Prolix Studienführer - Freiburg
Donnerstag, 21.Oktober 2021 Uhr

 
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Guten Morgen liebe Besucher unserer Webseite des Freiburger Studienführers!
 
Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Veranstaltungen 

Gewalt und Männlichkeit – ein Beziehungsgeflecht

Die Katholische Akademie Freiburg lädt zum Vortrags- und Diskussionsabend „Gewalt und Männlichkeit – ein Beziehungsgeflecht“ am Dienstag, 12. Oktober um 19 Uhr in die Wintererstr. 1 ein. Expert*innen analysieren die sozialen Ursachen für den Zusammenhang zwischen Gewalt und Männlichkeit und zeigen Perspektiven auf, wie eine Entkopplung von Männlichkeit und Gewalt gelingen kann – in den Köpfen sowie im alltäglichen Verhalten.

Referent*innen sind Olmo Gölz vom Sonderforschungsbereich „Helden-Heroisierungen-Heroismen“, Freiburg, Andreas Heek von der Kirchlichen Arbeitsstelle für Männerseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Düsseldorf, Jonas Muth vom Projekt „Echte Männer reden“, Caritasverband Emmendingen e. V., und Martina Raab-Heck von der Freiburger Fachstelle Intervention gegen Häusliche Gewalt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Referat Frauen-Männer-Gender im Erzbischöflichen Seelsorgeamt und der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg statt.

Der Eintritt beträgt 12 Euro, ermäßigt 6 Euro. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de.

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Veranstaltungen 

„Shinrin Yoku“ - Waldbaden

„Shinrin Yoku“ - Waldbaden
Waldbaden © Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

Im Käppeledobel Bollschweil - St. Ulrich

BAD KROZINGEN. Im Gemeindewald Bad Krozingen - Biengen bietet die Kur und Bäder GmbH zusammen mit Revierförster Johannes Wiesler sowie zertifizierten Naturcoaches und Waldpädagogen regelmäßig geführte Touren an. Am Freitag, den 15. Oktober 2021, um 13.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, findet eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad mit Natur- und Landschaftsführerin Veronika Sumser statt.

Am Freitag, den 15. Oktober 2021 ab 13.30 Uhr bis ca. 17.30 Uhr, bietet Natur- & Landschaftsführerin Veronika Sumser eine erlebnisreiche Wanderung zum Waldbadepfad in Bollschweil – St. Ulrich an. Bei dieser Wanderung geht es darum, in Bewegung zu kommen und alle Sinne bewusst zu aktivieren. Die Teilnehmer werden angeleitet, sich auf die wohltuende Kraft des Waldes einzulassen und ihr Tempo zu drosseln. Bei einer kleinen Verkostung können sie den Wald genießen und sich bei einer wohltuenden Ruhepause erfrischen. Die Wanderung (Rundwanderung) ist 8 km lang und es sind verschiedene Steigungen zu bezwingen. Für diese Tour sollten die Teilnehmer keine körperlichen Einschränkungen haben sowie festes Schuhwerk oder Wanderschuhe tragen. Hier bringt jeder Vesper und Getränke selbst mit.

Treffpunkt ist an der Bushaltestelle/Wanderparkplatz an der Hexentalstraße (linke Straßenseite von Bollschweil kommend) gegenüber der Abzweigung St. Ulrich. Es gibt eine Mitfahrgelegenheit, bei vorheriger Anmeldung bei der Tourist-Info Bad Krozingen, eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Der Preis beträgt 23,00 € pro Person zzgl. Vvk-Gebühr. Eine Ermäßigung von 2,00 € erhalten Teilnehmer bei der Vorlage der Gästekarte, BK-Kundenkarte, BZCard, Schüler-/ Studentenausweis. Die Tickets sind über die Tourist-Info Bad Krozingen unter Tel. +49 7633 4008 - 163 oder online unter www.bad-krozingen.info erhältlich.

Weitere Wanderungen zum Waldbadepfad finden am Freitag, den 12. November 2021, von 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, sowie am Freitag, den 3. Dezember 2021, von 12.30 Uhr bis ca. 16.00 Uhr, statt.

Die Veranstaltungen finden bei jedem Wetter statt - außer bei Gewitter, Sturm und Starkregen.

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Veranstaltungen 

Mit Studitours in den Goldenen Oktober starten

Das Studitours-Team des Studierendenwerk Freiburg hat für alle Wanderbegeisterten neue herbstliche Touren geplant.

Am 9. Oktober geht es mit dem Boot auf den Titisee. Anschließend gibt es ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte. Eine weitere Tour für Genießer:innen findet schon einen Tag später statt: Eine Wanderung über den Schönberg mit anschließender Weinprobe.

