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Ihre Redaktion Prolix Studienführer
Seminarreihe | Landeskunde: Frankreich
Am Mittwoch, den 11. März um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein weiterer Termin der Seminarreihe „Landeskunde: Frankreich“ statt.
Unsere Seminarreihe ist zurück – mit informellen Inputs, aber – wenn gewünscht – auch im gegenseitigen Austausch. Unser Nachbar Frankreich, so nah und doch so fern: Überblick über unser Nachbarland, seine geographische Ausformung, seine historischen Wurzeln, seine politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten – im Vergleich zu Deutschland. Für alle, die mehr über unser Nachbarland kennen lernen wollen als übliche Clichés und touristische Allgemeinheiten. Insgesamt wird es in 2026 acht Termine geben, die jedoch auch einzeln besucht werden können. Sie werden immer Mittwochs um 19:00 Uhr beginnen. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge und intensive Diskussionen!
Bei dem nächsten Termin wird es um das Historisches Erbe - Teil 4, von 1870 bis Ende 20. Jahrhundert gehen.
Eintritt: 5 € | € 1,- für Studierende | gratis für Mitglieder des Fördervereins. Sprache: D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de
Keine Mullahs, kein Schah, kein Trump: Die frühen Ursachen des Krieges

Völkerrechtswidrig haben die USA und Israel den Iran überfallen. Im Iran herrscht eine mörderisch-autokratische Diktatur. Doch wie kam es zu dieser Diktatur? Warum endet die Berichterstattung selbst in der letzten Qualitätsmedien bei der Machtergreifung der Mullahs?
Wie hätte sich im Iran die Demokratie entwickelt, wenn die demokratisch gewählte Regierung vor 7 Jahrzehnten nicht von den USA und England gestürzt worden wäre?
Am 19.8.1953 wurde Premierminister Mossadegh vom englischen und amerikanischen Geheimdienst im Auftrag der anglo-amerikanischen Ölkonzerne gestürzt. Mossadegh hatte den "Fehler" gemacht, zu glauben, die iranischen Ölvorkommen würden den Menschen im Iran gehören. Anstifter des Putschs war der von Großbritannien geführte internationale Ölkonzern Anglo-Iranian Oil Company (AIOC, später umbenannt in BP), der das Ölgeschäft des Landes beherrschte und sich weigerte, die Gewinne daraus in von iranischer Seite neu gefordertem Umfang zu teilen. Nach dem Abkommen vom 29. April 1933, das eine Laufzeit von 60 Jahren hatte, belief sich der persische Anteil am Gewinn auf neokolonial-lächerliche 20 %. Daraufhin verabschiedete das Parlament ein Gesetz zur Verstaatlichung der Ölförder- und Raffinerieanlagen.
Das führte zum Iran-Putsch. Amerikanischen und britischen Geheimdienste hatten für den Umsturz iranische Offiziere, Politiker, Geistliche und Kriminelle angeworben und bezahlt, um den populären Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh zu stürzen. Nicht mehr eine demokratisch legitimierte Regierung, sondern Schah Mohammed Reza Pahlavi sollte fortan einen prowestlichen Kurs seines Landes und dauerhaft satte Profite für die Ölkonzerne garantieren. Schah Mohammed Reza Pahlavi regierte diktatorisch und war eine Marionette der USA und der ausländischen Ölkonzerne.
Die Demütigung von 1953 nährte noch ein Vierteljahrhundert später die revolutionäre Wut gegen das Schah-Regime. Die Demonstranten trugen 1979 Mossadegh-Porträts mit sich, und nach dem Umsturz im Februar pilgerten Hunderttausende zum Grab des früheren Regierungschefs.
Die brutale heutige Unterdrückung der Menschen im Iran durch autokratische Mullahs hat ihre Wurzeln auch in der Gier der anglo-amerikanischen Ölkonzerne und einer neokolonialen Politik im Jahr 1953. Die damalige Kanonenbootpolitik lebt unter Präsident Trump und neuen Kriegen für Öl wieder auf.
