Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 25.Juli 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

War da was?

War da was?

Freiburger Geschichte ungeschönt

Veranstaltungsreihe im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21
Mo 19. April – Do 24. Juni 2021

Fast genau ein Jahr später als ursprünglich geplant gehen wir pandemiebedingt in die Neuauflage unserer Veranstaltungsreihe „Freiburger Geschichte ungeschönt“. Dieses Mal leider zumeist digital und somit zwangsläufig auf physischer Distanz, aber hoffentlich nicht weniger intensiv in Sachen Diskussionsfreude und Publikumsbeteiligung.
Wenn Jubiläen gefeiert werden, werden oft die Schattenseiten der eigenen Geschichte ignoriert. Unter dem Motto „War da was?“ erinnern wir an verdrängte Kapitel der Freiburger Geschichte wie Rassismus, Kolonialismus, Migration, NS-Zeit sowie jüdisches Leben. Die Veranstaltungsreihe besteht aus Online-Vorträgen, einem Stadtrundgang und Interventionen im öffentlichen Raum.

Auftakt und Schlusspunkt setzen die iz3w-Redakteur*innen Larissa Schober und Winfried Rust, die die Besonderheiten der Freiburger Erinnerungskultur sowie den Umgang mit Denkmälern in der Stadt untersuchen. Außerdem blickt Christoph Seidler auf die Wege und Irrwege der deutschen Rassenkunde in Freiburg und Heinrich Schwendemann betrachtet das jüdische Leben in Freiburg. Ein Stadtrundgang führt durch die Innenstadt und widmet sich der lokalen Migrationsgeschichte.

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Mo 19. April| 20:00 Uhr | Online-Vortrag (Link folgt zeitnah über unsere Webseite & unsere Social-Media-Kanäle)
Erinnern um zu vergessen
Erinnerungskultur zwischen Aufarbeitung und Instrumentalisierung
Vortrag von Larissa Schober

Erinnerungskultur hat Hochkonjunktur. Und die Debatten darüber auch. In Freiburg wurde das zuletzt an der Auseinandersetzung um den Platz der alten Synagoge deutlich. Dabei werden jedoch selten wichtige grundlegende theoretische Aspekte diskutiert: Was genau bedeutet Erinnern eigentlich? Wer erinnert was und zu welchem Zweck? Und was wird bewusst «vergessen»? Mit der Planung eines NS-Dokumentationszentrums in Freiburg sollten diese Fragen unbedingt gestellt werden.
Larissa Schober ist Redakteurin im iz3w und hat zu Erinnerungsarbeit in Post-Konflikt-Gesellschaften geforscht.

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Do 06. Mai | 20:00 Uhr | Online-Vortrag (falls möglich auch live & draußen)
Jüdische Geschichte in Freiburg
Vortrag von Heinrich Schwendemann

In der 900-jährigen Geschichte Freiburgs gab es drei Zeiträume, in denen in der Stadt jüdische Gemeinden existierten: im Mittelalter von etwa 1300 bis 1349, dann von 1864 bis 1940 und ab 1945 bis heute. Heinrich Schwendemann wird in seinem Vortrag einen Überblick zur Geschichte der Juden und Jüdinnen in Freiburg geben, einer Stadt, in der die jüdische Minderheit immer wieder Objekt von Verfolgung bis hin zur Vernichtung gewesen ist und wo Juden und Jüdinnen zwischen 1424 und 1862 nicht einmal den Wohnsitz in der Stadt nehmen durften.
Heinrich Schwendemann ist Historiker und lehrt an der Universität Freiburg.

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Mo 17. Mai | 20:00 Uhr | Online-Vortrag (falls möglich auch live und draußen)
Von Schädelrassen und Rassetypen
Freiburg und die deutsche Rassenkunde
Vortrag von Christoph Seidler

Die Hochzeit der so genannten Rassenkunde war das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert. Mit dem Begriff der "Rasse" wurden Menschen klassifiziert und Gesellschaft erklärt. Heute gilt das als unwissenschaftlich. Im Deutschland des frühen 20. Jahrhunderts war die Rassenkunde breit akzeptiert. Im nationalsozialistischen Deutschland legitimierte sie die angebliche Höherwertigkeit der "nordischen Rasse". Prominente Rassenforscher sind mit der Freiburger Universität verbunden. Was forschten sie? Mit welchen Folgen? Welche Streits in der Rassenforschung gab es? Und: War die Freiburger Rassenforschung "Spitze" oder Mittelmaß?
Christoph Seidler ist Historiker und forscht zur Geschichte von Völkerkunde und Anthropologie.

