Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 18.August 2022 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Weitere Termine für das ZMF 2022 bestätigt

Weitere Termine für das ZMF 2022 bestätigt
ZMF 2019 (c) Klaus Polkowski

Zuversichtlich blicken die Festivalmacher:innen dem Sommer 2022 entgegen. Für die bereits 2020 geplante A-cappella-Nacht und Bukahara stehen nun Ersatztermine fest. Weitere neue Spiegelzelt-Konzerte sind ebenfalls bestätigt.

Nach einer Pause 2019 geht die A-cappella-Nacht diesen Sommer wieder an den Start. Mit dabei: die neu besetzte The Real Group aus Schweden und der Freiburger Popchor Twäng! Am 21. Juli. stehen sie im Zirkuszelt auf der Bühne.

Das Kölner Quartett Bukahara lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Sie bewegen sich irgendwo zwischen Neo Folk, Arabic-Balkan, Reggae, Jazz und Singer-Songwriter, was sie so unverkennbar und einzigartig macht. Ganz ohne elektronisch erzeugte Klänge und mit einem singenden Gitarristen am Schlagzeug, bieten sie den Besucher:innen einen sehr fröhlichen und tanzbaren Konzertabend. Wer ihr letztes ZMF-Konzert verpasst hat, bekommt am 28. Juli die Möglichkeit im Zirkuszelt.

Das Lumpenpack ist eine der gewitztesten, leidenschaftlichsten und ganz einfach besten Rockbands der Republik. Fünf Jahre nach ihrem bisher größten und 16 Millionen Mal geklickten Hit „Guacamole“, haben sie Ende letzten Jahres ihr neues Album veröffentlicht, auf dem es deutlich politischer zugeht. Mit dem „neuen Rest der Band“ eröffnen sie das Festival am 13. Juli im Spiegelzelt.

Nach über zehn Umzügen in vier Ländern ist Alice Merton schon als Kind viel herumgekommen. Die Aufnahme verschiedener Stile und Klänge halfen der Singer-Songwriterin bei der Entwicklung der weltlich-progressiven Pop-Neigungen auf ihrem Debüt-Album „No Roots“, das 2016 veröffentlich wurde. Mit ihrer gleichnamigen Single schaffte sie gleich einen Ohrwurm-Hit und nachfolgende wie „Hit The Ground Running“ oder „Why So Serious“ standen dem nichts nach. Nun hat sie gerade ihr neues Album veröffentlicht, das sie am 22. Juli auch ins Spiegelzelt mitbringt.

Die 1982 gegründete und 1997 aufgelöste Formation Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys starteten 2016 ihr Comeback. Mit ihren 2020 veröffentlichten „Greatest Hits“ stellten sie ihre Zugehörigkeit zur deutschen Indie-Pop und Schlagerlandschaft unter Beweis. Nun, 40 Jahre nach ihrer Gründung, zeigen sie mit „Mille Grazie“ ihr abwechslungsreiches Repertoire, das gefühlvoll, energetisch und rhythmisch ist. Am 25. Juli stehen sie auf der Spiegelzeltbühne und bringen MELE als Support mit.

Außerdem wurde Christin Nichols als Support von den Pixies am 31. Juli bestätigt. Elektronik und Post-Wave verschränken sich mit düsterem Weitwinkel-Pop und intimen, fast schon Chanson-artigen Momenten. Dazu Texte, deren Slogans man sich mit Tipp-Ex auf die imaginierte Lederjacke pinseln möchte. Texte, die aber immer auch Storys erzählen, einen tief in die Songs reinziehen - und vor allem halt auch glänzend unterhalten.

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SWR


Veranstaltungen 

Filmtipp: TRÜBE WOLKEN

Filmtipp: TRÜBE WOLKEN
TRÜBE WOLKEN (c) 2020 Salzgeber & Co. Medien GmbH

Deutschland 2021 | 105 Minuten
Regie: Christian Schäfer
Darsteller: Jonas Holdenrieder, Devid Striesow, Valerie Stoll, Valentino Fortuzzi

Experimentieren ist nicht nur das Vorrecht der Jugend, ihres aber besonders. Wenn schon Debütfilme konventionell geraten, was soll dann aus den Regisseuren werden, wenn sie sich einmal etabliert haben? Nicht nur insofern ist das Langfilmdebüt von Christian Schäfer zu bewundern. Es erzählt packend von einem Phänomen, das eigentlich gar nicht greifbar ist: der Einsamkeit und der Ungewissheit, was man mit seinem Leben anfangen soll. Bemerkenswerter Coming-of-Age-Thriller.