Nach Touren in und um Freiburg herum geht es Mitte Oktober hoch hinauf auf den Feldberg und tief hinab in die Ravennaschlucht bis ins Hinterzartener Hochmoor.

Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung werden zurzeit nur Touren für vollständig Geimpfte, Genesene oder Getestete (mit tagesaktueller Bescheinigung) angeboten.

Weitere Infos und Anmeldung online ...

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Veranstaltungen 

Theater: Böhmische Dörfer

Theater:  Böhmische Dörfer
Böhmische Dörfer; CargoTheater / Foto © Jennifer Rohrbacher

Cargo-Theater

Do 07.10. - Sa 09.10. | jew. 20:30 Uhr
Kammertheater im EWERK Freiburg

Die neue Theaterproduktion „Böhmische Dörfer“ des Cargo-Theater ist eine autobiografische Auseinandersetzung der beiden Geschwister Carla und Leon Wierer mit dem Leben ihres Großvaters. Dieser kämpfte im Zweiten Weltkrieg als Soldat in Stalingrad. Was könnte ihnen der junge Mann, den sie nur von einem Foto kennen, alles vererbt haben? Einen bestimmten Gang, eine besondere Art zu denken? Alpträume, oder den Granatsplitter, den er aus Stalingrad in seiner Schulter mitbrachte?

Ihr Nichtwissen über ihren Opa und seinen undurchschaubaren Einfluss auf ihre Gegenwart, verstehen die beiden Performer*innen als Auftrag: Zuerst lernen sie Russisch, befragen Verwandte, durchstöbern in langen Nächten skurrile Foren und endlose Archive im Internet und nehmen schließlich das Publikum mit auf eine multimediale Recherchereise. Vom böhmischen Dorf Hammern, wo ihr Großvater aufwuchs, geht es in die russische Großstadt Wolgograd, die früher Stalingrad hieß. „Böhmische Dörfer“ ist der anarchisch einkreisende Versuch einer Annäherung an die eigene Familiengeschichte und deren Bedeutung für die Gegenwart.

MIT
Carla Wierer, Leon Wierer

Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

Eintritt: 16,00 € / 9,00 €

- - -

Das Cargo-Theater Freiburg ist ein seit 1992 bestehendes Theaterkollektiv, das in diversen Konstellationen und Kooperationen, mit verschiedenen Künstler*innen Theaterprojekte im deutsch- und französischsprachigen Raum realisiert.. Neben den Bereichen Kinder- und Jugendtheater sowie dem Abendprogramm arbeitet die Gruppe seit vielen Jahren im Bereich Interkultur und Kulturelle Bildung.

"Cargo" steht für Bewegung. Uns interessiert ein sich stetig neu ordnender Theaterbegriff und eine sich ständig transformierende Gesellschaft. In den Inszenierungen bedienen wir uns verschiedener Ausdrucksformen: Dem Spiel mit Objekten, Körper(n) und Material, Erwartungen, Grenzen, dem Publikum, Raum und Zeit. Theater verstehen wir als einen Ort, an dem sich Künstler*innen aus verschiedenen Kunstformen treffen und gegenseitig inspirieren. Ausgangspunkt unserer Inszenierungen sind keine fertig geschriebene Dramen-Texte, sondern viel mehr eine Idee, ein Thema das uns Theatermacher*innen unter den Nägeln brennt und uns am Herzen liegt.

Als mobiles Theater ohne eigene Spielstätte zeigt das Cargo-Theater seine Produktionen auf nationalen und internationalen Gastspielen - In Freiburg regelmäßig im E-Werk und im Alten Wiehre Bahnhof.

Das Cargo Theater ist Mitglied der ASSITEJ der Bundesrepublik Deutschland, des AK Kinder- und Jungentheater Ba-Wü sowie im Landesverband Freier Tanz- und Theaterschaffender Ba-Wü.





Veranstaltungen 

Stimmen gegen Rassismus und Populismus

Ein deutsch-französisches Medien- und Blogprojekt für Studierende

Rassistische Geisteshaltungen, populistische Strömungen: Das Schüren von Hass, Wut und Vorurteilen gegen gesellschaftliche Gruppen ist im Alltag und im Digitalen gegenwärtig. Populistische Bewegungen und ihre Meinungsführer*innen haben Aufwind. Die Spaltung der Gesellschaft wird von ihnen in Kauf genommen, provoziert und verstärkt.

Das Studierendenwerk Freiburg hat in Kooperation mit den oberrheinischen Universitäten und Studierendenwerken das deutsch-französische Blogprojekt „Stimmen gegen Rassismus und Populismus“ ins Leben gerufen. Studierende, die journalistisch arbeiten und über diese Themen berichten wollen, können an Online-Journalismus-Lernredaktionen zu den Themen Text, Film und Podcast teilnehmen. Professionelle Chefredakteur*innen stehen ihnen dabei von der Themensuche bis zur Veröffentlichung des Beitrags zur Seite.