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Do 10.06. | 18.15 Uhr | Online
Was muss Erinnerungspolitik leisten?
Podiumsdiskussion

Erinnerungspolitik steht vor einer großen Herausforderung. Immer weniger Zeitzeug*innen der NS-Zeit können nachfolgenden Genrationen von ihren Erfahrungen berichten. In Freiburg soll das geplante NS-Dokumentationszentrum einen Beitrag leisten, um die Erinnerung aufrecht zu halten. Was muss Erinnerungspolitik leisten? Wie sehen die Konzepte der Zukunft allgemein und konkret in Freiburg aus? Das möchten wir mit unseren Gästen in einer Podiumsdiskussion klären. Unter anderem sind Julia Wohlrab, die Leiterin des NS-Dokumentationszentrums Freiburg, und die iz3w-Redakteurin Larissa Schober zu Gast. In Kooperation mit dem Referat gegen Antisemitismus.

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Di 22. Juni |18:00 Uhr
InOrte: Vergessene Vielfalt
Migrant*innen, Minderheiten und Militär: eine stadtgeschichtliche Erkundungstour mit Alexander Sancho-Rauschel und Birgit Heidtke

Welcher "unvergessenen Heimat" gedenkt der Steinklotz am Fahnenbergplatz? War der Freiburger Reichstag 1498 etwa der G7 des Mittelalters? Wer trug vor 400 Jahren das größte Risiko, als Hexe ermordet zu werden? Wie kam die große ethnologische Sammlung nach Freiburg? War die Stadtmauer eine schwer bewachte Grenze? Ein Stadtspaziergang mit vielfältigen Antworten in Kooperation mit der InZeitung. (Dauer: 2 Stunden)

Startpunkt: Haupteingang des Rektorats der Universität Freiburg, Friedrichstraße 39

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Do 24. Juni | 20:00 Uhr | Online-Vortrag aus der Theaterbar, Bertholdstr. 4b

… oder kann das weg?

Freiburger Denkmäler und ihre Geschichte
Vortrag von Winfried Rust

Viele Freiburger Denkmäler stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wurden in Deutschland besonders viele Denkmäler errichtet: als steinerne Symbole für die Identifikation mit dem 1871 gegründeten Deutschen Reich. Sie stehen noch heute. Aber Vielen gelten sie als ewiggestrig – so werden hier beispielsweise die vergangenen Kriege glorifiziert. Was tun mit den ästhetisch und gesellschaftspolitisch fragwürdigen Monumenten?

Winfried Rust ist Redakteur im iz3w.

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Sichtbar

Installation im öffentlichen Raum

In 900 Jahren Freiburg stecken jede Menge Geschichten von migrierten Menschen, die durch ihr Leben oder auch nur durch eine Handlung zum demokratischen Herzschlag der Stadt beigetragen haben. Mit überlebensgroßen Papier-Plakaten auf Gebäuden, die für die Personen oder Geschichten stehen, macht der Freiburger Wahlkreis 100% bekannte wie unbekannte Personen sichtbar. Das Augenmerk gilt Personen, die für ein interkulturelles, solidarisches, offenes Freiburg stehen. Die Migration gehört zur Geschichte der Stadt.

https://www.facebook.com/FreiburgerWahlkreis100

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Eine Veranstaltungsreihe des iz3w (informationszentrum 3. Welt) im Rahmen des Stadtjubiläums 2020/21 in Kooperation mit freiburg-postkolonial, Freiburg Festival, Freiburger Wahlkreis 100%, InZeitung, Israelitische Gemeinde, respect!, Referat gegen Antisemitismus, Theater Freiburg, we talk freiburg

WICHTIGER HINWEIS:
Gemäß § 6, Absatz 1 des Versammlungsgesetzes schließen wir Mitglieder von AfD, NPD, Republikaner, die Rechte und DVU sowie Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, von allen Veranstaltungen der Reihe aus.