Der 17-jährige Paul (Jonas Holdenrieder) interessiert sich für seltsame Dinge: für Schleichpfade und verlassene Gebäude, geflüsterte Gespräche und liegengelassene Taschen. Ansonsten hat der stille Einzelgänger scheinbar keine Eigenschaften. Auf seine Mitschülerin Dala (Valerie Stoll) und seinen kunstsinnigen Lehrer Bulwer (Devid Striesow), die von verborgenen Sehnsüchten getrieben werden, übt er gerade deswegen eine merkwürdige Faszination aus. Bis eines Tages ein Jugendlicher tot im Wald aufgefunden wird... Nebel, Dunst und dunkler Schauer. In Christian Schäfers vielschichtigem Regiedebüt bricht sich das Unheimliche vom Grund der tristen Normalität eines grauen Provinzstädtchens unaufhaltsam Bahn. Schäfers Coming-of-Age-Thriller ist nicht nur ein atmosphärisch dichtes Außenseiterporträt, sondern erzählt auch eindrucksvoll von einer Gesellschaft, in der mangelhafte Kommunikation und „perfekte Durchschnittlichkeit" gewaltiges Unheil anrichten. Es ist faszinierend, wie eine Erzählung vom undefinierbaren Zustand der Entfremdung des vielleicht nicht nur pubertären Suchens einen derartigen Sog ausüben kann. Paul bewegt sich in kunstvoll komponierten Räumen wie ein Tagträumer, losgelöst und schwerelos, wie hinter einem Schleier und manchmal wie umstellt von Spiegeln. Der Thrill der Bilder und der Tonspur schaffen eine Atmosphäre, die Lücken der Erzählung verdecken. Neben Kinostar Devid Striesow glänzen die beiden Newcomer Jonas Holdenrieder und Valerie Stoll in den Hauptrollen.

Läuft ab Donnerstag im Friedrichsbau Freiburg

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Verschiedenes 

Messenger-Apps

Signal liegt vorn, Marktführer Whatsapp nur im Mittelfeld

Von 16 Messenger-Apps weisen 15 essenzielle Mängel in der Datenschutzerklärung auf. Das gilt auch für Testsieger Signal. Dennoch empfiehlt die Stiftung Warentest die App als Alternative zu Marktführer Whatsapp, denn sie ist funktional besser und auch technisch vielseitiger.

Alle Messenger-Dienste wurden sowohl für Android als auch für iOS geprüft, sofern sie für beide Systeme angeboten werden. Beim wichtigen Thema Sicherheit können acht Apps mit voreingestellter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung punkten. Bei weiteren der größtenteils kostenlosen Apps muss diese erst aktiviert werden. In einigen Fällen landen die Chats unverschlüsselt auf den Servern der Anbieter.

Daneben prüfte das Testteam die Bandbreite der Funktionen, ob die Apps leicht zu bedienen sind und wie sparsam sie mit Nutzerdaten umgehen. Bei der Kernfunktion Nachrichten überzeugten fast alle Dienste. Wenn es ums Telefonieren bei schlechtem Empfang ging, überzeugte nur Whatsapp. Weitere Unterschiede offenbarten sich bei Gruppen-Funktionen, dem Anhängen von Dateien, der Durchsuchbarkeit von Chats und der Emoji-Suche auch auf Deutsch.

Erhebliche Schwächen zeigen 15 von 16 geprüften Diensten bei der Datenschutzerklärung, weshalb auch Testsieger Signal nicht über die Gesamtnote Gut (2,3) hinauskommt. Wire bildet hier die löbliche Ausnahme. Whatsapp, zum Facebook-Mutterkonzern Meta gehörend, erweist sich in diesem Punkt hingegen als lückenhaft und intransparent.

