Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 21.Oktober 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Testzentrum „StuSie“ öffnet

Das Studierendenwerk Freiburg bietet Tests in der Studentensiedlung am Seepark

Am Freitag, 28. Mai, öffnet das Testzentrum „StuSie“. Hierfür stellt das Studierendenwerk Freiburg einen Raum in der Sundgauallee 34 (gegenüber dem Verwaltungsgebäude) zur Verfügung. Dort können sich Studierende, Anwohnende und Freiburger Bürgerinnen und Bürger ab Freitag kostenlos testen lassen. Termine können bereits jetzt online gebucht werden.

Das Testzentrum „Stusie“ hat von Montag bis Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 19:00 Uhr geöffnet, an Wochenenden und Feiertagen ist das Testzentrum von 10:00 bis 18:00 Uhr durchgehend besetzt. Um Wartezeiten zu vermeiden wird um eine Online-Anmeldung vorab über die Website des Testzentrums gebeten.

Nachdem der Test durchgeführt wurde, bekommen die Getesteten 15-20 Minuten später das Testergebnis per E-Mail zugeschickt. Wer keine E-Mail-Adresse hat, kann sich das Testergebnis auch in gedruckter Form eine Viertelstunde nach dem Test abholen.

Den Anmeldelink zum Testzentrum gibt es online ...

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Veranstaltungen 

Tuniberg Wein richtet erfolgreiche Pfingsttage auf dem Tuniberg-Höhenweg

Tuniberg Wein richtet erfolgreiche Pfingsttage auf dem Tuniberg-Höhenweg
(c) Mathhias Reinbold

Erstmals Pfingstfeuer am Attilafelsen

Breisach (mr). Es waren erfolgreiche Pfingsttage für Tuniberg Wein e.V. am Attilafelsen auf Gemarkung Breisach-Niederrimsingen.

Viele Besucher zeigten sich vor Ort am Sonntag und Montag begeistert von der tollen Stimmung und dem Ambiente von Wein aus dem Bereich Tuniberg und schmackhaften Flammkuchen. In den Abendstunden sorgte das Pfingstfeuer für zusätzliche Emotionen. Kein Wunder bei dem Engagement durch die beiden Ortsvorsteher der Tuniberg-Ortsteile, Frank Greschel und Pius Mangold, die das Feuer entzündeten.

Tuniberg Wein hatte vor Ort to go alle Weine der angeschlossenen Betriebe dabei samt einigen Sekten oder Seccos und die Schwarzwälder Flammkuchen Manufaktur bereitete knusprige Flammkuchen - sogar mit Spargel - zu.

Eben ein tolles neues Veranstaltungsformat für die ganze Familie, das sicherlich eine Wiederholung erhält, kündigten die Verantwortlichen von Tuniberg Wein um Vorsitzenden Günter Linser in einer ersten Bilanz an.

Das Bild oben zeigt einen Blick auf das Pfingsfeuer am Attilafelsen.
Bild: Matthias Reinbold





Verschiedenes 

SWFR öffnet die Mensen Rempartstraße, Institutsviertel und Littenweiler

Aufgrund der neuen Corona-Verordnung werden in den kommenden Tagen und Wochen die folgenden Mensen geöffnet:

Mensa Rempartstraße: Donnerstag, 27.05.201
Mensa Institutsviertel: Montag, 31.05.2021
Mensa Littenweiler: Montag, 07.06.2021

In allen drei Mensen haben Studierende und Mitarbeitende nun wieder die Wahl zwischen Essen 1 und Essen 2, von denen eines immer vegetarisch oder vegan ist. Das Mittagessen gibt es von Montag bis Freitag von 11:30 bis 14:00 Uhr. In der Mensa Rempartstraße können Studierende zusätzlich samstags zwischen 11:45 und 13:30 Uhr Mittag essen. Bis zur Öffnung bieten die Mensen Rempartstraße und Institutsviertel weiterhin ein tägliches To-Go Angebot an.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulgastronomie des Studierendenwerks Freiburg freuen sich, alle Studierenden und Mitarbeitenden wieder persönlich in der Mensa zu begrüßen. Für den Besuch gelten die aktuellen Hygiene- und Kontaktbeschränkungen. Außerdem sind wir dazu verpflichtet, die Kontaktdaten zu erfassen. Studierende und Mitarbeitende erhalten dafür nach dem Bezahlen an der Kasse einen separaten Bon mit QR-Code. Dieser muss mit dem Handy (Handy-Kamera oder App) eingescannt werden. Anschließend öffnet sich die Internet-Seite des Studierendenwerks, auf der die Kontaktdaten eingegeben werden müssen.

