Prolix Studienführer - Freiburg
Mittwoch, 22.September 2021 Uhr

 
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Guten Abend liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Wanderlust und Weinverkostung

Das bieten die Studitours des Studierendenwerks Freiburg zum Julianfang

Im Juli können Studierende im Studiotours-Wanderangebot die weltbekannte Rötenbachschlucht (Sa, 3. Juli) erkunden oder bei der Schönbergwanderung mit Weinprobe in St. Georgen (So, 4. Juli) mehr über die Weinbauregion Freiburg lernen.

Den "Grand Canyon" des Schwarzwalds sollten sich Studierende aus Freiburg und der Umgebung nicht entgehen lassen! Bei der "Wanderung durch die Rötenbachschlucht und die Wutachschlucht zur Lotenbachklamm" bieten sich tolle Ausblicke. Und zur Stärkung können die Studierenden die leckere Schwarzwälder Kirschtorte in der Schattenmühle probieren.

Wer statt Wanderabenteuer gerne ein paar regionale Produkte probieren möchte, kann zur "#SWFR100 Schönbergwanderung mit Weinprobe im Winzerhaus St. Georg" kommen! Von Vauban aus führt der Weg über das Jesuitenschloss hinauf zur Schneeburgruine. Anschließend findet im Schönberg Hof St. Georgen eine Weinprobe statt, bei der die Teilnehmenden fünf Weine aus der Region testen können.

Anmeldung zu den Touren und weitere Infos gibt es im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks

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Veranstaltungen 

Filmtipp: Nomadland

Filmtipp: Nomadland
Szene aus Nomadland / Foto: pr

USA 2020, 108 Minuten
Regie: Chloé Zhao
Darsteller: Frances McDormand, Linda May, David Strathairn

Menschen, die als Nomaden leben, durch die Weiten des Landes ziehen und nach Unabhängigkeit und Freiheit suchen... Von dieser anderen Art des US-amerikanischen Traums erzählt Chloé Zhao in ihrem dritten Film NOMADLAND – ein herausragendes, unprätentiöses, poetisches Werk mit der erneut überragenden, zweifachen Oscarpreisträgerin Frances McDormand (THREE BILLBOARDS)!

Fern (Frances McDormand) hat vor einiger Zeit ihren Mann verloren, doch ist sie im gemeinsamen Haus in Empire, Nevada wohnen geblieben. Nun allerdings hat die United States Gypsum Corporation, der große Arbeitgeber der Kleinstadt, dichtgemacht. Es gibt keine Jobs, nicht einmal eine Postleitzahl hat Empire mehr. Deshalb lebt Fern jetzt in ihrem kleinen Transporter, fährt durch die Staaten, tingelt von Job zu Job. Mit ihrer Qualifikation könnte sie jederzeit ein normales Leben führen. Doch Fern bevorzugt das Leben auf der Straße, mit seiner Freiheit, den vielen Menschen, die man irgendwann wiedertrifft, arbeitet in einem Versandlager, bei der Ernte oder in einer Wohnwagensiedlung...

„Das letzte Stückchen Freiheit in Amerika ist ein Parkplatz", schreibt Jessica Bruder im Vorwort ihrer brillanten Buchvorlage, die Chloé Zhao (THE RIDER) mit der großartigen Frances McDormand in der Hauptrolle für die Leinwand adaptiert. Sie erzählt die Geschichte von Fern, die wie viele in den USA durch die Rezession 2008 alles verlor. Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der heimatlichen Industriestadt packt sie ihre Sachen und bricht in ihrem Van auf, ein Leben außerhalb der konventionellen Regeln zu erkunden. Die realen Nomaden Linda May, Swankie und Bob Wells weisen ihr den Weg – was für die meisten ein Alptraum wäre, ist für sie ein bewusst gewählter Lebensentwurf. Protagonistin Fern ist relativ neu in dieser Welt, doch versteht sie sich keineswegs als Obdachlose, sondern als Hauslose, die freiwillig auf eine feste Bleibe verzichtet. Moderne Nomaden – soll man diese Menschen nun bedauern oder bewundern? Die Regisseurin enthält sich jeden Urteils, beobachtet in ihrem typischen, semidokumentarischen Stil. Voller Empathie für ihre Figuren deutet sie die Ambivalenz eines Lebens auf der Straße an, die Schwierigkeit, Beziehungen zu knüpfen, der gelegentlich auftauchende Wunsch nach Sesshaftigkeit, aber auch die Schönheit, mit einer Gruppe Gleichgesinnter ums Lagerfeuer zu sitzen und Geschichten zu erzählen. Die atmosphärisch dichte und bewegende Geschichte eines späten Aufbruchs überzeugte Jury und Publikum in Venedig, wurde von der Presse als Höhepunkt des Festivals gefeiert – und gilt als heißer Oscar-Favorit!