Kein Qualitätsurteil vergab die Stiftung für Telegram, da der Dienst inzwischen kein reiner Messenger mehr ist, sondern laut Bundesjustizministerium auch ein soziales Netzwerk. Gruppen können dort bis zu 200.000 Mitglieder haben. Daraus ergeben sich rechtliche Pflichten, deren Erfüllung im Rahmen des Tests nicht geprüft werden konnte. Telegram steht in der Kritik, weil auch gemeldete strafbare Inhalte dort oft nicht gelöscht wurden.

Der Test Messenger-Apps findet sich in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und ist online unter www.test.de/messenger abrufbar. 

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Verschiedenes 

Wie lässt sich der Fleischverzehr verringern?

Wissenschaftler der Universität Bonn haben versucht, durch gesundheitsbezogene und ökologische Argumente Studierende zu einem geringeren Fleischverzehr zu motivieren. Mit Erfolg?

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Promotion 

Einfach mal die Seele baumeln lassen - Tipps für Studenten

Einfach mal die Seele baumeln lassen - Tipps für Studenten
Colmar auch bei Tagesgästen beliebt (c) Artur Rostworowski

Das alte Vorurteil vom herrlich entspannten Studentenleben ist nur noch ein Klischee. Heute lernen und arbeiten Student*innen oft bis zur Schmerzgrenze und vergessen dabei allzu oft, wie wichtig auch eine gute und regelmäßige Entspannung ist. Dabei liegt das gute so nah, wenn man schon in Freiburg lebt.

Raus aus dem Alltag – Rein in die Erholung

Was können stressgeplagte Studenten, deren Geldbeutel auch gegen Ende des Monats immer leerer wird, in ihrer Freizeit unternehmen und wie soll es möglich sein, sich gut zu erholen? Zunächst einmal sind Studenten aus Freiburg schon einmal vom Standort her im klaren Vorteil, denn man muss nicht weit verreisen, wenn man den Alltag vergessen möchte.

Direkt um Freiburg herum liegt der Schwarzwald mit seinen ausgiebigen Möglichkeiten zu wandern oder im Winter, Wintersport zu betreiben. Die kleine Stadt Rust lockt mit einer Sehenswürdigkeit, die weltweit zu den schönsten Freizeitparks gehört: Der Europapark. Zu den schönsten Zielen in die nähere und weitere Umgebung gibt es speziell organisierte Studitours.

Wer in die benachbarten Regionen Elsass und Lothringen fahren möchte, kann sich auf dem sogenannten Internet „Freizeitfahrplan“ umsehen. Der Freizeitfahrplan bietet Ausflüge mit Bus und Bahn ins Elsass und in die Vogesen. Diese bekannten Regionen im Nachbarland Frankreich bieten für jeden Geschmack das Richtige. Sportler kommen in den Vogesen auf ihre Kosten. Rafting, Trekking oder Bergsteigen, sowie spezielle Angelmöglichkeiten bieten sich an.
Kulturbegeisterte und Wissbegierige finden in Straßburg, Colmar und in anderen französischen Städten Ziele, die eine reiche Geschichte mit einer pulsierenden Lebensfreude, die sich im französischen „savoir vivre“ so schön widerspiegelt, verbinden. Da lohnt es sich gleich ein paar Tage in der Nachbarregion zu bleiben. Wer hier sparen will und gleichzeitig mit ein paar guten Freund*innen unterwegs sein möchte, sollte sich nach einem Ferienhaus umsehen.

Ferienwohnungen in allen Preisklassen in Freiburg und Umgebung gibt es bei namhaften Anbietern. Wer ein Ferienhaus mietet, hat viel Raum für die individuelle Gestaltung und kann so mehr aus den Urlaubstagen herausholen. Dazu kommt, dass sich der Preis ja unter den Gästen aufteilen lässt und so wird das Vergnügen auch für alle bezahlbar.

Wer über seinen Tellerrand hinaus denkt und seinen Horizont auch wissenschaftlich erweitern möchte, kann im Rahmen des dezentralisierten und länderübergreifenden Gemeinschaftsverbundes verschiedener Standorte in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland grenzübergreifend mit der Region Elsass und der Schweiz an interessanten, grenzübergreifenden Angeboten zum Studium teilnehmen. So lassen sich über die Einrichtung Eucor - The European Campus auch Lehrveranstaltungen an einer der anderen vier Mitgliedsuniversitäten des Verbundes Haute Alsace, Basel, Strassbourg, Karlsruhe, oder der UHA - Université de Haute-Alsace- belegen.