Infos zur aktuellen Corona-Lage und den aktuellen Öffnungsschritten gibt es unter: https://www.swfr.de/informationen-zum-coronavirus

Die aktuellen Speisepläne gibt es auf der Website des Studierendenwerks ...

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Veranstaltungen 

Asiatische Gerichte und die Kunst des Kaffeekochens

Das gibt es diese Woche bei den Veranstaltungen des Studierendenwerks Freiburg

Ihr möchtet euch mit anderen Studierenden austauschen, neue Sprachen lernen oder bereits bekannte vertiefen? Dann seid ihr beim Café Multilingua@Online des Internationalen Clubs am Dienstagabend genau richtig. Von 18:00 bis 20:00 Uhr findet ihr im virtuellen Sprachencafé verschiedene Tische, die jeweils einer anderen Sprache zugeordnet sind. Dort könnt ihr euch mit Studierenden aus aller Welt austauschen, mehr über die verschiedenen Kulturen lernen und eure Sprachkenntnisse auffrischen. Die Anmeldung zum Sprachcafé gibt es über die Website des Studierendenwerks.

Eine koreanische Reis-Bowl selbst gemacht? Das lernt ihr am Donnerstag, 27. Mai bei Mirai & Yins Tandemkochen. Mirai aus Japan und Yin aus China kochen beim Online-Kochabend gemeinsam mit euch die koreanische Reis-Bowl, auch Bibimbap genannt. Zum Ausgleich zur scharfen Bibimbap haben die Beiden einen fruchtigen Mango-Pudding nach japanischem Rezept als Dessert für euch geplant. Eine detaillierte Einkaufsliste sowie den Link zum Online-Tandemkochen gibt es nach erfolgreicher Anmeldung an lin@swfr.de per E-Mail.

Wer das Wochenende mit einem leckeren Kaffee ausklingen lassen möchte ist beim Creative Workshop: Coffee Culture @Online herzlich willkommen. Denn Kaffee ist nicht gleich Kaffee! Der Hobby- Barista Tim aus dem Händelwohnheim nimmt euch im Online-Workshop am Sonntag, 30. April von 15:00 bis 16:30 Uhr mit auf eine kleine Entdeckungsreise über verschiedene Bohnen und ihre Röstungen. Anschließend verrät er, wie man Kaffee am besten filtriert, presst und wo man in Freiburg den besten Kaffee bekommt.

Infos zu allen Angeboten und Anmeldungen gibt im Veranstaltungskalender des Studierendenwerks

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Veranstaltungen 

Musik: Steve Reich's Masterworks

Musik: Steve Reich's Masterworks
Steve Reich @ 70 Klein photo © Jeffrey Herman

Black Forest Percussion Group & Holst-Sinfonietta
Sa 29.05. | 20:00 Uhr | Livestream

Livestream über #infreiburgzuhause.de: klicke unten auf "mehr"

Nach dem großen Erfolg des ersten gemeinsamen Projekts im Jahr 2019 mit der Black Forest Percussion Group und den Reich Voices mit Steve Reichs legendären „Music for 18 Musicians“ folgt nun eine Forstsetzung mit weiteren Hauptwerken Reichs zwischen 1984 und 1999.