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Veranstaltungen 

Gala: BENEFiZiVAL

Gala: BENEFiZiVAL
BENEFiZiVAL Collage (c) dots-da

Streaming-Festival zugunsten von Kulturgesichter0761

Sa 10.04. | 19:00 Uhr | EWERK Freiburg: Foyer, Saal, Kammertheater, Bildhauerhalle

Online-Stream : klicke unten auf "mehr"

Programm (vorläufig):
ca. 19:00 Uhr Ensemble Recherche (Zeitgenössische Musik)
ca. 19:30 Uhr Michael Oertel Band (Blues / Rock)
ca. 20:15 Uhr Studio Pro Arte (Tanzperformance I)
ca. 20:30 Uhr Jess Jochimsen (Musikalisches Kabarett)
ca. 21:00 Uhr Cécile Verny & Andreas Erchinger (Jazz)
ca. 21:40 Uhr Studio Pro Arte (Tanzperformance II)
ca. 22:00 Uhr Äl Jawala (Balkan Beat)
ca. 22:30 Uhr DJ-Duo Mehr is Mehr (Electro)
Moderation: Julica Goldschmidt

Die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau veranstaltet das BENEFiZiVAL, das über die von ihr selbst initiierte Live-Streaming- und Kulturförder-Plattform #inFreiburgzuhause live aus dem E-WERK Freiburg auf die Bildschirme der Stadt gesendet wird. Die Erlöse der hier geleisteten freiwilligen Publikumsbeiträge widmet die Sparkasse vollständig dem Nothilfefonds für Solo-Selbständige der Initiative Kulturgesichter0761.

Wer diesen Nothilfefonds gerne unterstützen und sich einen Überblick über die derzeitige Vielfalt und Höhepunkte der Freiburger Kulturlandschaft verschaffen will, kann ein attraktives Programm genießen, das die ehrenamtlichen Initiatoren von Kulturgesichter0761 mit der Sparkasse zusammen auf die Beine gestellt hat: So spielt das international bekannte Freiburger Ensemble Recherche für Liebhaber der zeitgenössischen Musik auf, während Freiburgs Jazz-Perle Cécile Verny mit ihrem Pianisten Andreas Erchinger Jazz-Fans beglücken wird. Bluesig und rockig wird es mit dem gerade erst im Jahr 2020 gekürten German Blues Award-Gewinner Michael Oertel, der mit seiner gleichnamigen Band für kernigen Sound sorgt. Das Studio Pro Arte zeigt mit verschiedenen Performances exemplarisch, warum Freiburgs Tanzszene weit über ihre Grenzen hinaus geschätzt wird. Humorige Highlights seines musikalischen Kabarettprogramms bringt der stadtbeliebte Jess Jochimsen auf das Parkett. Und Äl Jawala bringt schließlich Weltmusik mit ihrem unverwechselbaren Balkan-Beat auf die Bildschirme. Diese wendet sich am späteren Abend genauso wie das DJ-Duo Mehr is Mehr an das subkulturelle Publikum und an alle, die gerne Freiburger Nachtkultur kennenlernen wollen – und kann so für nette kleine Partys in den kontaktreduzierten Wohnzimmern sorgen. Moderiert wird das BENEFiZiVAL von Radiomoderatorin Julica Goldschmidt, die sich interessante Gesprächspartner aus der Freiburger Gesellschaft und Kulturszene ins Studio holt.

Die Veranstaltung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau findet nicht nur in Kooperation mit der Initiative Kulturgesichter0761 statt, sondern wird auch mit Unterstützung des E-WERK Freiburg sowie dem Technikdienstleister Kranz Live Eventsolution durchgeführt. Alle Künstler*innen erhalten faire Aufwandsentschädigungen, tragen aber mit ihrem Verzicht auf übliche Gagen solidarisch dazu bei, notleidenden Solo-Selbständigen in der Kulturbranche zu helfen.

Live von den Bühnen in Foyer, Saal, Kammertheater und Bildhauerhalle im E-WERK Freiburg.

