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Veranstaltungen 

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September

Freier Eintritt ins Augustinermuseum, Archäologische Museum Colombischlössle und Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (Rotteckring 14) und das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Das diesjährige Motto lautet „Netz-Werke: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart.

Warum sind Denkmale heute so wichtig? Was verbirgt sich hinter den historischen Gemäuern des Augustinermuseums? Wer war die Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode, die sich am Rotteckring ein Schloss bauen ließ? Warum hängen über einer Tür am DZNS olympische Ringe? Die drei Häuser laden Groß und Klein zu spannenden Themenführungen und kreativen Mitmachaktionen ein.

Das Programm im Augustinermuseum
Im Augustinermuseum können Besucher*innen bei Führungen um 10.15, 12.15 und 14.15 Uhr die Geschichte des Hauses entdecken. Was erzählen Wandmalereien, Rußspuren und ein mittelalterliches Wachstäfelchen über das Leben der Augustinereremiten in der ehemaligen Klosteranlage? Um 16 Uhr findet die Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt. Bei Führungen um 10.30, 12.30 und 14.30 Uhr begeben sich Familien mit Kindern auf die Spuren der Mönche und erkunden das historische Gebäude. Inspiriert vom ehemaligen Kloster und seiner Verwandlung zum Museum gestalten Kinder und Erwachsene in der Kreativwerkstatt im Frei-Raum von 11 bis 16.30 Uhr eigene kleine (T)raumkunstwerke aus Papier.

Die historischen Gebäudeteile des Augustinermuseums blicken auf eine 800-jährige Geschichte zurück. Im 13. Jahrhundert als Klosteranlage der Augustinereremiten errichtet und später vom Franziskanerorden übernommen, erlebte das Gebäude im 19. Jahrhundert einen Wandel vom Militärstandort zum Theater. Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Umplanung zum Museum, das 1923 eröffnet wurde. Mit dem 2002 beschlossenen Umbau ist die Geschichte des Museums nun um ein weiteres Kapitel ergänzt: Seit dem Frühjahr 2026 ist das denkmalgeschützte Gebäude vollständig erneuert. Modern, barrierearm, interaktiv und partizipativ präsentiert es auf rund 3400 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das Programm im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Im DZNS steht bei einer Führung um 10.30 Uhr das denkmalgeschützte Gebäude im Fokus. Welche Spuren entdecken die Besucher*innen im einstigen Luftschutzkeller? Was macht ein Verkehrsamt zu einem denkwürdigen Ort? Um 13.30 Uhr findet die Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt.
Wer die Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ besuchen möchte, hat am Tag des offenen Denkmals die letzte Chance dazu. Die Führung um 10.30 Uhr gibt einen Einblick in das Thema Erinnern an den Holocaust. Eine weitere Besonderheit: Das Wandgemälde von Theodor Kammerer, das beim Bau des DZNS freigelegt wurde, ist an diesem Tag vollständig ohne Verdeckung zu sehen. Um 11.30 und 15 Uhr können Besuchende mehr darüber erfahren und miteinander ins Gespräch kommen. Kurzführungen um 13 und 16 Uhr widmen sich dem historischen Luftschutzkeller. Familien mit Kindern ab 8 Jahren gehen bei einer Führung um 14.30 Uhr auf Spurensuche durch das historische Gebäude. Von 10 bis 17 Uhr können Groß und Klein bei einer Rallye mit dem Memo-Marder die Geschichte des Hauses erkunden oder sich bei der Denk-Mal-Werkstatt zu Denkmalen aus Stein, Papier und digitalen Quellen informieren und selbst kreativ werden.

Das DZNS widmet sich seit 2025 im ehemaligen Verkehrsamt von 1936 auf drei Etagen der NS-Geschichte der Stadt. Neben der Dauerausstellung und einer Sonderausstellungsfläche gibt es in dem Gebäude Seminarräume und Büros sowie Raum für einen Teil der Gertrud-Luckner-Bibliothek. In der Dauerausstellung eröffnen Objekte und Biografien Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus, der Verfolgung und des Widerstands in Freiburg. Der Gedenkraum im Innenhof erinnert an die Menschen, die in Freiburg und der Region verfolgt und ermordet wurden.