Goldener Löwe für Besten Film in Venedig! Drei Oscars für Besten Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin!

Läuft in der Harmonie Freiburg

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Verschiedenes 

Notstrom-Festival 2021

Notstrom-Festival 2021
Notstrom: Wohnzimmeroper / Foto: Marc Doradzillo

08.– 25. Juli 2021
Parkplatz E-WERK Freiburg

In diesem Sommer wirft das E-WERK Freiburg seinen Notstrom-Generator an und feiert die öffentliche Wiedergeburt der freien Kunst! Dafür ziehen wir auf unseren Parkplatz, zeigen einen ganzen Monat lang „Kunst statt Autos“ und verwandeln den Asphalt in einen multiperspektivischen Kunstraum. Auf dem Programm steht alles, was die Sparten und die vielen Künstler*innen des E-WERKs können: Live-Musik, Community-Oper, Bürgerprojekte, Tanz, Theater, Performances, Gegenwartskunst, Interventionen und spontane Sessions. Also: Alles was gut, frei und wichtig ist!

Und auch in diesem Jahr wird es einen temporären Bier GARDEN geben, der Anlaufstelle für all diejenigen sein möchte, die im Stühlinger die geplagte Coronaseele baumeln lassen wollen.

Für alle Veranstaltungen gilt:
Eintritt frei, keine Karten-Reservierung
bei Sonne heiß, bei Regen regnet‘s, bei Sturm fällt‘s aus
60 Minuten vorher Einlass, Karten limitiert
Registrieren, Maske und Abstand
Es gelten die gesetzlichen Infektionsschutzbedingungen
Benutzt Bus, Bahn, Fahrrad oder eure Füße

Das Notstrom-Festival 2021 wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, sowie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, dem Kulturamt der Stadt Freiburg und ist Teil des Programms zum Stadtjubiläum „901 Jahre Stadt Freiburg“.

PROGRAMM:

Begehbare Skulptur:
Jürgen Oschwald | Bier Garden
Künstlerische Intervention für die Outdoor-Spielstätte des Notstrom Festivals 2021

08.-25.07. | Parkplatz E-WERK
Eröffnung: Do 08.07. | 18:00 Uhr | Bier GARDEN & Kunst

Für die neue Freilichtspielstätte des Notstrom-Festivals auf dem Parkplatz des E-WERK schafft Jürgen Oschwald eine künstlerische Szenerie. Als begehbare Skulptur hat die Szenerie multifunktionale Verwendungen: Sie ist tagsüber Verweilstätte, abends Zuschauerraum oder Bühne. Jürgen Oschwald ist bildender Künstler, spezialisiert auf Szenografie für Tanz und öffentliche Räume. Er lebt und arbeitet in Freiburg.

Gegenwartskunst
GET USED TO IT
Multimediale Intervention des Künstlerkollektivs MUDAFI (Paula Mierzowsky & Johann Diel)

Do 08.07. – So 25.07. | Parkplatz E-WERK
Vernissage: 08.07. | ab 18:00 Uhr

Wir laden zu einer Entdeckungstour des Künstlerkollektivs MUDAFI ein! Über QR Codes auf dem E-WERK-Parkplatz können spielerisch und humorvoll Realitätskonstruktionen erkundet werden.

„Zurück zur Normalität!“ Was genau soll das heißen? Normalität setzt voraus, dass wir uns auf sie einigen. Dazu wiederum müssten wir uns erst eingestehen, dass wir die Welt alle mit anderen Augen sehen. Meine Wirklichkeit ist nicht Deine. Das kann problematisch sein. Aber auch lustig. Und warum zurück? Sind „neue Normalitäten“ nicht viel spannender?

Komm mit auf eine Entdeckungstour durch den Parkplatz beim E-WERK, finde die verteilten Pforten in die digitalen Seitenräume der Realität und trainiere deine Fähigkeiten, mit neuen Situationen umzugehen. Die Welt verändert sich – GET USED TO IT!