Regulärer Ticketpreis: 15,- €

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Verschiedenes 

Stop it! – Polizeigewalt

Stop it! – Polizeigewalt

iz3w – Zeitschrift zwischen Süd und Nord / Ausgabe 383
(März/April 2021)

Die Ermordung von George Floyd durch einen Polizisten in den USA löste weltweit Proteste gegen rassistische Polizeigewalt aus. Und bald richtete sich der Blick vielerorts auch auf die eigene Gesellschaft: In nahezu jedem Land der Erde gibt es Probleme mit Polizeigewalt. Dieses Exekutivorgan des staatlichen Gewaltmonopols ist eng verbunden mit autoritären Tendenzen der jeweiligen Gesellschaften bzw. Regierungen. Warum ist das so? Und ist die Institution reformierbar?

Ein großes Thema ist Polizeigewalt für oppositionelle Bewegungen. Auch im „Rechtsstaat“ müssen Stadtteilaktive, Demonstrierende oder Gewerkschaftsgründer*innen Schläge einstecken. Und autoritäre Regime sichern die Ruhe im Land mit Polizeigewalt ab. Aus Simbabwe, Uganda, Russland, Belarus, Nicaragua, Kolumbien und vielen weiteren Ländern sieht man immerfort die scheinbar gleichen Polizeischläger*innen in Aktion. Dabei haben sie meist volle staatliche Rückendeckung.

Zwar verprügelt die Polizei keineswegs nur von früh bis spät Oppositionelle. Aber der kritische Blick auf Polizeien weltweit bleibt notwendig und unvermeidbar. Die iz3w-Redaktion ermittelt.

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Verschiedenes 

Studierendenwerk Freiburg vergibt Stipendien an sozial engagierte Studierende

Zum Wintersemester 2021/22 vergibt das Studierendenwerk wieder bis zu vier Stipendien an ehrenamtlich sozial engagierte Studierende, die an einer dem Studierendenwerk Freiburg angeschlossenen Hochschule studieren. Die Stipendien sind mit jeweils 250,00 €/ Monat dotiert und auf zwei Semester befristet.

Die Stipendienvergabe erfolgt aufgrund von Vorschlägen durch Hochschulen, Vereine und sonstige Institutionen sowie von Privatpersonen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Vorgeschlagen werden können Studierende, die sich durch besonderes ehrenamtliches soziales Engagement - innerhalb oder außerhalb des Hochschulbereichs - verdient gemacht haben, z.B. bei der Unterstützung von ausländischen Studierenden, bei der Mitarbeit in studentischen Gruppen oder Hochschulgremien, in der Vereins- und/oder Jugendarbeit sowie in der Flüchtlings- oder Nachbarschaftshilfe.

Die ehrenamtliche Tätigkeit soll seit mindestens einem Jahr bestehen und muss während des Bezugszeitraums des Stipendiums andauern. Das Engagement kann im Zusammenhang mit dem Studium stehen, sollte jedoch nicht Pflichtteil des Studiums sein.

Über die Stipendienvergabe entscheidet eine Auswahlkommission, die i.d.R. aus drei Beschäftigten des Studierendenwerks und drei studentischen Mitgliedern des Verwaltungsrats des Studierendenwerks gebildet wird. Einsendeschluss für das Bewerbungsverfahren ist der 18. Juni 2021 (Datum Poststempel). Über die Vergabe wird bis zum 15. September 2021 entschieden.

Nähere Informationen sowie Vorschlagsformular sind auf der Website des Studierendenwerks zu finden ...

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Veranstaltungen 

Das ZMF 2021 kann nicht stattfinden

Das ZMF 2021 kann nicht stattfinden
ZMF2019 (c) Klaus Polkowski

Ein weiterer Sommer ohne ZMF! Auch in diesem Jahr wird das Festival nicht stattfinden. Die geplanten Konzerte sollen nach 2022 verlegt werden.

Die anhaltende Corona-Pandemie und die Entwicklung der Fallzahlen lässt die Hoffnung auf einen Festivalsommer in immer weitere Ferne rücken. Nach den ersten Absagen großer nationaler Festivals sieht sich auch das Freiburger Zelt-Musik-Festival gezwungen, die für den 21. Juli bis 8. August geplante 38. Ausgabe ins Jahr 2022 zu verschieben.