Das Programm im Archäologischen Museum Colombischlössle Im ArCo tauchen Interessierte bei einer Führung um 10.30 Uhr mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache in die bewegte Geschichte des Colombischlössle ein. Sie erfahren mehr zur Architektur und Nutzung des Gebäudes – vom Traumhaus einer spanischen Gräfin bis hin zum archäologischen Schaufenster in die Vergangenheit und Gegenwart der Region. Um 12.30, 13.30 und 15.30 Uhr gibt es die Führung im halbstündigen Kurzformat ohne Übersetzung in DGS. Die Familienführungen um 11, 13 und 15 Uhr zeigen, was die Weinreben rund ums Schlössle mit den Römer*innen zu tun haben und wie schon vor 2000 Jahren ein Netzwerk entstand, das Menschen, Waren und Ideen zusammenbrachte.

Das Colombischlössle, eine von 1859 bis 1861 im Stil englischer Neugotik erbaute Villa, entstand nach Plänen des Freiburger Architekten Georg Jakob Schneider (1809–1883). Das Gebäude steht auf der einstigen Bastion St. Louis, einem der wenigen Reste der Stadtbefestigung von Vauban aus dem 17. Jahrhundert. Die Villa wurde nach ihrer Bauherrin, der Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode (1809–1863), benannt. Von 1909 bis 1924 war hier die städtische Altertümersammlung zu sehen. Es folgten Nutzungen als Hochbau- und Standesamt. Von 1947 bis 1952 regierte Leo Wohleb vom Colombischlössle aus den selbstständigen Staat Baden. Danach zogen das Stadtarchiv und das Oberlandesgericht ein. Seit 1983 zeigt das Museum für Ur- und Frühgeschichte hier seine Schätze. 2007 wurde es in „Archäologisches Museum Colombischlössle“ umbenannt.

Ziel des Tages des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, Interesse für den Erhalt historischer Orte zu wecken und die gesellschaftliche Relevanz von Denkmalpflege in den Fokus zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert.

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Veranstaltungen 

JAZZhochDREI

JAZZhochDREI
Trionette (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

3 Abende, 3 Musiker, 3 Programme

BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH freut sich, Sie zur JAZZhochDREI Reihe im Bistro des Kurhauses Bad Krozingen einzuladen. An drei aufeinanderfolgenden Dienstagen, am 15. September, 22. September und 29. September 2026 erwartet Sie jeweils von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr ein Jazz-Trio, das mit mitreißenden Rhythmen, improvisierten Harmonien und leidenschaftlichen Melodien begeistert

Am Dienstag, den 15. September 2026 erwartet Sie das Trying Times Trio mit Lorenz Stiegeler an Piano und Gesang, Markus Lechner am Kontrabass und Patric Oliver Hetzinger an den Drums. Das Konzert holt sich hochkarätige Verstärkung durch Jazz-Gitarrist Max Zentawer holt und bringt pure Live-Energie auf die Bühne.

Am Dienstag, den 22. September 2026, begeistert das Trio SOL mit Mathis Schwoerer-Böhning an Piano und Gesang, Stephan Oberländer am Saxophon und Markus Lechner am Kontrabass das Publikum mit einem stimmungsvollen und dynamischen Programm.

Abschließend geht es weiter am Dienstag, den 29. September 2026, mit der Formation Trionette, bei der die ausdrucksstarke Stimme von Annette Riesterer gemeinsam mit Max Zentawer an der Gitarre und Markus Lechner am Kontrabass für ein erstklassiges Hörerlebnis sorgt.

Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente!

Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten.

Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung auf der Terrasse statt, bei schlechtem Wetter im Bistro des Kurhauses.

Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!





Veranstaltungen 

Deutsch-französischer Stammtisch im Centre Culturel Français Freiburg

Entspannte Atmosphäre, bunt gemischte Gruppe und für jedes Niveau geeignet: das ist unser Deutsch-Französischer Stammtisch im CCF!

Gerichtet an alle, die in einem lockeren Ambiente ihr Französisch oder Deutsch aufpolieren wollen und Freude an der jeweiligen Fremdsprache haben! Einmal im Monat treffen wir uns immer abwechselnd in einem Lokal oder im CCFF und verbringen ein paar gesellige Stunden miteinander, auf Deutsch und/oder Französisch, je nach Vorliebe.