Wer sonst führt in einem Konzertprogramm Reichs Meilensteine wie das „Sextet für vier Schlagzeuger und zwei Klaviere bzw. Synthesizer“, „City Life für Sampler und Ensemble“ und „Tehillim für vier Frauenstimmen und Ensemble“ auf? Zudem: Im Dezember 2020 erschien die neue Reich-CD der Holst-Sinfonietta bei Naxos, u.a. mit „City Life“ und „Eight Lines“. Minimal Music-Fans kommen so oder so auf ihre Kosten!

Steve Reich: Know what is above you (1999) 3'
(*1936) für vier Frauenstimmen und zwei gestimmte Tamburins

Sextet für zwei Klaviere* (auch Keyboards) und vier Schlagzeuger (1984) 26'

City Life für Sampler und Ensemble (1995) 25'
1. Check it out
2. Pile driver/alarms
3. It’s been a honeymoon – can’t take no mo’
4. Heartbeats/boats & buoys
5. Heavy smoke

Tehillim für vier Frauenstimmen und Ensemble (1980/81) 30'
Freiburger Erstaufführung!

Besetzung: 2 (2. auch Picc.)-2 (2. auch EH)-2-0; Schlzg. (6), Klav. (2), 2 Sampler (auch E-Orgeln), 4 Frauenstimmen (3S, 1A), 1-1-1-1-1; Klangregie

Reich Voices
ist ein professionelles vierköpfiges Vokalensemble mit Sitz in Freiburg, das 2019 gegründet wurde, um v.a. Werke von Steve Reich in idealer Besetzung aufführen zu können. Alle vier Sängerinnen sind erfahrene Interpretinnen Neuer und Alter Musik.

Black Forest Percussion Group
Die Black Forest Percussion Group, ein einzigartiges Percussionsensemble mit Sitz in Freiburg, in dem professionelle Musiker aus der Region Freiburg und der Schweiz länderübergreifend musizieren. Die Black Forest Percussion Group wurde 2010 gegründet, um sich einem Repertoire zu widmen, welches sowohl Originalwerke für Percussion-Ensemble als auch Arrangements von Barock bis zu Moderne umfasst. Die Besetzung ist flexibel, sodass durch eine variable Anzahl an Spielern auch große Werke auf die Bühne gebracht werden können.

Holst-Sinfonietta
Vorstoß in das Nicht-Vertraute oder Neugier auf noch nicht ausgetretene Pfade, so könnte man die Programme des Freiburger Kammerensembles Holst-Sinfonietta charakterisieren.
Der Name des Ensembles geht auf den englischen Komponisten Gustav Holst (1874–1934) zurück. Die Holst-Sinfonietta wurde 1996 von ihrem Dirigenten Klaus Simon gegründet und setzt sich heute aus versierten Instrumentalisten aus dem süddeutschen Raum, Frankreich und der Schweiz zusammen.Der Ehrgeiz, ungewöhnliche und anspruchsvolle Konzertprogramme anzubieten, war von Anfang an ein wichtiger Stimulus fur das Ensemble, das sich bewusst nicht als Neue-Musik-Ensemble versteht, aber dessen Repertoireschwerpunkt v.a. die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts bildet. Die Qualität der ausgewählten Kompositionen und ihrer sinnvollen Kombination in einer originellen Programmkonzeption stehen bei der Konzertplanung an höchster Stelle.

MIT
Reich Voices:
Vera Hiltbrunner, Rianne Wilbers und Svea Schildknecht, Sopran und Barbara Ostertag, Mezzosopran
Black Forest Percussion Group:
Lee Ferguson, Ari Kim, Teresa Grebtchenko, Nanae Kubo (alle auch Sextet)
Bertrand Goudry, Seorim Lee
Holst-Sinfonietta:
Julia Stocker und Martina Roth, Flöte/Picc.
Alexander Ott und Yumiko Hirayama, Oboe/Englischhorn
Lorenzo Salvá Peralta und Nicole Krüger, Klarinette
Sylvia Oelkrug und Cornelius Bauer, Violone
Filomena Felley, Viola
Philipp Schiemenz, Violoncello
Timothée Methou, Kontrabass
Hans Fuhlbom, Klavier 1 bei City Life
Elmar Schrammel, Klav. 1 bzw. 2 (bei Sextet und bei City Life)/ E-Orgel 1 bei Tehillim
Hana Akiyama=Sampler 2 bei City Life
Simone Keller, Sampler 1 bei City Life/E-Orgel 2 bei Tehillim
Klaus Simon, Klavier 2 (bei Sextet)
Roland Breitenfeld, Klangregie
Musikalische Leitung und Klavier*: Klaus Simon