Die Sicherheit und Gesundheit der Besucher:innen kann aus heutiger Sicht auch im Sommer nicht garantiert werden. Konzerte mit Masken, Sicherheitsabstand, Tanzverbot und weiteren Einschränkungen würden dem Festival zudem den ganzen Charakter nehmen. Damit ist auch die Planbarkeit, die für die Organisation des Festivals vonnöten ist, nicht gegeben und das damit verbundene finanzielle Risiko nicht tragbar.

Für die bereits von 2020 nach 2021 verlegten Konzerte werden nun Termine für 2022 gebucht. Ticketinhaber werden auf dem Laufenden gehalten. Alle Tickets für die verlegten Konzerte behalten ihre Gültigkeit.

Der Termin für das nächste ZMF ist vom 13. bis 31. Juli 2022.

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Verschiedenes 

„Ich bin selbstbewusster geworden“

„Ich bin selbstbewusster geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

René (24) und Valentin (22) haben ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. absolviert. Kurz vor Ablauf ihres Freiwilligendienstes haben wir mit ihnen über ihre Erfahrungen gesprochen.

Valentin, warum absolvieren Sie ein FSJ?

Valentin: Ich möchte Soziale Arbeit studieren, aber bevor ich ins Studium starte, wollte ich erst sichergehen, dass der soziale Bereich auch für mich passt.

Wie sind Sie auf den Bereich Wohnungslosenhilfe gekommen?

Valentin: Ich hab mich zuerst im Internet informiert, was man machen kann und bin auf der der Seite des Caritasverbandes Freiburg-Stadt gelandet. Und hab mich da einfach mal beworben. Dann wurde ich eingeladen, da gab‘s dann verschiedene Möglichkeiten und Wohnungslosenhilfe hat sich gleich sehr spannend angehört. Deshalb hab‘ ich im Haus St. Gabriel hospitiert und dann war schnell klar, dass ich das machen will. Ich hab‘ gespürt, dass das ein Ort ist, an dem ich auch was für mich, fürs Leben, mitnehmen kann.

René und Valentin, was sind Ihre Aufgaben im Haus St. Gabriel?

René: In erster Linie sind wir den ganzen Tag präsent und ansprechbar. Konkret unterstützen wir die Bewohnerinnen und Bewohner bei bestimmten Arbeiten, zum Beispiel bei Putzdiensten. Dann kümmert sich immer einer von uns ums Frühstück, vom Einkaufen bis vorbereiten. Da gibt’s dann Kaffee und Weckle und alles was man so braucht. Und wir organisieren den Nachmittagskaffee, da können alle bei Kaffee und Süßem zusammenkommen und reden.
Valentin: Und dann versuchen wir ab und zu auch was außer der Reihe zu machen: Pizza zu backen, einfach mal etwas besonderes, damit die Leute spüren, das sich etwas tut im Haus, wir uns Gedanken machen.
Gemeinsam mit dem Arbeitsanleiter arbeiten wir mit den Bewohnern auch in einer Werkstatt. Da können die Leute mit Holz arbeiten, sich zum Beispiel selbst Möbel für ihre Zimmer bauen oder handwerklich kleine Dinge herstellen, zum Beispiel Sterne für Weihnachten.

Haben Sie bei Ihren Aufgaben eigenen Gestaltungsspielraum?

René: Ja, wir bekommen da großen Freiraum. Das ist super. Wir versuchen auch, die Bewohner mal in die Küche zu locken und miteinzubinden. Auch da passieren coole Dinge. Wenn jemand nach Jahren zum ersten Mal wieder in einer ordentlichen Küche steht, selbst etwas zubereitet und merkt: Hey, da geht ja was. Ich kann für mich und andere was kochen.

Valentin, haben Sie durch Ihre Arbeit im Haus St. Gabriel etwas gelernt oder über sich herausgefunden?

Valentin: Ich bin auf jeden Fall sicherer geworden, selbstbewusster würde ich sagen. Im Kontakt mit anderen Menschen. Auch so dieses Gefühl: Was soll noch kommen? Also, dass Gefühl, dass ich mit jeder Situation irgendwie umgehen kann.