Am Genfersee in der Schweiz leben die ehemaligen Günstlinge des Schahs, auch Reza Pahlewi, Sohn des letzten Schahs. Er will mithilfe der USA an die Macht zurück und die USA und Kaiser Trump wollen an das iranische Öl.
Doch die Menschen im Iran wollen Freiheit und keinen erneuten US-Imperialismus. Sie wollen keine Mullahs, kein Schah, kein Trump und kein Krieg für Öl!
Der Krieg gegen den Iran ist auch ein Atomkraftwaffenkrieg. Ein Zusammenhang zwischen der sogenannten friedlichen und militärischen Nutzung der Atomenergie wird gerne verdrängt. Gerade der aktuelle Konflikt um das iranische Atomprogramm zeigt den Zusammenhang zwischen AKW und Atomwaffen mehr als deutlich.
1974 begann die Siemens - Tochter Kraftwerk Union (KWU) mit dem Bau eines Atomkraftwerks in Buschehr am Persischen Golf. Die sogenannte „friedliche Nutzung der Kernenergie“ setzt nicht nur den fehlerfreien Menschen und die fehlerfreie Technik, sondern auch dauerhaft stabile politische Verhältnisse voraus. Als diese, scheinbar stabilen politischen Verhältnisse im Iran aus deutscher Sicht nicht mehr gegeben waren, beendete Siemens die Zusammenarbeit, doch dafür setzte Russland die Bauarbeiten fort.
Zukünftig wollen die "sonnenarmen" Staaten Saudi-Arabien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien Atomkraftwerke bauen, um so an Atomwaffen zu kommen. Dies wäre eine Katastrophe für den Frieden und die Welt. Der Bau und weltweite Export von Mini-AKW ist ein globales Selbstmordprogramm, passt aber gut in unsere Zeit der Gier.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
JAZZhochDREI

3 Abende, 3 Musiker, 3 Programme
BAD KROZINGEN. Wir freuen uns, Sie zur JAZZhochDREI Reihe im Bistro des Kurhauses Bad Krozingen einzuladen. An drei aufeinanderfolgenden Dienstagen, am 10. März, 17. März und 24. März 2026 erwartet Sie jeweils von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein Jazz-Trio, das mit mitreißenden Rhythmen, improvisierten Harmonien und leidenschaftlichen Melodien begeistert. Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente! Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten. Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Dienstag, 10. März 2026 beschließt das Trionette die Konzertreihe. Sängerin Annette Riesterer wird von Max Zentawer an der Gitarre und Markus Lechner am Kontrabass begleitet und sorgt für einen stimmungsvollen Abschluss.
Am Dienstag, 17. März 2026 steht das Trio SOL auf der Bühne. Mit Stephan Oberländer am Saxophon, Mathis Schwoerer-Böhning am Piano und Markus Lechner am Kontrabass erwartet das Publikum feinster Jazz in Trio-Besetzung.
Am Dienstag, 24. März 2026 präsentiert das Trying Times Trio gemeinsam mit Max Zentawer an der Gitarre ein vielseitiges Programm. Begleitet wird er von Lorenz Stiegeler am Piano, Markus Lechner am Kontrabass und Patric Hetzinger am Schlagzeug.
Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente!
Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten.
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Großen Saal des Kurhauses Bad Krozingen statt.
Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!
Trotz Ungerechtigkeit – aus dem Leben einer promovierenden Erstakademikerin
Heute ist Lia Alessandro Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, doch bis dahin war es ein harter Weg für die Erstakademikerin. Über einen von Ungerechtigkeiten geprägten Werdegang.