Mittels QR-Codes auf Plakaten lädt das Freiburger Künstler*innen-Kollektiv MUDAFI dazu ein, virtuelle Realitäten durch sechs digitale künstlerische Arbeiten spielerisch zu erkunden. Humorvoll lassen sie uns erfahren, wie wir Wirklichkeiten durch unsere Wahrnehmung erschaffen und sie sprachlich und visuell gestalten. Physische und virtuelle Wirklichkeiten gehen hierbei fließend ineinander über. Wo findet Öffentlichkeit in Zeiten von Abstandsvorschriften und Kontaktreduktion statt? Wie können wir mit alternativen Realitäten umgehen, Normalität verhandeln und einen gesellschaftlichen Konsens erschaffen?

Teilhabeorientiertes Musiktheater
Fliegende Bauten – eine Wohnzimmeroper in fünf Akten
Community Oper Freiburg e.V. | Notstrom Festival

PREMIERE: Fr 09.07. | 19:00 Uhr | Parkplatz E-WERK
Weitere Termine: Sa 10.07. | 16:00 Uhr & 19:00 Uhr || So 11.07. | 13:00 Uhr

Nach den ersten zwei großen Opernproduktionen in einer fahrenden Straßenbahn und auf belebten Bauernhöfen, ist die Community Oper Freiburg e.V. auf der Freilichtbühne des Parkplatzes des E-WERKs gelandet. Mit „Fliegende Bauten – eine Wohnzimmeroper in fünf Akten“ wurde eine auf Freiburg zugeschnittene, teilhabeorientierte Oper entwickelt:
Ein wundersames Bauwerk in der Eschholzstraße mit 50 Wohnzimmern unterschiedlichster Art beherbergt Menschen aus vielen Nationen. Seltsame Dinge geschehen hier. Allen Bewohnern wird schlagartig gekündigt und so machen sie sich auf die Suche nach einer neuen Bleibe. In temporären Wohnzimmern werden Botschaften verschickt, obskure Videos tauchen auf. Warum haben alle den blauen Brief erhalten? Widerstände und Gruppierungen regen sich, an anderen Stellen entstehen Solidargemeinschaften. Wo werden die Bewohner der fliegenden Bauten landen?

In Kooperation mit dem E-WERK Freiburg

MIT
Gesamtleitung / Regie: Thalia Kellmeyer
Regie / Stücktext: Veit B. Arlt
Komposition / Dirigat: Vasiliki Kourti-Papamoustou, Jan F. Kurth
Chorleitung: Raffaela Dilles, Jan F. Kurth
Film / Videoschnitt / Fotos: Marc Doradzillo
Kostüme: Stefanie Wyen, Bianca Heck
Grafikerin: Rebekka Trefzer
Projektleitung: Veronika Bendiks
Projektleitung Finanzen: Thomas Fenselau
Vereinsinterne Organisation: Isolde Teufel (Kommunikation), Tina Kost (Betreuung der
Homepage), Christiane Stieff (Betreuung Facebook), Barbara Hess (Mitbetreuung
Finanzen)
MUSIKER*INNEN:
Sopran: Helena Maier
Keyboard: Yves Arques
Schlagzeug: Francesca Santangelo
Alt Saxophon und Bassklarinette: Fabian Willmann
CHOR:
Maike Aselmeier, Daniela Bischler, Claudia Deimel-Fortaleza, Christine Friedrich, Helma
Herkenrath, Sabine Charlotte Herrschaft, Tina-Katja Kost, Amish D. Leßmann, Raimund
Manowita, Gabi Bürgl Moravcik, Lijian Pan, Irene Reichart, Eva Richter, Kessi
Schlechtendahl, Christiane Stieff, Simone Stücker – Hildebrand, Isolde Teufel, Yang
Zhang

Gefördert durch Fonds Soziokultur, das Stadtjubiläum Freiburg, die Stadt Freiburg, die LBBW Bank, Stiftung Sparkasse Nördlicher Breisgau

weitere Veranstaltungen siehe Kalender auf der Website des EWERKs Freiburg ...