Am Mittwoch, den 09. September findet um 19:00 Uhr ein Stammtisch des Centre Culturel Francais im JOS FRITZ statt.

Am Mittwoch, den 07. Oktober findet um 19:00 Uhr ein Stammtisch des Centre Culturel Français im Blauen Fuchs statt.

Eintritt: frei. Sprache: D/F. Ort: CCFF. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Kooperationspartner: Förderverein des Centre Culturel Français, Deutsch-Französische Gesellschaft.





Veranstaltungen 

Filmtipp: Staatsschutz

Filmtipp: Staatsschutz

Deutschland 2026 | Ab 12 Jahren | 113 Minuten
Regie: Faraz Shariat
Darsteller: Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak

Eine junge deutsch-koreanische Staatsanwältin taucht immer tiefer ein in ein Netz aus rechten Strukturen, behördlichen Versäumnissen und möglichen Vertuschungen – und bringt damit ihr eigenes Leben in Gefahr… Faraz Shariat legt einen Film vor, dessen Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, stellt er die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt. Newcomerin Chen Emilie Yan hinterlässt mächtigen Eindruck in ihrer furchtlosen Hauptrolle!

Als Seyo (Chen Emilie Yan) ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts… Faraz Shariat verwandelt seinen Justizthriller in ein hochpolitisches, nervös pulsierendes Kinoerlebnis. Anstatt einfache Schuldzuweisungen auszusprechen, seziert STAATSSCHUTZ mit scharfem Blick die blinden Flecken des Rechtsstaats und verbindet Gerichtsdrama, Politthriller und Charakterstudie zu einem klugen und packenden Film. Während die kühl komponierten Bilder eine permanente Atmosphäre latenter Bedrohung erzeugen, liefert Nachwuchsstar Chen Emilie Yan eine eindringlich konzentrierte, vielschichtige Darbietung ab. Nicht zuletzt ist das nervenaufreibende Drama auch eine Superheldinnen-Origin-Story, deren Kraftzentrum in der Hauptfigur Seyo Kim selbst liegt: deutsch-koreanisch, lesbisch, kontrolliert, widersprüchlich, mit kugelsicherem Dodge, abgeschnittenen Haaren und Waffe auf dem Schießstand. Der Film ist bitter in seiner Diagnose, doch zugleich voller wilder Energie, die sich überträgt – wütend, kompromisslos und brandaktuell!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg

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Verschiedenes 

Faschismus in Sachsen-Anhalt

Dokumentarfilm über NS-Widerstandskämpfer Ernesto Kroch jetzt auf youtube

Obwohl der Film bereits im Jahre 2008 herausgekommen ist, ist er von beklemmender Aktualität. Die Rückkehr Ernestos in den verwahrlosten Zellenbau des KZ Schloss Lichtenburg bei Prettin in Sachsen-Anhalt. In seine ehemaligen Zelle: 4 mal 4 Meter, 9 Häftlinge.

Hier war er 1936 / 37 eingekerkert. Willkür und Verfolgung ausgesetzt. "Wer will denn wieder Nazis und das Hakenkreuz über Deutschland", fragt Ernesto. Und die damalige Bürgermeisterin von Prettin ergänzt: "Was Menschen Menschen antun können. Hier in der Lichtenburg kann man es erahnen. Das darf nie wieder geschehen !."

Und doch könnte es wieder so sein. Wenn Unsicherheit und Krisen zunehmen. Sich immer mehr Menschen nach "Volksgemeinschaft" und autoritären Verhältnissen sehnen."Es wäre auch heute wieder Ausschluss und Verfolgung von Millionen, mit denen wir in Frieden leben und arbeiten. Hitler kam auf legalem Wege an die Macht", erläutert Ernesto. " Weil die Arbeiterbewegung gespalten war und bürgerliche Parteien mit den Nazis paktierten. Das darf nicht wieder passieren. Daher müssen sich heute alle demokratischen Kräfte zusammenschließen - gegen den aufkommenden Faschismus ".

Das gilt auch für die Wahl in Sachsen-Anhalt. Ernesto ist in 2012 gestorben. Mit 95 Jahren. Er hat sein Leben lang für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gekämpft. Und war davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist.