Wer auf der Suche nach einer charmanten französischen Stadt mit engen Gassen, bunten Häusern und schönen Kanälen ist, wird in Colmar fündig. Colmar, das auch liebevoll „Klein-Venedig“ genannt wird, ist eine malerische Stadt im Herzen des Elsass und ist eines der beliebtesten Reiseziele der Region. Hier sind nur einige Gründe, warum Colmar auf der Liste der sehenswerten Orte im Elsass stehen sollte:

- Die Altstadt gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und beherbergt einige der schönsten Bauwerke in ganz Frankreich
- Die Stadt ist von Weinbergen umgeben, von denen man einen herrlichen Ausblick genießen kann
- Die bekannten Bierbrauereien
- Die Kanäle, auf denen man unbedingt eine Bootsfahrt machen sollte

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Veranstaltungen 

Musik: POP!

Musik: POP!
Twäng! POP! / Foto: Manos Tzivakis

Twäng!
PREMIERE: Fr 25.02. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg
Weiterer Termin: Sa 26.02. | 20:00 Uhr | Saal

DingDong! Beim Öffnen dieser A-Cappella-Chor-Box umhüllt Twäng! sein Publikum in eine Wolke aus Glitzer. Darin verpackt: Moderne Popsongs mit viel Volumen vom neuen Album “POP!”. Ist die Bubble-Wrap durchgedrückt, poppt der Groove achtstimmiger Arrangements unverpackt im Live-Sound. Dazu gibt’s eine unvergessliche Bühnenshow und prägnante Moves – stresslösender kann man sich nicht beschäftigen.

Tanzt mit zu Dađi Freyr aus dem Land der vulkanischen Riesenbubbles. Entspannt Euch zum luftigen Klang von Billie Eilish und waberndem Bass von Avi Kaplan und lasst euch von der Beatbox zu Dua Lipa wegpusten. An gleich zwei Abenden liefert der Twäng!-Paketdienst mit super Timing unter der Leitung von Adrian Goldner und Julian Knörzer mehr ab als ihr bestellt habt. Lieferzeitraum: 25. und 26. Februar 2022.

MIT
Twäng! || Adrian Goldner (Arrangement & Chorleitung) | Julian Knörzer (Chorleitung) | Johannes Jäck (Beatbox) |

Eintritt: 20,00€ / 16,00€





Promotion 

Urlaub für Studenten: Günstig und entspannt

Urlaub für Studenten: Günstig und entspannt
Ferienregion Hinterzarten: Hochmoor (c) Daniel Jäger

Wer studiert, hat oft wenig Geld übrig und muss trotzdem auch mal entspannen. Aber keine Angst, in Freiburg gibt es viele Möglichkeiten, günstig Urlaub zu machen. Wir zeigen euch die besten Spartipps für Studenten. Von der Semesterkarte bis hin zum Rabatt beim Einkaufen – hier ist für jeden etwas dabei! Und wer noch mehr sparen will, kann gemeinsam mit seinen Freund*innen auch einen Urlaub erleben, der sonst nur mit einem ausreichenden Budget möglich wäre.

Tipps für die persönliche Haushaltsplanung

Als Student Geld zu sparen, kann durchaus schwierig sein, aber es ist nicht unmöglich. Wer sich an ein paar Regeln hält, der kann sich in jedem Monat einen kleinen Betrag zur Seite legen. So kann man für die Dinge sparen, die man sich wünscht, und hat trotzdem noch etwas Geld für die Freizeit übrig. Als Erstes sollte man ein Budget erstellen, also eine Übersicht haben über die monatlichen Einnahmen. Dann müssen die Ausgaben verfolgt werden. Man täuscht sich nämlich ganz gewaltig: Oft ist es so, dass man sehr viele kleinere Beträge ausgibt und kaum im Blick hat, dass dann ein ganz schöner Batzen Geld wegfließt. Mit einer klaren Auflistung kann man gut herausfinden, wohin das Geld fließt und in welchen Bereichen man noch besser sparen kann.
Man sollte auch anfangen, jede Woche nur 5 oder 10 Euro zur Seite legen. Die können leicht an anderer Stelle eingespart werden, so muss der tägliche Café Latte beim Bäcker vielleicht nicht unbedingt sein. Das ersparte Geld kann man automatisch auf ein Sparkonto überweisen, sodass es gar nicht gefährlich im Portemonnaie darauf lauert, ausgegeben zu werden. Unbedingt sollte man alle verfügbaren Vorteile von Studentenrabatten und anderen Sparmöglichkeiten nutzen. Mit ein wenig Mühe können Sie jedes Jahr leicht Hunderte von Euros sparen, die dann eine gute Basis für einen ausgedehnten Urlaub bieten!