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Veranstaltungen 

Schöne Aussichten genießen

Am Wochenende geht es mit den Studitours des Studierendenwerks Freiburg auf den Feldberg und zum Hinterwaldkopf

Bei der "Aussichtsreichen Wanderung auf den höchsten Berg im Schwarzwald" (26.06., 8:30-18:00 Uhr) führt Studitours Wanderlustige vom Wiedener Eck über die herrlichen Stübenwasen hinauf auf den Feldberg. Das Ziel der Wanderung liegt auf 1.388 Höhenmetern und bietet einen tollen Ausblick über den Todnauberg bis hin zum Belchen. Die circa 17 Kilometer lange Tour richtet sich an sportliche Personen. Anmeldung zur Tour bis zum 25. Juni per E-Mail an kist@swfr.de unter Angabe von Name, Anschrift & Telefonnummer.

Wer es lieber etwas entspannter angehen möchte, kann am Sonntag "Von Hinterzarten über den Aussichtsberg Hinterwaldkopf hinab nach Kirchzarten" (27.06., 7:50-18:00 Uhr) wandern. Nach einer kurzen Zugfahrt vom Hauptbahnhof nach Hinterzarten geht es auf dem Dr. Thomas-Ludwig-Weg Richtung Hinterwaldkopf. Je nach Interesse der Gruppe besteht die Möglichkeit, in der Hinterwaldkopfhütte einzukehren, bevor es weiter geht hinauf zum Hinterwaldkopf. Der Rückweg führt hinab nach Oberried und am Osterbach entlang zum Bahnhof in Kirchzarten. Anmeldung zur Tour bis zum 25. Juni per E-Mail an mira.h@online.de unter Angabe von Name, Anschrift & Telefonnummer.

Anmeldung zu den Touren und weitere Infos gibt es im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks

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Veranstaltungen 

Das Studierendenwerk Freiburg präsentiert CRASH…BANG…BOOM!!!

Das Studierendenwerk Freiburg präsentiert CRASH…BANG…BOOM!!!
Luise (c) Frank Kloten

Das neue Stück des MONDO Musiktheaters im Livestream

Normalerweise präsentiert das studentische MONDO Musiktheater des Studierendenwerks Freiburg immer im Januar seine jährlich neue Produktion: in der MensaBar, 10 Vorstellungen, stets voll besetzt. Daraus wurde dieses Jahr leider nichts.
Zu seinem 100. Geburtstag hatte sich das Studierendenwerk eine 20er-Jahre-Show gewünscht. Und die kann jetzt endlich Premiere feiern: CRASH…BANG…BOOM!!! – Let the Twenties roar! heißt das Stück, das am Sonntag, 27. Juni um 21 Uhr uraufgeführt wird. Live aus der MensaBar, das Publikum kann per Livestream auf der Plattform #inFreiburgzuhause zuschauen.

Die Revue erzählt Geschichten von jungen Menschen in den 20ern und ihrem täglichen Kampf um Leben und Lieben in einer Zeit, in der man sich an nichts festhalten kann und die einem den Boden unter den Füßen wegzieht. Und weist damit verblüffende Parallelen zu unserer Gegenwart auf.

Das Ensemble interpretiert Songs aus Musical, Film und Jazz (u.a. Cabaret, Puttin‘ on The Ritz, I got Rhythm, Bei mir bist du shein), neuere Songs im Retro-Style (Zu Asche, zu Staub) sowie die Tänze der Zeit (Charleston, Black Bottom, Foxtrott). Das Publikum kann sich also auf tolle Gesangsnummern, mitreißende Choreografien sowie eine sehenswerte Ausstattung im Twenties-Look freuen. Und – wie immer bei MONDO – auf viel Witz, Verve und Power!

Das Stück wurde unter der Regie von Stephanie Heine (musikalische Leitung: Dominik Hormuth) unter schwierigsten Corona-Bedingungen einstudiert: online, draußen, in Einzelproben, mit Maske und stets frisch getestet…

Aber: das Ensemble probte unverdrossen und ambitioniert und das Resultat kann sich sehen lassen! Die Livestream-Premiere am kommenden Sonntag biete die einzige Chance, das Stück in voller Länge auf der Bühne zu sehen. Daher hofft das Ensemble auf viele Zuschauerinnen und Zuschauer!
Let the Twenties roar!!!

MONDO Musiktheater: CRASH…BANG…BOOM!!! – Let the Twenties roar!