Die Online-Lernredaktionen beginnen ab 20. Oktober. Vom 29. Oktober bis 2. November sind alle Teilnehmenden zu einem Präsenz-Workshop nach Freiburg eingeladen. Die Teilnahme ist für Studierende kostenfrei. Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Universitäten und Hochschulen sowie der Verbände der Studierendenwerke und CROUS: Straßburg, Mulhouse, Lyon, Basel, Karlsruhe und Freiburg. Am Ende werden alle Beiträge in Deutsch und Französisch auf dem Blog “Stimmen gegen Rassismus und Populismus” veröffentlicht.

Journalistische Vorerfahrung ist hilfreich aber keine Voraussetzung.

Anmelden kann man sich bis zum 15. Oktober bei Hugo Guenser, der seit September als Volontär des Deutsch-Französischen Jugendwerks (DFJW) im Studierendenwerk Freiburg arbeitet: guenser@swfr.de

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Verschiedenes 

„Ich bin selbstbewusster geworden“

„Ich bin selbstbewusster geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

René (24) und Valentin (22) haben ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. absolviert. Kurz vor Ablauf ihres Freiwilligendienstes haben wir mit ihnen über ihre Erfahrungen gesprochen.

Valentin, warum absolvieren Sie ein FSJ?

Valentin: Ich möchte Soziale Arbeit studieren, aber bevor ich ins Studium starte, wollte ich erst sichergehen, dass der soziale Bereich auch für mich passt.

Wie sind Sie auf den Bereich Wohnungslosenhilfe gekommen?

Valentin: Ich hab mich zuerst im Internet informiert, was man machen kann und bin auf der der Seite des Caritasverbandes Freiburg-Stadt gelandet. Und hab mich da einfach mal beworben. Dann wurde ich eingeladen, da gab‘s dann verschiedene Möglichkeiten und Wohnungslosenhilfe hat sich gleich sehr spannend angehört. Deshalb hab‘ ich im Haus St. Gabriel hospitiert und dann war schnell klar, dass ich das machen will. Ich hab‘ gespürt, dass das ein Ort ist, an dem ich auch was für mich, fürs Leben, mitnehmen kann.

René und Valentin, was sind Ihre Aufgaben im Haus St. Gabriel?

René: In erster Linie sind wir den ganzen Tag präsent und ansprechbar. Konkret unterstützen wir die Bewohnerinnen und Bewohner bei bestimmten Arbeiten, zum Beispiel bei Putzdiensten. Dann kümmert sich immer einer von uns ums Frühstück, vom Einkaufen bis vorbereiten. Da gibt’s dann Kaffee und Weckle und alles was man so braucht. Und wir organisieren den Nachmittagskaffee, da können alle bei Kaffee und Süßem zusammenkommen und reden.
Valentin: Und dann versuchen wir ab und zu auch was außer der Reihe zu machen: Pizza zu backen, einfach mal etwas besonderes, damit die Leute spüren, das sich etwas tut im Haus, wir uns Gedanken machen.
Gemeinsam mit dem Arbeitsanleiter arbeiten wir mit den Bewohnern auch in einer Werkstatt. Da können die Leute mit Holz arbeiten, sich zum Beispiel selbst Möbel für ihre Zimmer bauen oder handwerklich kleine Dinge herstellen, zum Beispiel Sterne für Weihnachten.

Haben Sie bei Ihren Aufgaben eigenen Gestaltungsspielraum?

René: Ja, wir bekommen da großen Freiraum. Das ist super. Wir versuchen auch, die Bewohner mal in die Küche zu locken und miteinzubinden. Auch da passieren coole Dinge. Wenn jemand nach Jahren zum ersten Mal wieder in einer ordentlichen Küche steht, selbst etwas zubereitet und merkt: Hey, da geht ja was. Ich kann für mich und andere was kochen.

Valentin, haben Sie durch Ihre Arbeit im Haus St. Gabriel etwas gelernt oder über sich herausgefunden?

Valentin: Ich bin auf jeden Fall sicherer geworden, selbstbewusster würde ich sagen. Im Kontakt mit anderen Menschen. Auch so dieses Gefühl: Was soll noch kommen? Also, dass Gefühl, dass ich mit jeder Situation irgendwie umgehen kann.

Und hat sich durch das FSJ ihr Studien- oder Berufswunsch verändert oder konkretisiert?

Valentin: Ja, ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, Soziale Arbeit zu studieren.

Und René, wie geht es für Sie danach weiter?

