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Ihre Redaktion Prolix Studienführer
Deutsch-Französischer Spielenachmittag im Centre Culturel Français Freiburg
Sie haben Lust auf Spiel und Spaß? Dann ist unser deutsch-französischer Spielenachmittag genau das Richtige für Sie. Egal ob jung oder alt, Französisch oder Deutsch oder ganz ohne Sprache: Sie sind herzlich willkommen!
Einmal im Monat, am Mittwoch von 15:00 bis 17:00 Uhr, treffen sich bei uns Spielbegeisterte zu einer gemütlichen Runde mit Gesellschaftsspielen:
Scrabble, Uno, Stadt -Land-Fluss oder Rummi machen Spaß und sind ganz nebenbei auch noch „Gehirnjogging“. Bringen Sie gern Ihre eigenen Spiele mit - wir sind offen für alles!
Die nächsten drei Termine sind wie folgt:
Mittwoch, 18.03. im CCF
Mittwoch, 15.04. im CCF
Eintritt: frei. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de.
Vokale Weltklasse und japanische Brass-Power beim ZMF 2026

Das Zelt-Musik-Festival setzt auch im kommenden Sommer auf musikalische Grenzgänger: Mit der traditionsreichen A-Cappella-Nacht am 28. Juli und dem Auftritt der japanischen Formation MOS am 30. Juli stehen zwei außergewöhnliche Programmpunkte fest.
Am 28. Juli verwandelt sich das Zirkuszelt in einen Resonanzraum für pure Vokalkunst. Die diesjährige A-Cappella-Nacht präsentiert mit Naturally 7 einen der weltweit renommiertesten Acts des Genres. Die sieben Musiker touren seit über 25 Jahren durch die Welt und beherrschen das „Vocal Play“ in Perfektion: Sie imitieren ein komplettes Instrumentarium – vom druckvollen Schlagzeug über Bass und Gitarre bis hin zu Posaunen – ausschließlich mit ihren Stimmen. Ihr Stilmix aus R’n’B, Soul, Hip-Hop und Pop bricht mit klassischen Genre-Konventionen und verspricht eine Show von höchster musikalischer und zwischenmenschlicher Harmonie. Den Abend eröffnen wird das Heidelberger Quintett Noice, das als Newcomer-Geheimtipp gilt und mit einer Mischung aus emotionalen Balladen und lebendiger Bühnenpräsenz den idealen Auftakt bildet.
Nur zwei Tage später, am 30. Juli, folgt ein Kontrastprogramm der energetischen Art: Die Music Omotenashi Sisters, kurz MOS, bringen ihre explosive Show aus Japan erstmals auf die ZMF-Bühne im Badische Zeitung Zelt. Die vier Musikerinnen Erna (Posaune), Miyu (Trompete), Ami (Saxofon) und Lotta (Saxofon) kombinieren virtuoses Spiel auf Blasinstrumenten mit hochdynamischen Tanz-Choreografien. International bekannt geworden durch virale Hits und einer großen Fangemeinde in den sozialen Medien, transferiert das Quartett die Faszination japanischer Blasorchester-Musik (Suisogaku) in den modernen Pop-Kontext. Ein visuelles und akustisches Feuerwerk, das keine:n Besucher:in stillsitzen lässt.
Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
42. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 15. Juli - 02. August 2026
Internationale Studierende ehrenamtlich begleiten
Seit rund zehn Jahren engagiert sich Regine Schandera ehrenamtlich für internationale Studierende und Promovierende an der Universität Freiburg. Sie unterstützt die Neuankommenden dabei, in Freiburg Fuß zu fassen und sich ein eigenständiges Leben in Deutschland aufzubauen.
MehrSeminarreihe | Landeskunde: Frankreich
Am Mittwoch, den 11. März um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg ein weiterer Termin der Seminarreihe „Landeskunde: Frankreich“ statt.
Unsere Seminarreihe ist zurück – mit informellen Inputs, aber – wenn gewünscht – auch im gegenseitigen Austausch. Unser Nachbar Frankreich, so nah und doch so fern: Überblick über unser Nachbarland, seine geographische Ausformung, seine historischen Wurzeln, seine politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten – im Vergleich zu Deutschland. Für alle, die mehr über unser Nachbarland kennen lernen wollen als übliche Clichés und touristische Allgemeinheiten. Insgesamt wird es in 2026 acht Termine geben, die jedoch auch einzeln besucht werden können. Sie werden immer Mittwochs um 19:00 Uhr beginnen. Freuen Sie sich auf spannende Vorträge und intensive Diskussionen!
Bei dem nächsten Termin wird es um das Historisches Erbe - Teil 4, von 1870 bis Ende 20. Jahrhundert gehen.