Sonntag, 27. Juni 2021, 21 Uhr live gestreamt aus der MensaBar auf www.infreiburgzuhause.de

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Veranstaltungen 

Tanz-Performance: DAS TANZFEST

Tanz-Performance: DAS TANZFEST
DANCE DATES: Depth Of Field / Foto: Marc Doradzillo

Workshops, Community Dance & Dance Dates
Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund
Mi 30. 06. – Sa 03.07. | E-WERK

Das E-WERK darf seine Tore wieder für Publikum öffnen. Tickets können über die Homepage und über BZ Kartenservice gebucht werden. Die Veranstaltung findet im Rahmen der gesetzlichen Corona-Bestimmungen statt. Den Vorverkauf öffnen wir kurzfristig!
Zum Ende der ersten TANZPAKT Stadt-Land-Bund-Förderrunde und auch in Zeiten der Pandemie feiert das tanznetz|freiburg sein dreijähriges Bestehen unter dem Motto „Jubeln, in Erinnerungen schwelgen, Danke sagen“. Die Interessenvertretung der Freiburger Freien Tanzszene lässt Revue passieren, nimmt Anlauf für die Zukunft und lädt alle Akteur*innen der letzten Jahre sowie alle Interessierten herzlich ein, mitzufeiern.
Vom 30. Juni bis zum 3. Juli bieten wir bewegte und bewegende Einblicke in die zeitgenössische Tanzszene und diverse Möglichkeiten der Teilhabe.

Von und für professionelle Tanzschaffende:
PROFITRAINING FREIBURG mit GAGA (Smadar Goshen)
WORKSHOPS in Zeitgenössischem Tanz mit Georgia Begbie, Nadine Gerspacher, Jonas Onny, Jonathan Sanchez

Teilhabe für Laien:
COMMUNITY DANCE
Workshop GAGA-PEOPLE mit Smadar Goshen

Für Alle – zum Schauen und Miterleben:
Mi 30.06. | 17.00 Saal | (Con)fabulation | Eric Trottier/Eintanzhaus Mannheim
Mi 30.06. | 19:00 Uhr | DANCE DATE: Eric Trottier & Emi Miyoshi
Do 01.07. | 20:00 Uhr | Depth of Field | Emi Miyoshi
Sa 03.07. | 20:00 Uhr | ABEND MIT KURZEN ZEITGENÖSSISCHEN TANZSTÜCKEN aus Freiburg und Baden-Württemberg.

Mehr Informationen und das Programm werden zeitnah auf der tanznetz| freiburg – Homepage, auf FACEBOOK und INSTAGRAMM veröffentlicht und aktualisiert.

* * *

DANCE DATE: „Eric Trottier & Emi Myioshi“ | Das Tanzfest

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund
"(Con)fabulation" & "Depth of Field"

Die Tanzplattform DANCE DATES als „Dating-Plattform“ für zeitgenössische Tanzstücke im November 2020 fiel dem Lockdown zum Opfer. Nachgeholt werden im Sommer 2021 immerhin zwei DANCE DATES, die sich an Gäste aus dem In- und Ausland richten, an Kulturveranstalter*innen, die Fachpresse und ein interessiertes Publikum vor Ort, soweit das in Zeiten der Covid19-Pandemie möglich ist.

Die Auswahl der Stücke repräsentiert nicht einen Status Quo von in den Städten produzierenden Künstler*innen, sondern bietet bemerkenswerten Produktionen aus Freiburg und anderen Städten die Möglichkeit zum Austausch.
Anschließend an die beiden Vorstellungen findet ein Choreograf*innen-Nachgespräch statt.

Eine Veranstaltung des E-WERK Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Kulturamt Freiburg & tanznetz | freiburg. In Kooperation mit dem EinTanz Haus Mannheim.

* * *

(CON)FABULATION | Eric Trottier

Die Proben zum neuen Stück von Éric Trottier mit vier Tänzerinnen hatten bereits begonnen, da rückte die Corona-Pandemie alle Menschen auf Abstand. Von den notwendigen Änderungen für Bühne und Zuschauerraum inspiriert, entstand die bildgewaltige, zugleich schöne und beunruhigende Tanzinstallation „(Con)fabulation“, die beim Theaterfestival Schwindelfrei in Mannheim Premiere feierte.