René: Ich möchte auf jeden Fall weiter mit Menschen arbeiten. Aber eher im Tourismus. Ich habe mich schon beworben und warte auf eine Zusage.





Veranstaltungen 

„Darüber reden und Hilfe suchen“

Welttag der Seelischen Gesundheit widmet sich in diesem Jahr dem Thema Familie

Um die psychische Gesundheit von Familien geht es beim diesjährigen Welttag der seelischen Gesundheit, der in Freiburg mit Vorträgen, Filmen, Lesungen und anderen Formaten vom 10. bis 21. Oktober begangen wird. Ziel ist, das Thema psychische Erkrankungen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken und auf Hilfsangebote aufmerksam zu machen.

„Viele Menschen haben mit diesem Thema Mühe“ – diese Erfahrung macht Christine Kubbutat vom städtischen Amt für Soziales und Senioren immer wieder. Deshalb sei es umso wichtiger, das Thema seelische Gesundheit in den Blickpunkt zu rücken. Kubbutat ist zuständig für den Bereich Psychiatrie-Koordination und plant gemeinsam mit dem Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV), in dem sich Hilfsreinrichtungen zusammengeschlossen haben, die Aktionstage.

„(K)eine_r ist alleine krank“ steht auf den Plakaten zum diesjährigen Aktionstag. Damit wird die wichtige Rolle von Familie, aber auch Freunden oder Nachbarn betont. „Der Ort, an dem wir am ehesten loslassen können, ist die Familie“, sagt Kubbutat. Das bedeute aber auch, dass Belastung dort zuerst entstehe, besonders in Zeiten der Pandemie, die die Situation häufig erschwert habe. „Wir sehen, dass Familien und das soziale Umfeld unglaublich viel helfen und damit für die Erkrankten eine Entlastung darstellen. Aber sie sind auch selbst belastet.“ Darauf wolle der Welttag dieses Mal den Fokus legen.

Um das Thema möglichst niederschwellig an die Frau und den Mann zu bringen, gibt es unterschiedliche Formate: zum Auftakt am Sonntag, 10. Oktober, etwa eine Performance, bei der Mitglieder des Vereins Schwere(s)Los! Aufzeichnungen von Menschen mit Psychiatrieerfahrung und von Angehörigen szenisch und tänzerisch umsetzen und so einen unmittelbaren Einblick geben. Der Film „Mama macht mich krank“ thematisiert das Leben mit einer psychisch kranken Mutter, und bei einer Online-Lesung berichten eine Mutter und ihre Tochter davon, wie sie gelernt haben, trotz der Schizophrenie-Erkrankung der Tochter ein gutes Leben zu führen. Auf diese Weise bekommen Besucherinnen und Besucher einen ganz anderen Zugang zum Thema. Um möglichst viele Menschen anzusprechen, gehören aber auch wieder Vorträge und Filme zum Programm.

Es gelten überall die 3G-Regeln: Die Veranstaltungen kann nur besuchen, wer genesen, geimpft oder getestet ist. Bis auf den Filmabend im KoKi sind alle Veranstaltungen kostenlos.

Mit ins Programm genommen wurden dieses Mal außerdem die „Tage der Begegnung“, bei denen Einrichtungen des GPV sich und ihre Arbeit vorstellen. Sie finden sonst im Rahmen der „Woche der Inklusion“ im Mai statt, waren aber coronabedingt verschoben worden.

Initiiert von der World Federation for Mental Health macht der Welttag der seelischen Gesundheit seit 1992 jeweils am 10. Oktober auf die Belange psychisch kranker Menschen aufmerksam. In Freiburg wird er seit 1997 begangen. In diesen Jahren habe sich der Umgang mit psychischen Erkrankungen sehr verändert, heute werde offener darüber gesprochen, sagt Sozialpädagogin Kubbutat: „Aber nach wie vor macht es einen Unterschied, ob man sagt, ‚Ich habe mir den Arm gebrochen‘ oder ‚Ich komme die nächsten vier Wochen wegen einer Depression nicht zur Arbeit‘.“

Ganz gleich ob Depression, Angststörung oder Psychose – bei einer psychischen Erkrankung stelle man die Frage nach der Ursache, so Kubbutat. Immer wieder fragten sich Betroffene „Bin ich falsch?“ Hinzu komme die Unsicherheit darüber, wie das Gegenüber reagiere. Ziel der Aktionstage ist daher, Betroffene zu motivieren, offen über ihre Probleme zu reden, sich Hilfe zu suchen und über Hilfsund Beratungsangebote vor Ort zu informieren.