MehrKatholische Akademien setzen das Jahresthema 2026: „Fürchtet Euch nicht!“

Vertrauen und Zuversicht als gesellschaftliche Schlüsselressourcen
Die Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Akademien stellt das Jahr 2026 unter das gemeinsame Jahresthema „Fürchtet Euch nicht!“. Mit diesem Motto reagieren die Katholischen Akademien im deutschen Sprachraum auf die wachsenden Verunsicherungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Weltordnung und setzen bewusst einen mutmachenden Akzent. Den Auftakt hat die Arbeitsgemeinschaft bei ihrer Frühjahrskonferenz in der Kommende Dortmund und der Katholischen Akademie Schwerte gemacht. Im Lauf des Jahres werden die mehr als 20 Katholischen Akademien Formate anbieten, die dieses Thema ausbuchstabieren.
„Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, internationaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und ökologischer Herausforderungen erleben viele Menschen Verunsicherung und Überforderung. Die ständige Zuspitzung öffentlicher Debatten und die Gleichzeitigkeit von Krisenerfahrungen bergen die Gefahr, lähmend zu wirken und den Blick für Gestaltungsmöglichkeiten zu verstellen“, analysiert Stephan Loos, Co-Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Akademien und Direktor der Katholischen Akademie Hamburg. Angela Reinders, seine Kollegin im Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft und Direktorin der Akademie des Bistums Aachen, ergänzt: „Mit dem Jahresthema ‚Fürchtet Euch nicht‘ setzen wir als Katholische Akademien bewusst einen Gegenakzent: Es geht um die Einladung, sich den Herausforderungen nüchtern, reflektiert und verantwortungsvoll zu stellen, ohne sich von Angst oder Alarmismus treiben zu lassen. Vertrauen in demokratische Prozesse, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Fähigkeit zur gemeinsamen Problemlösung ist eine zentrale Voraussetzung dafür, Zukunft offen und gestaltbar zu denken.“
„Ohne Vertrauen und Zuversicht bleiben demokratische Gesellschaften nicht lange handlungsfähig und solidarisch“, warnt Karsten Kreutzer, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft und Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Niklas Wagner, viertes Vorstandsmitglied und Leiter des Katholischen Forums im Land Thüringen, betont: „‚Fürchtet Euch nicht!‘ ist weit mehr als ein Trostwort. Es ist ein Ausdruck unserer Hoffnung, die den öffentlichen Diskurs und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“
Gesellschaftliche Herausforderungen und Antwortoptionen aus christlicher Perspektive waren auch Thema des Gesprächs, das die Leitungen der Katholischen Akademien mit dem Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz in der Katholischen Akademie Schwerte führten. Bentz sieht die Katholischen Akademien als Dienst der Kirche inmitten der Gesellschaft und für die Gesellschaft. Katholischen Akademien als breiten Kontaktflächen über den binnenkirchlichen Raum hinaus komme damit trotz schwindender kirchlicher Ressourcen eine Schlüsselfunktion für Kirche wie Gesellschaft zu.
Chanson-Lesung | Rendez-vous avec Gréco – Catherine Le Ray
Am Dienstag, den 17. März um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein Konzert von Catherine Le Ray und Frédéric Langlais statt, bei dem es um die Sängerin Juliette Gréco gehen wird.
Juliette Gréco, geboren 1927, eine der großen Chansonsängerinnen mit Piaf und Barbara, starb am 23. September 2020. Jean-Paul Sartre schrieb über Juliette Gréco „Die Stimme der Gréco ist wie ein warmes leichtes Licht, das mit seinem Funkenschlag die Flammen der Dichter entzünden kann“. Catherine Le Ray singt die schönsten Chansons der auch in Deutschland sehr verehrten Grande Dame. Sie erinnert an das außergewöhnliche Leben der „Muse von Saint-Germain-des-Prés“, dort wo in der legendären Nachkriegszeit die „Existenzialisten“, u.a. Sartre, Prévert und Queneau an ihren Stammtischen im Café de Flore die ersten Chansons für Juliette Gréco schrieben. „Ein Chanson ist ein Theaterstück, das drei Minuten dauert“, sagte Gréco.
Gewinnspiel: Verlosung von 2 Freikarten für das Konzert, wenn sie die folgende Frage richtig beantworten: „Wie heißt das berühmte Viertel in Paris, in dem Juliette Gréco die Existenzialisten traf?“. Senden Sie Ihre Antwort an: kultur@ccf-fr.de.