Aus Anlass der Landtagswahl in Sachsen - Anhalt, haben wir unseren Dokumentarfilm "Ernesto alias Ernst - Das Schloss - KZ" (58 min, 2008) jetzt auch auf youtube veröffentlicht. Damit ihn möglichst viele Menschen noch vor der Wahl sehen können.

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Veranstaltungen 

Im Dienst der Demokratie

Im Dienst der Demokratie
Tagungszentrum Haus auf der Alb, Ansicht Parkseite (c) Steffen Roller

das Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg

Das „Haus auf der Alb“ in Bad Urach lädt ein zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 13. September 2026

Zum Tag des offenen Denkmals® am Sonntag, 13. September 2026 öffnet das „Haus auf der Alb“ in Bad Urach seine Türen für die interessierte Öffentlichkeit. Das Tagungszentrum der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) gibt vielfältige Einblicke in die Geschichte des 1930 eingeweihten und heute denkmalgeschützten Gebäudes. Als größtes im Stil des „Neuen Bauens“ errichteten Gebäudeensemble im deutschen Südwesten ist das „Haus auf der Alb“ ein einzigartiger Resonanzraum für politische Bildung. Seit 1992 nutzt die LpB das „Haus auf der Alb“ als Forum für Austausch, Begegnung und Vernetzung.

Am Tag des offenen Denkmals® steht das Haus von 13 bis 17 Uhr offen. Die Räumlichkeiten und das Anwesen können besichtigt werden: Gästezimmer, Seminarräume, der soeben sanierte Speisesaal, das Gartengeschoss, der „Treppenturm“ und der weitläufige Park. Zu sehen sind auch Exponate des Stuttgarter Architekten Adolf Gustav Schneck, der nicht nur das „Haus auf der Alb“ entworfen hat, sondern auch mit seinen Gestaltungsideen die Möbelentwicklung wegweisend beeinflusst hat.

Der Tag des offenen Denkmals® steht 2026 unter dem Motto „NetzWERKE: Demokratie & Infrastruktur – Historische Bauten, die uns bewegen und verbinden“.

Passend zu diesem Motto bietet die Landeszentrale für politische Bildung im „Haus auf der Alb“ folgende Angebote kostenlos an:

13.15 Uhr und 16 Uhr: Hausführung zum Thema „NetzWERKE“, Nina Deiß, Leitung Tagungszentrum „Haus auf der Alb“
14 Uhr: Vortrag / Führung zur Architektur des Hauses, Stefanie Mayer, Architektin
15 Uhr: Führung zu Kunstwerken im Haus, Jutta Fischer M.A., Kunsthistorikerin

Die Landeszentrale für politische Bildung stellt ihre Arbeit an einem Informationsstand vor. Ein unterhaltsames „Pub Quiz“ der LpB-Außenstelle Tübingen lädt um 13.30 Uhr und um 15.30 Uhr zum Mitmachen ein.

Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke werden von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr angeboten.

Parkplätze sind am Haus in begrenzter Anzahl vorhanden, der Fußweg zum „Haus auf der Alb“ (nicht barrierefrei) ist ausgeschildert.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.





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Filmtipp: Spaziergang nach Syrakus

Filmtipp: Spaziergang nach Syrakus

Deutschland 2026 | Ab 6 Jahren | 97 Minuten
Regie: Lars Jessen
Darsteller: Charly Hübner, Lina Beckmann, Thorsten Merten |

Ein einfacher, braver Mann träumt von einer Reise – und riskiert dafür alles… Vor dem Hintergrund der Achtzigerjahre-DDR erzählt Lars Jessen nach Motiven einer wahren Geschichte einen wunderbar leisen, sehr berührenden Film über die Liebe und die Sehnsucht nach Freiheit. Äußerst gelungen inszeniert und perfekt besetzt – Charly Hübner und Lina Beckmann sind hinreißend!