Welttag der Seelischen Gesundheit – Das Programm 2021

Sonntag, 10. Oktober, 17 Uhr: Performance im Glashaus im Rieselfeld (Maria-Rudloff-Platz 1)
„Verwicklungen – Entwicklungen: Einblicke in das (Zusammen-) Leben mit einer psychischen Beeinträchtigung“
Wir Menschen sind soziale Wesen, wir leben in Familien und Gruppen im täglichen Austausch. Unser Gegenüber erscheint uns als
feste Größe mit allen persönlichen Vorlieben und Eigenheiten und wir glauben, ihn oder sie zu kennen. Doch was, wenn unser Bruder, die Mutter, die Freundin, der WG-Mitbewohner oder das eigene Kind sich schleichend oder von einem Tag auf den anderen im Wesen dramatisch verändert? In einer szenischen Darstellung von Schwere(s)Los! e.V. gewähren Menschen mit Psychiatrieerfahrung und ihre Angehörigen Einblick in ihr Schicksal, ihre Hilflosigkeit und ihre persönlichen Lösungswege als Schicksalsgemeinschaft. Mit anschließendem Austausch

Sonntag, 10. Oktober, 20 Uhr: Konzert im Glashaus im Rieselfeld
Benefiz-Konzert des deutsch-georgischen Chors Mze Shina für die sozialtherapeutische Einrichtung Qedeli (Georgien)
Das Dorf Qedeli (übersetzt „wartender Hügel“) liegt im Osten Georgiens in Kachetien. In den 1960er Jahren war es von seinen Bewohnern verlassen worden. Anfang der 2000er Jahre begann die Wiederbelebung des Dorfes durch eine sozialtherapeutische Initiative unter maßgeblicher Beteiligung von Lali Khandiashvili (Musiklehrerin) und ihrem Mann. So entwickelte sich Qedeli zu einem Lebens- und Arbeitsraum für Menschen mit Behinderung. Sie leben dort in familienähnlichen Wohngruppen und arbeiten, entsprechend ihren persönlichen Möglichkeiten, in der gemeinschaftlichen biologisch-dynamischen Landwirtschaft oder in verschiedenen Werkstätten. Die Kosten für dieses Projekt müssen zu zwei Dritteln aus Spenden finanziert werden. Nun ist Qedeli in finanzielle Not geraten, weil der bisherige Großspender verstorben ist. Der Chor Mze Shina will mit diesem Benefizkonzert einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass das Projekt weiter bestehen kann. Mehr auf https://www.mze-shina.de/.
Eintritt frei – Spenden werden gerne gesehen.

Dienstag, 12. Oktober, 19:30 Uhr: Film im Kommunalen Kino (Urachstraße 40, Alter Wiehrebahnhof)
„Übergeschnappt“ (NL 2005, 81 Min)
Die zehnjährige Bonny wächst nicht auf wie die anderen Mädchen in ihrer Klasse. Sie wird in erster Linie von ihrer Oma aufgezogen, da ihr Vater abgehauen und ihre Mutter manisch-depressiv ist. Bonnie verbringt dennoch eine schöne Kindheit und kommt gut mit den Stimmungsschwankungen ihrer Mutter zurecht. Als ihre Großmutter stirbt, ändert sich ihr Leben allerdings schlagartig. Eine Mitarbeiterin des Jugendamts will sie in ein Heim schicken, doch Bonny geht mit viel Erfindungsreichtum dagegen vor. Anschließend Diskussion mit Helga Dilger und Claudia Quilitzsch (MAKS / ANKER).
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 7 Euro

Freitag, 15. Oktober, 18:30 Uhr: Online Lesung mit Diskussion
„Schizophrenie ist Scheiße Mama!“
Mutter und Tochter berichten, wie sie gelernt haben, trotz Erkrankung ein gutes Leben zu führen
„Ihre Tochter hat Schizophrenie“: Diesen Satz hört Janine Berg-Peer vor 25 Jahren das erste Mal. Von einem Tag auf den nächsten ist nichts in ihrem Leben so wie vorher. Aber auch ihre Tochter, Henriette Peer, wird an diesem Tag aus ihrem normalen Leben herausgerissen. Heute arbeitet Henriette Peer schon im 6. Jahr als Genesungsbegleiterin bei einem sozialen Träger.
Selbstkritisch und mit großer Offenheit beschreiben Mutter und Tochter, wie sie gemeinsam, und manchmal auch gegeneinander, gelernt haben, mit der Krankheit umzugehen. Es gibt keine Verhaltensanleitung für Angehörige. Was darf ich, was mache ich richtig, was
falsch? Darf ich überhaupt ein normales Leben weiterleben? Kann ich mich am Leben freuen?
Für die meisten Betroffenen gibt es wenig Unterstützung, wenn sie sich trotz Erkrankung zurück ins Leben kämpfen wollen. Auch sie fragen sich, was sie sich zutrauen dürfen. Vor allem müssen sie stets vor Augen haben, dass jederzeit eine neue Krise kommen kann.
Onlineveranstaltung mit Janine Berg-Peer und Henriette Peer. Link:
https://us02web.zoom.us/j/89444321413?pwd=Wmk1V3NMM09WK2hFczJxRzhaOHBxZz09 //
Meeting-ID: 894 4432 1413 // Kenncode: 676270