Apropos Urlaub: Das Studierendenwerk bietet Studenten wertvolle Hilfe im Alltag. Auch das Angebot und die Organisation von interessanten Veranstaltungen für Studenten wird über das Studierendenwerk geregelt. Es gibt speziell organisierte Fahrten, die sogenannten Studitours, die Ausflüge und Städtetrips in die interessantesten erreichbaren Städte anbieten und sogar Mehrtagesfahrten in andere europäische Länder werden organisiert. Das Studierendenwerk organisiert auch am Heimatort Angebote, unter anderem Sportangebote, über die man sehr kostengünstige Kurse und Workshops im Bereich Sport belegen kann.
Wer viel unterwegs ist in der Stadt und in der Umgebung, für den lohnt sich unbedingt die Anschaffung von einem Semesterticket, das dazu berechtigt, dass man zu einem sehr vergünstigten Preis mit sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln im Verkehrsverbund fahren kann.

Der Urlaub sollte am besten in der näheren Umgebung geplant werden, das spart Anfahrtskosten. Baden-Württemberg ist voll von herrlichen Angeboten und Möglichkeiten, nicht umsonst zählt es zu den beliebtesten Reisedestinationen in Deutschland. Ferienunterkünfte in Baden-Württemberg findet man günstig bei den entsprechenden Anbietern. Es lohnt sich eher ein Ferienhaus in der Gruppe zu mieten, als alleine unterwegs zu sein. Außerdem macht der Urlaub in der Gruppe mehr Spaß als der Urlaub alleine. Die genauen Zeiten der Semesterferien findet man in einem Kalender, der die Semesterferienzeiten ausweist.

Wer im Voraus plant ist im Vorteil: Wer Reise und Unterkunft frühzeitig bucht, kann oft viel Geld sparen. Und wer bei den Reisedaten flexibel ist, kann noch günstige Last-Minute-Angebote finden.

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Verschiedenes 

Keine neuen Atomkraftwerke nach Fessenheim!

Keine neuen Atomkraftwerke nach Fessenheim!
(c) mitwelt.org

Die beiden Reaktoren des altersschwachen französischen AKW in Fessenheim wurden nach langen Kämpfen am 22. Februar 2020 und am 29. Juni 2020 endlich abgeschaltet. Mehrheitlich war die Freude in der von einem möglichen Unfall bedrohten, trinationalen Region am Oberrhein groß. Doch in dieser Freude und Erleichterung wurde eine wichtige Frage nicht gestellt: die Frage nach dem verbindlichen, dauerhaften Verzicht auf den Neubau eines zukünftigen AKW am Kraftwerksstandort am Rhein. Einen offiziellen, langfristigen Verzicht auf den Kraftwerksstandort Fessenheim am Rhein hat es nie gegeben.

Am 10. April 2022 findet der erste Wahlgang der französischen Präsidentschaftswahlen statt. Nicht nur eine zukünftige rechtspopulistische französische Regierung könnte den Kraftwerksstandort Fessenheim jederzeit wieder aus der Schublade holen.

Der Technokrat und wirtschaftsliberale Präsident Macron setzt auf die vermeintliche "Wunderwaffe" Atomkraft im verloren gehenden Krieg gegen Mensch, Klima, Umwelt und Natur. Macron hat den Bau von bis zu 14 neuen Atomreaktoren angekündigt. Von 2035 bis 2050 sollen sechs Reaktoren der «neuen» Generation ans Netz gehen, sagte Macron im Februar 2022. Er möchte auch eine Gefahrzeitverlängerung für die jetzt schon überalterten AKW, wenn möglich über 50 Jahre hinaus.