Eintritt: 5 € | € 1,- für Studierende | gratis für Mitglieder des Fördervereins. Sprache: D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de
Keine Mullahs, kein Schah, kein Trump: Die frühen Ursachen des Krieges

Völkerrechtswidrig haben die USA und Israel den Iran überfallen. Im Iran herrscht eine mörderisch-autokratische Diktatur. Doch wie kam es zu dieser Diktatur? Warum endet die Berichterstattung selbst in der letzten Qualitätsmedien bei der Machtergreifung der Mullahs?
Wie hätte sich im Iran die Demokratie entwickelt, wenn die demokratisch gewählte Regierung vor 7 Jahrzehnten nicht von den USA und England gestürzt worden wäre?
Am 19.8.1953 wurde Premierminister Mossadegh vom englischen und amerikanischen Geheimdienst im Auftrag der anglo-amerikanischen Ölkonzerne gestürzt. Mossadegh hatte den "Fehler" gemacht, zu glauben, die iranischen Ölvorkommen würden den Menschen im Iran gehören. Anstifter des Putschs war der von Großbritannien geführte internationale Ölkonzern Anglo-Iranian Oil Company (AIOC, später umbenannt in BP), der das Ölgeschäft des Landes beherrschte und sich weigerte, die Gewinne daraus in von iranischer Seite neu gefordertem Umfang zu teilen. Nach dem Abkommen vom 29. April 1933, das eine Laufzeit von 60 Jahren hatte, belief sich der persische Anteil am Gewinn auf neokolonial-lächerliche 20 %. Daraufhin verabschiedete das Parlament ein Gesetz zur Verstaatlichung der Ölförder- und Raffinerieanlagen.
Das führte zum Iran-Putsch. Amerikanischen und britischen Geheimdienste hatten für den Umsturz iranische Offiziere, Politiker, Geistliche und Kriminelle angeworben und bezahlt, um den populären Ministerpräsidenten Mohammed Mossadegh zu stürzen. Nicht mehr eine demokratisch legitimierte Regierung, sondern Schah Mohammed Reza Pahlavi sollte fortan einen prowestlichen Kurs seines Landes und dauerhaft satte Profite für die Ölkonzerne garantieren. Schah Mohammed Reza Pahlavi regierte diktatorisch und war eine Marionette der USA und der ausländischen Ölkonzerne.
Die Demütigung von 1953 nährte noch ein Vierteljahrhundert später die revolutionäre Wut gegen das Schah-Regime. Die Demonstranten trugen 1979 Mossadegh-Porträts mit sich, und nach dem Umsturz im Februar pilgerten Hunderttausende zum Grab des früheren Regierungschefs.
Die brutale heutige Unterdrückung der Menschen im Iran durch autokratische Mullahs hat ihre Wurzeln auch in der Gier der anglo-amerikanischen Ölkonzerne und einer neokolonialen Politik im Jahr 1953. Die damalige Kanonenbootpolitik lebt unter Präsident Trump und neuen Kriegen für Öl wieder auf.
Am Genfersee in der Schweiz leben die ehemaligen Günstlinge des Schahs, auch Reza Pahlewi, Sohn des letzten Schahs. Er will mithilfe der USA an die Macht zurück und die USA und Kaiser Trump wollen an das iranische Öl.
Doch die Menschen im Iran wollen Freiheit und keinen erneuten US-Imperialismus. Sie wollen keine Mullahs, kein Schah, kein Trump und kein Krieg für Öl!
Der Krieg gegen den Iran ist auch ein Atomkraftwaffenkrieg. Ein Zusammenhang zwischen der sogenannten friedlichen und militärischen Nutzung der Atomenergie wird gerne verdrängt. Gerade der aktuelle Konflikt um das iranische Atomprogramm zeigt den Zusammenhang zwischen AKW und Atomwaffen mehr als deutlich.
1974 begann die Siemens - Tochter Kraftwerk Union (KWU) mit dem Bau eines Atomkraftwerks in Buschehr am Persischen Golf. Die sogenannte „friedliche Nutzung der Kernenergie“ setzt nicht nur den fehlerfreien Menschen und die fehlerfreie Technik, sondern auch dauerhaft stabile politische Verhältnisse voraus. Als diese, scheinbar stabilen politischen Verhältnisse im Iran aus deutscher Sicht nicht mehr gegeben waren, beendete Siemens die Zusammenarbeit, doch dafür setzte Russland die Bauarbeiten fort.
Zukünftig wollen die "sonnenarmen" Staaten Saudi-Arabien, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate und Jordanien Atomkraftwerke bauen, um so an Atomwaffen zu kommen. Dies wäre eine Katastrophe für den Frieden und die Welt. Der Bau und weltweite Export von Mini-AKW ist ein globales Selbstmordprogramm, passt aber gut in unsere Zeit der Gier.