Montag, 18. Oktober, 19 Uhr: Vortrag im Sigma-Institut, Ärztehaus beim Diakoniekrankenhaus, Konferenzraum (8 OG), Wirthstraße 9
„Systemische Therapie“ von Prof. Dr. Christoph Bielitz
Die Systemische Therapie begreift Probleme nicht als Störung eines einzelnen Menschen, sondern als Folge einer Störung im sozialen Umfeld des Individuums – also des Systems. Ein System kann die Familie sein, aber auch die Schule oder das Arbeitsumfeld. Im Zentrum stehen dabei die Wechselwirkungen zwischen dem Betroffenen und seinem Umfeld. Behandlungskonzepte integrieren systemische Ansätze z. B. in reflecting Teams.
Bei Absage: www.sigma-institut.de

Dienstag, 19. Oktober, 19 Uhr: Vortrag im Sigma-Institut, Ärztehaus beim Diakoniekrankenhaus, Konferenzraum (8 OG), Wirthstraße 9
„Dem Kindeswohl verpflichtet“ von Prof. Dr. Christoph Bielitz
Die letzte Eskalationsstufe, die es bei Konflikten um das erheblich in Familienstrukturen eingreifende Sorgerecht gibt, ist der Streit vor Gericht. Gerichtsverfahren vor dem Familiengericht stellen die Weichen für das zukünftige Leben junger Menschen. Von Gerichten in Auftrag gegebene Gutachten sollen das Gericht dabei unterstützen, zu einer Entscheidung im Einzelfall zu kommen und die richtige Balance zwischen den Grundrechten junger Menschen und deren Eltern oder Sorgeberechtigten auch unter Berücksichtigung psychischer Beeinträchtigungen zu finden.
Bei Absage: www.sigma-institut.de

Dienstag, 19. Oktober, 19:30 Uhr: Film im Kommunalen Kino (Urachstraße 40, Alter Wiehrebahnhof)
„Mama macht mich krank“ (Medienprojekt Wuppertal, 90 Min.)
Dokumentation zum Leben von Kindern mit psychisch kranken Eltern
In Deutschland leben ungefähr zwei bis drei Millionen Kinder in Familien, in denen mindestens ein Elternteil eine psychische Erkrankung hat. Der Film porträtiert Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus vier betroffenen Familien und zeigt durch persönliche Gespräche mit den Betroffenen, was es bedeutet, wenn ein Elternteil an einer seelischen Erkrankung leidet. Sie erzählen von Alltagssituationen, in denen es einem Elternteil auf einmal „schlecht“ geht und was das dann für das „normale“ Leben bedeutet. Auch beschreiben sie ihre Gefühle, wenn zum Beispiel ihre Mutter wieder für längere Zeit in eine Klinik muss.
Eintritt 8 Euro, ermäßigt 7 Euro

Mittwoch, 20. Oktober, 16:30 bis 18 Uhr: Vortrag im Zentrum für Psychiatrie, Neubronnstraße 25, Emmendingen
„Keine(r) ist alleine krank: Paar- und Familiengespräche als Chance“, mit Renate Weihe-Scheidt und Klaus Osthoff (Paarund Familientherapeuten)
Unter psychischen Erkrankungen leiden nicht nur die Betroffenen selbst, sondern auch Familienangehörige, Eltern, Partner und Kinder. Oft ist das Krankheitserleben und - verhalten in familiäre Muster eingebunden, die alle Beteiligten als belastend und einschränkend erleben, die aber nicht leicht zu verändern sind. Paar- und Familiengespräche können wertvolle Anstöße für Veränderungen geben und
bringen meist für alle eine deutliche Entlastung mit sich. Der Vortrag informiert über diese familiären Muster und Möglichkeiten der Veränderung im Rahmen von Paar- und Familiengesprächen.
Anzahl der Plätze begrenzt; Einlass ab 16 Uhr

Tage der Begegnung

Montag, 11. Oktober, 17:30 bis 19:30 Uhr: Mensa der Hebelschule, Engelbergerstraße 2, Eingang Eschholzstraße
„Recovery College – Was ist das?“
Vier Organisationen mit hoher Beteiligung von Menschen, die Erfahrungen mit psychischen Krisen haben, präsentieren ihre Arbeit und
ihre Ziele. Es stellen sich vor: EX-IN Südbaden, Recoverycollege Südbaden, Selbsthilfebüro Freiburg, Selbsthilfe mit Köpfchen e. V..