Der rechtsextreme Publizist Éric Zemmour und die französische Rechtspopulistin Marine Le Pen stehen uneingeschränkt für die Verbindung von Macht, Atomkraftwerken und französischen Atomwaffen. Marine Le Pen hat im November 2021 sogar die Wieder-Inbetriebnahme des im Abbruch befindlichen AKW Fessenheim gefordert und rechte Parteien im Elsass unterstützen diesen Vorschlag. Allerdings ist der Abriss der beiden Reaktorblöcke weit fortgeschritten und eine Reparatur der altersschwachen Atomkraftwerke unbezahlbar. Rechtspopulisten haben allerdings ein feines Gespür, wenn es darum geht, Menschen grenzüberschreitend gegeneinander auszuspielen und sie ziehen ihre Kraft aus solchen, auch inszenierten, Konflikten.

Der (Kühl-)Standort am Rhein im Osten Frankreichs spräche aus Sicht des fast bankrotten französischen Energieversorgers durchaus für ein neues AKW in Fessenheim, wenn Klimawandel und sinkende Rheinwasserstände hier nicht einen Strich durch die Rechnung machen. Die Gefahren neuer Atomreaktoren, die Erdbebengefahr im Rheingraben, die enormen Kosten und der zu erwartende massive trinationale Protest an diesem Standort sprechen gegen ein neues AKW. Wer eine alte-neue Hochrisikotechnologie politisch durchsetzen will und aus den massiven Protesten in Wyhl, Fessenheim, Plogoff und Mallville gelernt hat, baut nicht in einer Protestregion.

Der einzige Europäische Druckwasserreaktor (EPR), der aktuell in Frankreich überhaupt gebaut wird, geht frühestens 2024 ans Netz - mit zwölf Jahren Verspätung und er wird nahezu sechsmal so teuer wie geplant. Rentabel arbeiten wird er nie. Die beiden in China gebauten EPR zerlegen sich gerade. Die Geschichte der französischen Atomkraft ist keine Erfolgsgeschichte, sondern eine Geschichte von Schulden, Pleiten, Pech und Pannen. Das sagt nicht nur die Umweltbewegung, sondern auch der langfristige Aktienkurs der EDF. Die Schulden der französischen Atomwirtschaft und zunehmend marode AKW drohen den Staat in den finanziellen Ruin zu treiben.

Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. In Frankreich ist das "atomare Dorf", -die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten, Technokraten und Atomparteien- sehr lebendig und eng mit der Atomstreitmacht, der Force de frappe verbunden.

Der Europäische Druckwasserreaktor EPR und neue kleine Thorium-Reaktoren bringen neue Gefahren und Atommüll, der eine Million Jahre strahlt. Mit dem vorgeschobenen Klimaschutz-Argument werden nicht nur in Frankreich gefährliche neue Atomkraftwerke grüngewaschen. Warum setzen Technokraten wie Herr Macron auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie, wo es doch kostengünstige, umweltfreundliche, arbeitsplätzeschaffende Alternativen gibt, aus denen sich keine Atombomben bauen lassen? Woher kommt diese Unfähigkeit der Politik, aus alten Fehlern zu lernen? Hinter dem Traum der erneuerten Atomkraft steht die verzweifelte Hoffnung auf ein verschwenderisches und zerstörerisches weiter so, ein weiter so mit Überkonsum, Rohstoffverschwendung, Artenausrottung und auch mit zukünftigen Atomwaffen.

Eine rechtspopulistische französische Regierung wäre auch aus Liebe am Streit mit Deutschland mit großer Wahrscheinlichkeit für den Bau eines neuen AKWs in Fessenheim. Ein wirtschaftsliberaler Präsident wie Herr Macron sollte zumindest rechnen können...

Was wir dem entgegensetzen können und sollen ist eine Fortsetzung der guten, erfolgreichen, trinationalen Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg. Ein Europa der Menschen, das wir seit bald 50 Jahren, seit den frühen Protesten in Marckolsheim,Wyhl und Kaiseraugst, praktizieren.

Axel Mayer, Vizepräsident im Trinationalen Atomschutzverband TRAS, Mitwelt Stiftung Oberrhein, (Alt)BUND-Geschäftsführer am Oberrhein
Claude Ledergerber, Vizepräsident Association Trinationale de Protection Nucléaire, Comité pour la Sauvegarde de Fessenheim et de la Plaine du Rhin

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