Einmal nach Syrakus und zurück – davon träumt Paul Gompitz (Charly Hübner). Mit einer Reise nach Sizilien will er auf den Spuren des Dichters Johann Gottfried Seume wandeln. Da gibt es nur ein Problem: Wir schreiben das Jahr 1982 und Paul lebt in der DDR. Alle Versuche, eine offizielle Genehmigung für seine Ausreise zu bekommen, scheitern. Eine Besuchsreise zu seiner Cousine? Die Mitgliedschaft in der Liga für Völkerfreundschaft? Eine Studienreise? Alles wird abgelehnt! Was bleibt ihm anderes übrig? Paul muss seine Flucht planen. Was die Sache nicht einfacher macht: Er will danach auch wieder nach Hause zurück. Zurück nach Rostock, zur Ostsee, zu seiner Frau Anne (Lina Beckmann). Paul ersinnt einen verwegenen Plan… Eine DDR-Fluchtgeschichte, doch wunderbar anders erzählt: Regisseur Lars Jessen (MITTAGSSTUNDE) gelingt ein Werk, das voller Poesie, mit feinem, trockenem Humor und ohne überspitzte Dramen von unstillbarer Sehnsucht und großem Mut erzählt, von tiefer Liebe und inniger Loyalität – und vom Wunsch, die Welt zu sehen, ohne die Heimat zu verlieren. Eine ruhige, traurig-schöne Erzählung über die Freiheit und über die Liebe; vielleicht ist die Geschichte von Paul und Anne, die von Charly Hübner und Lina Beckmann (übrigens auch im wahren Leben seit über 15 Jahren ein Paar) absolut großartig und liebenswert verkörpert werden, sogar die schönste Liebesgeschichte des Kinojahres. Das Drama entstand nach Motiven des Romans "Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus" von Friedrich Christian Delius, der wiederum auf der realen Flucht von Klaus Müller beruht. Ein kluger, poetischer Blick auf deutsche Geschichte, der erstaunlich gegenwärtig das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Zugehörigkeit behandelt sowie auf die Frage, wie weit man gehen kann, ohne den anderen zu verlieren. Ganz sicher einer der schönsten deutschen Filme des Jahres.

Läuft im Kandelhof Freiburg

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JAZZhochDREI

JAZZhochDREI
Lorenz Stiegeler, Piano (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Summer Jazz Night

BAD KROZINGEN. Ein besonderes musikalisches Highlight erwartet alle JazzLiebhaber Ende August in Bad Krozingen: Am Donnerstag, den 27. August 2026, um 19:00 Uhr lädt die Kur und Bäder GmbH zur „JAZZhochDREI Summer Jazz Night“ in den Großen Saal des Kurhauses ein.

An diesem besonderen Sommerabend präsentieren sich alle sechs herausragenden MusikerInnen – Annette Riesterer (Gesang), Lorenz Stiegeler (Piano/Gesang), Niko Halfmann (Saxophon), Max Zentawer (Gitarre), Patric Oliver Hetzinger (Drums) und Markus Lechner (Kontrabass) – in wechselnden Formationen, die bereits in der erfolgreichen Konzertreihe „JAZZhochDREI“ ihr Publikum mit Spielfreude, Virtuosität und musikalischer Leidenschaft begeistert haben.

Gemeinsam gestalten sie ein abwechslungsreiches Programm voller mitreißender Rhythmen, gefühlvoller Melodien und überraschender musikalischer Begegnungen. Damit der Abend entspannt beginnen kann, öffnet der Große Saal bereits um 18 Uhr, eine Stunde vor Konzertbeginn seine Türen. An stilvoll eingedeckten Tischen erwartet die Gäste eine Bewirtung in angenehmer Atmosphäre. Der klimatisierte Saal bietet dabei auch an warmen Sommertagen höchsten Komfort und lädt zum Genießen, Verweilen und Einstimmen auf das Konzert ein.

Tickets für das Konzert sind im Vorverkauf zum Preis von 17,00 € (zzgl. VVK-Gebühr) sowie an der Abendkasse für 20,00 € erhältlich. Inhaber der Gästekarte, der Bad Krozingen Card oder der BZ-Card sowie Schüler und Studenten profitieren von einer Ermäßigung in Höhe von 2,00 €. Eintrittskarten und weitere Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Information in der Vita Classica (Thürachstraße 4, 79189 Bad Krozingen, Tel.: +49 7633 4008 - 164, E-Mail: tourist.info@bad-krozingen.info) sowie online unter www.bad-krozingen.info und www.reservix.de.

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