Dienstag, 12. Oktober, 14 bis 17 Uhr: Beratungsstelle des Zentrums für Autismus-Kompetenz Südbaden (ZAKS), Grünwälderstraße 1-7
TEACCH - Einsatzmöglichkeiten im Alltag - Inforundgang
Mit dem TEACCH-Ansatz können Aufgaben und Handlungen autismusgerecht dargestellt werden. Die wichtigsten Punkte sind die Visualisierung und Strukturierung. Es werden an verschiedenen Stationen die praktische Umsetzung dargestellt und Tipps gegeben, wie
TEACCH im Alltag und im häuslichen Bereich verwendet werden kann. Der Inforundgang richtet sich sowohl an erwachsene Menschen im Autismus-Spektrum, als auch Familien.
Die Räume der Beratungsstelle sind nicht barrierefrei. Anmeldung unter Tel. 0761/51924057, beratungsstelle@autismus-suedbaden.de

Mittwoch, 13. Oktober, 10 bis 13 Uhr: MAKS/ANKER, Kartäuserstraße 77
Arbeit mit Kindern von Suchterkrankten und psychisch erkrankten Menschen
So verschieden psychische Erkrankungen und Suchterkrankungen auch sind, eines haben sie gemeinsam: die familiären Erfahrungen und Auswirkungen auf die Kinder sind in jedem Fall prägend. Die familiäre Situation alleine zu bewältigen, ist oftmals schwierig.
MAKS/ANKER bietet Hilfe und Unterstützung für diese betroffenen Kinder und ihre Bezugspersonen an.
Diese Veranstaltung findet ggf. im Außenbereich statt.

Mittwoch, 13. Oktober, 13 bis 14 Uhr: Parkplatz Waldhaus (Wonnhalde)
Allwetterspaziergang mit Vita Movere- Soziale Betreuungen
Raus bei jedem Wetter! Gerne können interessierte Besucherinnen und Besucher zum wöchentlich stattfindenden Allwetterspaziergang von Vita Movere mitgehen. Sie spazieren eine Stunde gemütlich, plaudern oder schweigen und lassen sich vom Begleithund mit Lebens- und Entdeckungslust anstecken.
Treffpunkt kurz vor 13 Uhr am Parkplatz Waldhaus, Abmarsch pünktlich um 13 Uhr

Mittwoch, 13. Oktober, 16 bis 19 Uhr: Club 55, Schwarzwaldstraße 9
Freiburger Hilfsgemeinschaft und Club 55: Tagesgestaltungen, wohnen und arbeiten
Die Freiburger Hilfsgemeinschaft ist seit über 50 Jahren in den Bereichen Wohnen, Tagesstruktur und Freizeit für und mit psychisch beeinträchtigten Menschen aktiv. Es besteht die Möglichkeit, die Räume anschauen, ins Gespräch mit anderen Interessierten und den Mitarbeitern zu kommen, eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken und den Film „IRRE: die Freiburger Hilfsgemeinschaft“ anzuschauen.
Bei Zugangsbegrenzungen nur nach Anmeldung (Tel. 0761-70481-0)

Freitag, 15. Oktober, 10 bis 12 Uhr: Wonnhalde
Vita Movere – Soziale Betreuungen: Mitmachgarten
Gerne öffnet Vita Movere den Mitmachgarten für interessierte Besucherinnen und Besucher. Krauteln Sie mit, genießen Sie einen Kaffee und lernen Sie die Einrichtung und ihre Arbeit kennen. Kleiderordnung: Lieber praktisch als chic!
Schrebergartenanlage „Gartenfreunde Wonnhalde“, Vom Vereinsparkplatz (Rückseite Gartenwirtschaft) durch Tor Nr. 9 ca. 200m,
linke Seite Gartennummer 1021

Freitag, 15. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Holzmarkt 8
Sozialpsychiatrischer Dienst: Beratung für Menschen mit psychischer Erkrankung, deren Angehörige und Mitbetroffene
Für Menschen mit chronischer und schwerer psychischer Erkrankung bietet der sozialpsychiatrische Dienst soziale Hilfestellungen an, um sie in ihrer sozialen Teilhabe, Alltags- und Krankheitsbewältigung zu unterstützen. Darüber hinaus berät er Angehörige und Mitbetroffene. Neben der sozialpsychiatrischen Grundversorgung werden Soziotherapie und Assistenzleistungen angeboten. Für nähere Informationen besuchen Sie uns gerne am Tag der Begegnung. Neben der Ansprechbarkeit der Mitarbeitenden (14 bis 18 Uhr) finden zusätzlich um 15 und 17 Uhr Informationsvorträge zu unserer Arbeit statt.
Bei Absage: https://bit.ly/37ghh17 (Vorstellung der Beratungsangebote 17 Uhr)