Die Zuschauer*innen sind eingeladen in einen Bühnenraum mit vier Plexiglas-Kuben, in denen die Tänzerinnen Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein und Franziska Schmitz die Frage nach unserer Identität und unserem Verhältnis zueinander ganz neu stellen und neue Verhältnisse zwischen Publikum und Künstlerinnen ausloten. Die Versuchsanordnung auf der Bühne schützt beide voreinander, trennt sie und bringt sie gleichzeitig hautnah zusammen. La Trottier Dance experimentiert mit vier Performerinnen im Zwischen und Jenseits der Zuschreibungen.

MIT:
Regie & Choreografie: Éric Trottier
Tanz: Georgia Begbie, Lisa Bless, Laura Börtlein, Franziska Schmitz
Kostüm: Melanie Riester
Lichtdesign: Éric Trottier, Stefan Grießhaber
Musik: Peter Hinz, Steffen Dix
Live-Video: Peter Hinz
Choreografische Assistenz: Michelle Cheung, Tobias Weikamp

* * *

DEPTH OF FIELD | Emi Myioshi

Nach den beiden großen Produktionen IN MY ROOM (2017) – ausgezeichnet mit dem Stuttgarter Tanz- und Theaterpreis – und A HOUSE (2018) kehrt die in Freiburg lebende japanische Tänzerin und Choreografin Emi Miyoshi mit Depth of Field zurück zur Minimalform. Anknüpfend an ihre erste Soloarbeit SINKING FLOAT (2003) begegnet die Tänzerin in ihrem aktuellen Stück den eigenen Wurzeln neu und kreiert ein choreografisches Tableau aus fernöstlicher und westlicher Ästhetik. Im Mittelpunkt steht der ewige Kreislauf des Lebens.

Depth of Field bezeichnet in der Fotografie die Tiefenschärfe, den Bereich, innerhalb dessen ein Objekt scharf abgebildet wird. Licht und Schatten kommt hierbei eine zentrale Bedeutung zu. Indem Emi Miyoshi durch Ein- und Ausblenden den Blick des Publikums abwechselnd auf sie selbst, einzelne Körperpartien oder die Bühneninstallation lenkt, lädt sie die Zuschauer*innen ein, ihr Innerstes zu entdecken.

MIT:
Emi Miyoshi (Leitung, Choreografie, Tanz, Bühne, Kostüm)
Marc Doradzillo (Videoinstallation, Foto)
Ephraim Wegner, Jad Fair, Tenniscoats & Norman Blake, Autechre und world’s end girlfriend (Musik)
Emma-Louise Jordan (dramaturgische Unterstützung)
Natalie Stark (Licht)
Katharina de Andrade Ruiz (Produktionsassistenz)

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Das Gastspiel ist gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim und den Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg.

Eintritt: 20€ / 15€

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Verschiedenes 

Buchtipp: Dory Sontheimer "Das Vermächtnis der sieben Schachteln"

Eine fesselnde Geschichte über das Leben der geflüchteten Juden

Dory Sontheimer, in Barcelona geboren und im katholischen Spanien Francos aufgewachsen, entdeckt nach dem Tod ihrer Mutter auf dem Dachboden ihres Elternhauses sieben Schachteln. Diese enthüllen eine ihr bis dahin unbekannte und dramatische Familiengeschichte sowie eine völlig neue Identität. Auf den Spuren der wenigen Überlebenden ihrer von den Nationalsozialisten verfolgten jüdischen Familie gelangt sie nach Deutschland – vor allem nach Freiburg, von wo ihre Großeltern Lina und Eduard Heilbrunner zusammen mit ihrem Urgroßvater Abraham Levi 1940 nach Gurs deportiert wurden –, nach Israel, Tschechien, Argentinien, Kanada und in die USA.

Die Autorin Dory Sontheimer, Jahrgang 1946, studierte Pharmazie und arbeitete in einem Labor sowie als Apothekerin. 2006 begann sie, sich intensiv mit der Geschichte ihrer Familie zu beschäftigen. Das Ergebnis ihrer zwölf Jahre dauernden Recherchen ist dieses Buch.

Verlag Herder 2019, 284 Seiten, € 29,00 (D)
ISBN: 978-3-451-38645-9





Verschiedenes 

Stopp des Exports und des Einschmelzens radioaktiv kontaminierter Metalle

Text der Petition

Wir fordern den Deutschen Bundestag dazu auf, sowohl das Einschmelzen als auch den Export radioaktiv kontaminierter Metalle zu verbieten.