www.holst-sinfonietta.de

Eintritt: 22,00€/14,00€

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Veranstaltungen 

2. INTERNATIONAL SCREENDANCE FESTIVAL FREIBURG

Donnerstag, 27. bis Sonntag, 30. Mai 2021 | Online

Vom 27. bis 30. Mai 2021 widmet sich die Tanzsparte des Theater Freiburg voll und ganz der Beziehung zwischen Tanz und Kamera. In der zweiten Ausgabe des INTERNATIONAL SCREENDANCE FESTIVAL FREIBURG wird im Rahmen von drei Online-Screenings eine Vielzahl an Videotänzen nationaler und internationaler Choreograf_innen präsentiert und die Formenvielfalt dieser facettenreichen und inzwischen weltweit boomenden Kunstform skizziert. Screendance ist eine interdisziplinäre Kunstform, die Tanz, Choreografie, Bildende Kunst und Performance mit dem Bewegtbild und Filmschnitt verbindet.

Die zweite Version des Festivals wird aufgrund der aktuellen Pandemiesituation in einer reinen Onlineform stattfinden. Es besteht aus einer nationalen Kategorie und legt in Ergänzung hierzu einen besonderen Fokus auf die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen des Videotanzes in Brasilien, Chile und Kolumbien. Für das Screening der nationalen Screendance-Filme konnten sich Künstler_innen aus Deutschland über einen Open Call bewerben, die Filme aus Südamerika wurden von den künstlerischen Leiter_innen der drei namhaftesten Screendance-Festivals Südamerikas ausgewählt. Weiterhin werden die Ergebnisse der zahlreichen Screendance-Workshops des Theater Freiburg gezeigt an denen sich allein im vergangenen Jahr bereits über hundert Teilnehmer_innen aus der ganzen Welt beteiligt haben. Die Präsentationen der Screendance-Filme werden auch in diesem Jahr von international bekannten und renommierten Expert_innen begleitet.

Das International Screendance Festival Freiburg ist eine Kooperation zwischen der Tanzsparte des Theater Freiburg unter der Künstlerischen Leitung von Adriana Almeida Pees als Initiatorin und den beiden Screendance-Expert_innen und Gründer_innen des Festival International de Vidéo Danse de Bourgogne Marisa C. Hayes und Franck Boulègue. Ziel des Festivals ist es, die international agierende Kunstform Screendance nicht nur in Freiburg und dem Bundesland, sondern auch im Dreiländereck und in ganz Deutschland zu festigen.

Kooperationspartner des 2. INTERNATIONAL SCREENDANCE FESTIVAL FREIBURG sind das Festival Dança em Foco in Brasilien, das Festival VideoMovimiento in Kolumbien und das Festival Bestias Danzantes in Chile.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie online ...

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Verschiedenes 

Quartier zwischen den Wiehrebahnhöfen („Quäkerstraße“)

Vereinbarung der Stadt mit der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG über weiteres Vorgehen - Erhaltungssatzungen dadurch kompensiert
Belange der Mieter_innen spielen zentrale Rolle
Bis Ende 2029 Moratorium - Baumaßnahmen nur begrenzt möglich
Start für Erstellung des Gesamtkonzepts für das Areal der Familienheim Freiburg als Eigentümerin unter Mitwirkung von Stadt und Mieter_innen nicht vor 2026
Gemeinderat entscheidet über Vereinbarung am 29. Juni

Die Stadtverwaltung und die Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG haben in den letzten zwei Jahren eine Vereinbarung über das weitere Vorgehen zum Gebäudebestand der Familienheim in dem Areal zwischen Adalbert-Stifter-Straße, Dreikönigstraße, Türkenlouisstraße, Prinz-Eugen-Straße und Grillparzerstraße ausgehandelt. Diese Vereinbarung stellten Oberbürgermeister Martin Horn, Anja Dziolloß, Vorstandsvorsitzende der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG, Baubürgermeister Martin Haag und Alexander Ehrlacher, geschäftsführender Vorstand der Familienheim Freiburg Baugenossenschaft eG am heutigen Tag der Öffentlichkeit vor.

