendenwerks zu sehen ist. Szenerien im Studio, in Freiburg und Umgebung boten die Kulisse für den Dreh des Films.

Zum Hintergrund:

Teilnahmeberechtigt am Workshop waren Studierende der Universitäten und Hochschulen sowie der Verbände der Studierendenwerke und CROUS: Straßburg, Mulhouse, Lyon, Basel, Karlsruhe und Freiburg.

Das Projekt wurde finanziell unterstützt vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (L‘Office franco-allemand pour la Jeunesse).

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Verschiedenes 

Filmtipp: BIS WIR TOT SIND ODER FREI

Filmtipp:  BIS WIR TOT SIND ODER FREI
BIS WIR TOT SIND ODER FREI (C) 2021 24 BILDER

Schweiz/Deutschland 2019 | 119 Minuten
Regie: Oliver Rihs
Darsteller: Marie Leuenberger, Joel Basman, Beat Marti, Jella Haase

Die Schweiz in den 1980ern. Zwei Außenseiter, eine idealistische Anwältin, die das verkrustete Strafvollzugssystem ändern will, und ein alsbald von der linken Bewegung als Gallionsfigur der Revolution gefeierter Ausbrecherkönig treffen aufeinander... Couragiertes Politdrama nach wahren Begebenheiten, das interessante Einblicke in wenig bekannte Aspekte der eidgenössischen Geschichte und die Schweizer 68er-Generation liefert – stark besetzt.

„Wir werden alles ändern. Alles." Es sind die frühen 1980er-Jahre in der Schweiz – Rebellion liegt in der Luft. Die engagierte Anwältin Barbara Hug (Marie Leuenberger) will das rückständige Justizsystem von Grund auf umkrempeln. Sie vertritt Linksautonome wie die rebellische Heike (Jella Haase) und nutzt das Gericht als ihre Bühne. Eines Tages sucht der IndustriellenSohn und Berufskriminelle Walter Stürm (Joel Basman), gerade mal wieder aus dem Gefängnis geflohen, ihren Rat. Der charismatische Stürm widerspricht allen Regeln, lebt bedingungslosen Egoismus und gerät dabei immer wieder mit dem System aneinander. Nicht nur Heike verfällt seinem jungenhaften Charme, auch Barbara fühlt sich zu ihrem Mandanten hingezogen. Als der Ausbrecherkönig erneut im Knast landet, kommt er in Isolationshaft. Und ausgerechnet Stürm, der keiner Ideologie anhängt, wird in linken Kreisen zum Symbol für Freiheit und die Würde des Einzelnen – und zum Objekt der Begierde zweier ungleicher Frauen... Als die Anwältin Barbara Hug 2005 starb, gab es Nachrufe in allen Schweizer Medien. Gewürdigt wurde ihr Einsatz im Zürcher Anwaltskollektiv, das sich ab Mitte der 70er Jahre darum bemühte, auch den Menschen eine angemessene Verteidigung zu geben, die sich teure Anwälte nicht leisten konnten. Ebenfalls erwähnt wurde Hugs langjährige Verteidigung von Walter Stürm, einem Mann, der das war, was man gerne einen bunten Hund nennt. Um diese beiden Figuren hat Oliver Rihs seinen historisch-biografisches Drama gestrickt. Der Schweizer Regisseur inszeniert die Doppelbiografie als Porträt zweier Menschen, die aus dem Raster der bürgerlich-konservativen Schweiz fallen und gerade deswegen die Geschichte ihres Landes einschneidend verändert haben. Walter Stürm, der sich im Alter von 57 Jahren das Leben nahm, entschied sich bewusst für ein kriminelles Leben, Barbara Hug engagierte sich trotz schwerer Erkrankung stets gegen die Ungerechtigkeit. Zwei spannende Geschichtsstunden mit zwei, wenn auch auf sehr verschiedene Weise, äußerst rebellischen Persönlichkeiten!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg

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