Samstag, 16. Oktober, 10 bis 13 Uhr: Stühlinger Markt
Gemeinsam zu Tisch: Mütterzentrum Klara / Schwere(s)Los!
Der Verein Schwere(s)Los! stellt die eigenen Aktivitäten im Rahmen eines gemeinsamen Essens auf dem Stühlinger Wochenmarkt vor. Die Besucher*innen sind herzlich eingeladen zu erfahren, wie kulturelle Teilhabe für alle im Alltag eines soziokulturellen Zentrums gelebt wird und wie heilsam Begegnung im künstlerischen Tun wirken
kann.

Samstag, 16. Oktober, 14 bis 18 Uhr: Kleineschholzweg 5, Stühlinger
Schwere(s)Los! e.V. – MuT: Ein neuer Bereich im Verein
MuT steht für "Muse und Therapie" und bietet kunst,- musik-, theaterund tanztherapeutische Gruppen- und Einzelsettings. Hervorgegangen ist MuT aus "Räume für Kunst und Therapie e.V." in der Sternwaldstraße. Das MuTige Team stellt sich erstmals beim Tag der offenen Tür öffentlich vor und bietet psychiatrieerfahrenen Menschen, ihren Angehörigen und anderen Interessierten die Möglichkeit, die Räume, die Therapeut*innen und ihre Arbeit kennen zu lernen. „ASK!“ stellt sich vor: Der gemeinnützige Verein besteht aus Psychiatrie-Erfahrenen, Angehörigen, Professionellen und engagierten Bürgern. Ziel des Vereins ist eine ambulante Alternative zur bestehenden stationären Behandlung in Kliniken aufzubauen. So soll eine bedürfnis-orientierte Begleitung und Unterstützung für Menschen in seelischen Krisen realisiert werden.

Montag, 18. Oktober, und Dienstag, 19. Oktober, jeweils 17 Uhr:
Sigma-Institut, Konferenzraum (4. OG), Wirthstraße 9
Besichtigung und Austausch mit Mitarbeitenden und Therapeutenteam
Im Vorfeld des um 19 Uhr beginnenden Expertenvortrags öffnet das Sigma-Institut (www.sigma-institut.de) seine Türen für Besichtigungen sowie einen Austausch mit den Mitarbeitenden und dem Therapeutenteam. Ein kleiner Imbiss steht ebenfalls bereit.





Verschiedenes 

Konzert: Duo FisFüz

Konzert: Duo FisFüz
Duo FisFüz (c) Yoshi Toscani

«Papillons» | Gianluigi Trovesi & Winfried Holzenkamp

Mi 06.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Das ensemble FisFüz wurde 1995 in Freiburg von den mittlerweile preisgekrönten und international renommierten Musiker*innen Annette Maye (Klarinette) und Murat Coşkun (Perkussion) gegründet. Der Name ist weit über die Grenzen hinweg zu einem Begriff für innovative Weltmusik mit vielen Improvisationen und raffinierten Arrangements geworden.

Die beiden spielten über die Jahre mit wechselnden Musiker*innen und Besetzungen und legten seit 2006 den längsten Teil ihrer gemeinsamen Wegstrecke mit dem türkischen Oud-Spieler und Gitarristen Gürkan Balkan zurück. Die musikalische Grundlage bilden Eigenkompositionen der Mitglieder des Ensembles, die sich thematisch rund ums Mittelmeer bewegen, wobei sie musikalische Einflüsse aus dem Nahen und Fernen Osten ebenso wie aus Nordafrika verarbeiten und tradierte Formen durch Improvisation und Variation aufbrechen.

Für ”Multiphonics 2021” arbeiten Annette Maye und Murat Coşkun nunmehr mit zwei weiteren langjährigen Weggefährten zusammen: Dem Freiburger Bassisten Winfried Holzenkamp, dessen Aufenthalte in Südamerika sein musikalisches Schaffen prägten, sowie den Zink-, Schalmei- und Dudelsackspieler Ian Harrison, einen der herausragenden Solisten der internationalen Folk- und Alte Musikszene.


MIT
Annette Maye – Klarinette, Bassklarinette
Ian Harrison – Zink, Schalmei, Dudelsack
Winfried Holzenkamp – Bass
Murat Coşkun – Rahmentrommeln, Percussion

www.fisfuez.de

Gefördert von Neustart Kultur

Eintritt: 20,00 € / 16,00 €

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