Das betroffene Areal ist aufgrund seiner zentralen Lage im Stadtteil Wiehre, seiner städtebaulichen Gestalt, seines Mietniveaus und seiner Bewohner_innen- und Sozialstruktur von besonderer Bedeutung und Eigenart. Die Bausubstanz stammt bereits aus den 1930er und 1950er Jahren. Ziel der Verhandlungen war es, einerseits die Belange und Sorgen der Mieter_innen angemessen zu berücksichtigen und andererseits die Voraussetzungen dafür zu schaffen, den genossenschaftlichen Wohnungsbestand und das Quartier zukunftsfähig zu machen. Ebenso soll es auch möglich sein, neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Die Vereinbarung besteht aus zwei Teilen:

Bis Ende 2029 sind Baumaßnahmen nur begrenzt und unter klar definierten Rahmenbedingungen zulässig, die vor allem dazu dienen, die Bausubstanz zu erhalten, die erforderliche Sicherheit der Gebäude zu gewährleisten und gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Ein Abriss von Gebäuden ist in diesem Zeitraum beispielsweise nicht zulässig. Die rechtlich möglichen Erhaltungssatzungen werden dadurch kompensiert. Dabei geht der Zeitraum dieses Moratoriums von achteinhalb Jahren über den Zeitraum von fünf Jahren hinaus, nach dem die Voraussetzungen insbesondere einer sozialen Erhaltungssatzung erneut nachgewiesen werden müssten.

Zum anderen sieht die Vereinbarung die Erstellung eines Gesamtkonzeptes für den Gebäudebestand der Familienheim Freiburg unter Mitwirkung und Beteiligung der Bewohner_innen im Rahmen eines externen geleiteten Prozesses und der Stadt vor. Mit dem Konzept will die Familienheim nicht vor 2026 beginnen, Ende 2029 soll es fertig sein. Damit ist ausreichend Ruhe, Zeit und Raum zur Vorbereitung und Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes als Grundlage für die langfristige städtebauliche Entwicklung und Planung baulicher Maßnahmengegeben.

Oberbürgermeister Martin Horn: „Die Familienheim Freiburg ist als Genossenschaft und Bestandshalterin eine wichtige Akteurin auf dem Freiburger Wohnungsmarkt. Ich freue mich überaus, dass wir gemeinsam einen Weg gefunden haben, das Quartier in der Wiehre zukunftsfähig zu gestalten. Die Interessen der Mieterinnen und Mietern haben dabei eine zentrale Rolle gespielt – aber ebenso die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Team der Familienheim.“

Baubürgermeister Martin Haag erläuterte, dass die Voraussetzungen für den Erlass einer sozialen Erhaltungssatzung für das Gebiet Adalbert-Stifter-Straße, Dreikönigstraße, Türkenlouisstraße, Prinz-Eugen-Straße und Grillparzerstraße und einer städtebaulichen Erhaltungssatzung für das Gebiet Quäkerstraße, Adalbert-Stifter-Straße, Dreikönig- und Türkenlouisstraße aus Sicht der Stadt vorliegen. Die Verfahren sollen allerdings ausgesetzt werden, sollte der Gemeinderat die Vereinbarung am 29. Juni beschließen. Baubürgermeister Martin Haag: „Ich bin der Überzeugung, dass wir mit der Vereinbarung die beste Lösung gefunden haben. Zum einen für die Mieter_innen, die nicht nur im Sinne einer sozialen Erhaltungssatzung geschützt sind, sondern die Zukunft selbst mitgestalten können und langfristige Planungssicherheit erhalten. Und andererseits für die städtebauliche Entwicklung des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes der Familienheim Freiburg und des gesamten Quartiers.“