Axel Mayer, Mitwelt Stiftung Oberrhein
JAZZhochDREI

3 Abende, 3 Musiker, 3 Programme
BAD KROZINGEN. Wir freuen uns, Sie zur JAZZhochDREI Reihe im Bistro des Kurhauses Bad Krozingen einzuladen. An drei aufeinanderfolgenden Dienstagen, am 10. März, 17. März und 24. März 2026 erwartet Sie jeweils von 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr ein Jazz-Trio, das mit mitreißenden Rhythmen, improvisierten Harmonien und leidenschaftlichen Melodien begeistert. Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente! Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten. Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!
Am Dienstag, 10. März 2026 beschließt das Trionette die Konzertreihe. Sängerin Annette Riesterer wird von Max Zentawer an der Gitarre und Markus Lechner am Kontrabass begleitet und sorgt für einen stimmungsvollen Abschluss.
Am Dienstag, 17. März 2026 steht das Trio SOL auf der Bühne. Mit Stephan Oberländer am Saxophon, Mathis Schwoerer-Böhning am Piano und Markus Lechner am Kontrabass erwartet das Publikum feinster Jazz in Trio-Besetzung.
Am Dienstag, 24. März 2026 präsentiert das Trying Times Trio gemeinsam mit Max Zentawer an der Gitarre ein vielseitiges Programm. Begleitet wird er von Lorenz Stiegeler am Piano, Markus Lechner am Kontrabass und Patric Hetzinger am Schlagzeug.
Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente!
Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten.
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Großen Saal des Kurhauses Bad Krozingen statt.
Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!
Trotz Ungerechtigkeit – aus dem Leben einer promovierenden Erstakademikerin
Heute ist Lia Alessandro Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, doch bis dahin war es ein harter Weg für die Erstakademikerin. Über einen von Ungerechtigkeiten geprägten Werdegang.
MehrKatholische Akademien setzen das Jahresthema 2026: „Fürchtet Euch nicht!“

Vertrauen und Zuversicht als gesellschaftliche Schlüsselressourcen
Die Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Akademien stellt das Jahr 2026 unter das gemeinsame Jahresthema „Fürchtet Euch nicht!“. Mit diesem Motto reagieren die Katholischen Akademien im deutschen Sprachraum auf die wachsenden Verunsicherungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Weltordnung und setzen bewusst einen mutmachenden Akzent. Den Auftakt hat die Arbeitsgemeinschaft bei ihrer Frühjahrskonferenz in der Kommende Dortmund und der Katholischen Akademie Schwerte gemacht. Im Lauf des Jahres werden die mehr als 20 Katholischen Akademien Formate anbieten, die dieses Thema ausbuchstabieren.
„Angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, internationaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheiten und ökologischer Herausforderungen erleben viele Menschen Verunsicherung und Überforderung. Die ständige Zuspitzung öffentlicher Debatten und die Gleichzeitigkeit von Krisenerfahrungen bergen die Gefahr, lähmend zu wirken und den Blick für Gestaltungsmöglichkeiten zu verstellen“, analysiert Stephan Loos, Co-Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Akademien und Direktor der Katholischen Akademie Hamburg. Angela Reinders, seine Kollegin im Vorsitz der Arbeitsgemeinschaft und Direktorin der Akademie des Bistums Aachen, ergänzt: „Mit dem Jahresthema ‚Fürchtet Euch nicht‘ setzen wir als Katholische Akademien bewusst einen Gegenakzent: Es geht um die Einladung, sich den Herausforderungen nüchtern, reflektiert und verantwortungsvoll zu stellen, ohne sich von Angst oder Alarmismus treiben zu lassen. Vertrauen in demokratische Prozesse, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Fähigkeit zur gemeinsamen Problemlösung ist eine zentrale Voraussetzung dafür, Zukunft offen und gestaltbar zu denken.“
„Ohne Vertrauen und Zuversicht bleiben demokratische Gesellschaften nicht lange handlungsfähig und solidarisch“, warnt Karsten Kreutzer, Vorstandsmitglied der Arbeitsgemeinschaft und Direktor der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg. Niklas Wagner, viertes Vorstandsmitglied und Leiter des Katholischen Forums im Land Thüringen, betont: „‚Fürchtet Euch nicht!‘ ist weit mehr als ein Trostwort. Es ist ein Ausdruck unserer Hoffnung, die den öffentlichen Diskurs und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt.“
Gesellschaftliche Herausforderungen und Antwortoptionen aus christlicher Perspektive waren auch Thema des Gesprächs, das die Leitungen der Katholischen Akademien mit dem Paderborner Erzbischof Udo Markus Bentz in der Katholischen Akademie Schwerte führten. Bentz sieht die Katholischen Akademien als Dienst der Kirche inmitten der Gesellschaft und für die Gesellschaft. Katholischen Akademien als breiten Kontaktflächen über den binnenkirchlichen Raum hinaus komme damit trotz schwindender kirchlicher Ressourcen eine Schlüsselfunktion für Kirche wie Gesellschaft zu.
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