Der Teilnahmeschluss ist der 09. März.
Eintritt: €25 | Kartenkauf online über Reservix und Tourist Information Freiburg. Sprache: D/F. Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11.
Schuljahresprojekte 2026/27: Bewerbungsstart für „denkmal aktiv“
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Ab dem 3. März 2026 können sich weiterführende Schulen bundesweit um die Förderung von Denkmalprojekten bewerben
Vom 3. März bis 8. Mai 2026 können sich weiterführende Schulen aller Schulformen im Rahmen des Programms „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ um Förderung eines Schuljahresprojekts 2026/27 bewerben. Mit ihrem Schulprogramm wirbt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) seit 2002 für das Baudenkmal als anschaulichen Lernort. „denkmal aktiv“ ermutigt Lehrkräfte, die Lernpotenziale des Kulturerbes für den Unterricht zu erschließen und lädt junge Menschen dazu ein, historische Bauten, Ensembles oder Parkanlagen vor der eigenen Schultür kennenzulernen, die ihre Stadt und Region prägen und spannende Zeugnisse ihrer Zeit sind.
Im Mittelpunkt stehen Fragen zu der Entstehungsgeschichte des Denkmals, den beteiligten Personen und der heutigen Nutzung. Zudem wird der Erhalt des Denkmals als Teil einer nachhaltigen Lebensweise betrachtet. Die Schülerinnen und Schüler erschließen sich diese Inhalte vor Ort und in der Schule und kommen dabei auch mit Denkmalfachleuten ins Gespräch.
Die teilnehmenden Schuljahresprojekte mit Projektstart nach den Sommerferien werden von der DSD fachlich und koordinativ begleitet und finanziell mit je 1.900 Euro unterstützt. Eine Förderung von kompakteren Projekten oder Projektwochen ist zudem jederzeit über das Jahr möglich. Den Lehrkräften gibt „denkmal aktiv“ mit Unterrichtsmaterial für alle geförderten Projektformate Anregungen, wie das Lernen am Denkmal in den Schulalltag eingebunden werden kann.
Das Schulprogramm der DSD kann auf die engagierte Mitwirkung zahlreicher Partnerinstitutionen bauen, die in den Ländern oder auch bundesweit Schulprojekte unterstützen. Schirmherrin von „denkmal aktiv – Kulturerbe macht Schule“ ist die Deutsche UNESCO-Kommission.
Mehr Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind ab dem 3. März verfügbar unter www.denkmal-aktiv.de/teilnahme
Ora et labora - Kraftort Frauenkloster
ART-Gottesdienst im Oratorium von St. Lioba
Unter dem Titel „Ora et labora – Kraftort Frauenkloster“ findet am Samstag, 7. März um 17.30 Uhr ein ART-Gottesdienst im Oratorium von St. Lioba in Freiburg-Günterstal statt. „Beten und arbeiten“ – nach diesem Grundsatz leben die Lioba-Schwestern seit fast 100 Jahren in einer ehemaligen Villa in Günterstal. Ihr Haus ist für sie ein Kraftort, an dem sie mehrmals täglich im Oratorium zusammenkommen, um Energie und geistige Orientierung für ihre Aufgaben zu schöpfen. In dem 2019 künstlerisch neu gestalteten liturgischen Raum greift der ART-Gottesdienst das Wirken von (Ordens-)Frauen in und für die Stadtgesellschaft auf und lädt dazu ein, selbst innezuhalten und sich durch literarische Texte, Musik und Kunst inspirieren zu lassen. Musikalisch gestalten David Kuen (Horn) und Brigitte Fröhlich (Orgel) den Abend.
Der Gottesdienst findet in Kooperation mit dem Fachbereich Kunst, Kultur, Kirche im Erzbischöflichen Ordinariat Freiburg und im Rahmen der Aktionswoche zum Internationalen Frauentag der Stadt Freiburg statt. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de
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