Begründung

Die derzeitige Situation, wie mit radioaktiv kontaminierten Metallen aus dem Abriß deutscher Atomkraftwerke verfahren wird, ist völlig unübersichtlich. Daher besteht ein hohes Risiko, daß radioaktiv kontaminierte Metalle in Verkehr gebracht werden. Zugleich besteht grundsätzlich ein Konsens in der deutschen Politik, daß radioaktiv belasteter Müll nicht ins Ausland gelangen soll, sondern daß Deutschland mit dem hierzulande entstandenen Atommüll verantwortungsvoll umzugehen hat.

Zur Zeit lagert ein großer Teil der beim Abriß von Atomkraftwerken in Deutschland angefallenen Dampferzeuger und Reaktordruckbehälter zum Zwecke des Abklingens in einer Halle des ZLN bei Lubmin. Die vier Dampferzeuger des im Jahr 2003 stillgelegten AKW Stade wurden hingegen am 21.09.2007 per Schiff nach Nyköping in Schweden zur Vattenfall-Tochter Studsvik AB zum Einschmelzen transportiert. Im Falle des 2005 stillgelegten AKW Obrigheim gelangte der mit 7 Giga-Becquerel belastete Deckel des Reaktordruckbehälters - nach Auskunft der baden-württembergischen Landesregierung vom 30.12.2020 - im Jahr 2014 zum Einschmelzen in die USA zur Firma Energy Solutions Inc. in Oak Ridge.

In Frankreich werden derzeit Pläne der Regierung in der Öffentlichkeit diskutiert (siehe beispielsweise 'Le Parisien', 18.01.2021), radioaktiv belastete Metalle einzuschmelzen und dem Metall-Recycling zuzuführen. Eine hierfür vorgesehene Anlage soll nach offiziellen Plänen unter der Bezeichnung "Techno Centre" am Standort des 2020 stillgelegten AKW Fessenheim im Elsaß errichtet werden. In Frankreich war bislang das Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle nicht erlaubt. Am 26. März veröffentlichte das französische Strahlenforschungsinstitut CRIIRAD eine Petition, die sich gegen die geplante Freigabe radioaktiv kontaminierter Metalle wendet. CRIIRAD erachtet es für "unverantwortlich", eine absichtliche und irreversible Freisetzung radioaktiver Stoffe zu erlauben.

Gute Gründe sprechen dafür, radioaktiv kontaminierte Metalle nicht aus der öffentlichen Kontrolle zu entlassen. Wenn radioaktiv kontaminierte Metalle, die einen gewissen Grenzwert unterschreiten ("Freigabeschwelle") aus der öffentlichen Kontrolle entlassen werden, finden sie schließlich ihren Weg bis in die Herstellung von Alltags­gegenständen. Fehler bei diesen (Frei-) Messungen können aber nicht ausgeschlossen werden. Das Risiko des vielzitierten "radioaktiven Kochtopfes" kann dann nicht mehr als abstrakt abgetan werden.

Hinzu kommt das Risiko, daß beim Einschmelzen radioaktiv kontaminierter Metalle Radioaktivität in die Umwelt gelangt. Es sei an den gravierenden Unfall vom Juni 1998 in dem südspanischen Stahlwerk Acerinox in Algeciras erinnert. In der Folge wurde eine radioaktive Cäsium-Wolke über weiten Teilen Südeuropas, Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz detektiert. Das Schweizer Bundesamt für Gesundheit registrierte Werte bis zu 150 Microbecquerel pro Kubikmeter. Dies war der bis dahin höchste Wert seit der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Im Stahlwerk Acerinox war radioaktiver Stahl "unbekannter Herkunft" eingeschmolzen worden.

Das Inverkehrbringen von radioaktiv kontaminierten Metallen verstößt auch gegen die Verpflichtung, die Höhe der Exposition und die Anzahl der exponierten Personen so weit wie vernünftigerweise möglich zu begrenzen. Es steht auch im völligen Widerspruch zu den Bemühungen, die Belastung der Menschen durch Radioaktivität zu reduzieren.

Klaus Schramm (Anti-Atom-Gruppe Freiburg)
Stefan Auchter (Geschäftsführer des BUND Regionalverbands Südlicher Oberrhein)

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