Und hat sich durch das FSJ ihr Studien- oder Berufswunsch verändert oder konkretisiert?

Valentin: Ja, ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, Soziale Arbeit zu studieren.

Und René, wie geht es für Sie danach weiter?

René: Ich möchte auf jeden Fall weiter mit Menschen arbeiten. Aber eher im Tourismus. Ich habe mich schon beworben und warte auf eine Zusage.





Verschiedenes 

Überbrückungshilfe für Studierende in akuter Notlage wird verlängert.

Auch während des Sommersemesters 2021 können Anträge gestellt werden.

Aufgrund der anhaltenden Corona-Beschränkungen hat das Bundesministerium für Bildung (BMBF) beschlossen, die Überbrückungshilfe für Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine finanzielle Notlage geraten sind, für das gesamte Sommersemester 2021 zu verlängern.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt die betreffenden Studierenden im Sommersemester 2021 mit finanziellen Zuschüssen. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit können zwischen 100 Euro und 500 Euro als nicht rückzahlbarer Zuschuss gezahlt werden. Die Bedingungen für den Erhalt einer Unterstützung werden vom BMBF vorgegeben und gelten einheitlich für die gesamte Bundesrepublik. Die Studierendenwerke sind mit der Bearbeitung der Anträge beauftragt. Die Entscheidungen über die Anträge orientieren sich ausschließlich an den vorgegebenen Kriterien.

Weitere Informationen und Online-Antrag:
www.swfr.de/geld/corona-nothilfe

BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe:
Tel: 0800 26 23 003
ueberbrueckungshilfe-studierende@bmbf.bund.de

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Veranstaltungen 

Aktivitäten für Studierende

Aktivitäten für Studierende
Foto: Veranstalter

Auch in den Semesterferien bietet das SWFR zahlreiche Aktivitäten für Studierende - online und offline

Nach einem rein digitalen und für viele ziemlich einsamen Wintersemester sind die Möglichkeiten, etwas zu unternehmen oder Leute kennenzulernen auch jetzt in den Semesterferien sehr eingeschränkt. Das ist vor allem für viele Erstsemester und internationale Studierende schwierig.

Das Studierendenwerk Freiburg bietet deshalb dieses Jahr auch in der vorlesungsfreien Zeit Veranstaltungen an: Online, aber dennoch dazu geeignet, Kontakte zu knüpfen und Spaß zu haben.

Neu sind die „Creative Workshops“ des Internationalen Clubs. Hier kann man lernen, auf welche unterschiedlichen Arten Kaffee zubereitet werden kann (Coffee Culture, 24.3.), wie man den Welthit „Wonderwall“ von Oasis auf der Gitarre spielt (Guitar 101, 26.3.) oder wie man Papier schöpft (Paper Making, 27.03.).

In „Mirai und Yins Tandemkochen“ erfährt man, wie man einen japanischen Kartoffelsalat (18.3.), Chinesisches Tofu (1.4.) oder Teigtaschen auf japanische und chinesische Art (15.3.) zubereitet.

Außerdem ist das „Café Multilingua“, dessen Besucher sich online jeden Dienstagabend zum Fremdsprachen sprechen treffen, auch während der Semesterferien durchgehend geöffnet.

Auch für Sport und Bewegung an der frischen Luft gibt es Online-Angebote: Der Solo-Jazztanzkurs zu Swing-Musik läuft im März weiter und die „Tours4Two“ stellen Ausflugsziele in der Umgebung vor und vermitteln Ausflugspartner:innen für alle, die nicht alleine losziehen wollen
(swfr.de/veranstaltungen/tour-for-two).

Und wer jetzt schon mit Sorge auf das kommende digitale Sommersemester schaut, kann sich in den Online-Seminaren „Entspannter studieren – Deine Toolbox bei Stress und Prüfungsangst“ (8.4.) und „Studieren und Leben in Zeiten der Pandemie“ (17.4.) Tipps und Rat holen.

Infos zu allen Angeboten und wie man sich anmelden kann gibt es auf der Website des Studierendenwerks ...

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