Für das Gesamtkonzept wurden Rahmenbedingungen und Ziele in die Vereinbarung aufgenommen. Sie ergeben sich u.a. aus den Zielen und Zwecken einer sozialen und städtebaulichen Erhaltungssatzung und eröffnen gleichzeitig Spielraum für eine besonnene Entwicklung des Gebiets und des genossenschaftlichen Wohnungsbestandes. Wesentliches Ziel ist es, Verdrängungsprozesse in dem Quartier zu vermeiden und die das Quartier prägenden Merkmale Freiraum, Kubatur, Gebäudestellung, Höhenentwicklung, Fassadenstruktur etc. bei der Erstellung des Gesamtkonzepts angemessen zu berücksichtigen. Der Erhalt der Gebäude und des günstigen Wohnraums, der Wohnungsstrukturen und der sozialen Durchmischung sollen deshalb in dem Konzept eine wichtige Rolle spielen ebenso wie die Entwicklung von Nachverdichtungsmöglichkeiten, relevante technische und wirtschaftliche Belange und Schaffung neuen Wohnraums.

Sabine Recker, Leiterin Referat für bezahlbares Wohnen, die wesentlich an den Verhandlungen beteiligt war: „Es ist Ziel, günstigen, genossenschaftlichen Wohnraum in der Wiehre zu erhalten und gleichzeitig auch neuen bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Um nachhaltig erfolgreich zu sein, ist es wichtig, dass Eigentümerin, Mieter_innen und Stadt an einem Strang ziehen.“

Hintergrundinfos:
Der Gemeinderat hatte am 19.05.2019 einen Aufstellungsbeschluss für eine soziale Erhaltungssatzung sowie für eine städtebauliche Erhaltungssatzung gefasst. Es war damals von Seiten der Eigentümerin geplant, die Gebäude Quäkerstraße 1-9 aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts abzureißen und durch Neubauten zu ersetzen. Dies hatte bei den Bewohner_innen in dem Quartier zu Verunsicherung und Sorge geführt, dass sie den für sie bezahlbaren Wohnraum verlieren. Hieraus hatte sich die Bewohner_inneninitiative Wiehre für Alle entwickelt.





Veranstaltungen 

TANZWUCHS | FREIBURG #5

TANZWUCHS | FREIBURG #5
Tanzwuchs Foto © Jennifer Rohrbacher

Tanz/Performance

tanznetz|freiburg

So 23.05. | jew. 20:00 Uhr | Livestream

Für den Livestream über #infreiburgzuhause.de klicke unten auf "mehr"

tanzwuchs|freiburg präsentiert im Mai 2021 zum fünften Mal im Südufer einen Performanceabend aus mehreren kurzen Tanzstücken mit anschließendem Publikumsdialog. Die Stücke befinden sich am Ende ihres Entstehungsprozesses und dauern maximal zehn Minuten. Das Programm lädt die Zuschauer+innen ein, frische szenische Ideen zu erleben und anschließend mit den Künstler*innen in einen Dialog zu treten. tanzwuchs|freiburg unterstützt die berufliche Entwicklung von Choreograf*innen mit Wohnsitz in der Region Baden.

Ein Format von tanznetz|freiburg in Kooperation mit dem E-WERK und dem Kulturamt Freiburg.

MIT
Choreografien von: Ali Clarke, Antonia Bischof, Hoyoung Im, Jule Fuchs, Katie Kelly, Laura Heinecke.
Kollektive Choreografie von: Company J.U.S.T. (Julia Galas, Steffi Sembdner)
Es performen: Ali Clarke, Antonia Bischof, Company J.U.S.T., Hoyoung Im, Jule Fuchs, Katie Kelly, Laura Heinecke, Sophia Herzog
Produktionleitung: Irene Carreño & Andrea Lagos

www.tanznetz-freiburg.de

Gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Eintritt: freiwillige Spende

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