Prolix Studienführer - Freiburg
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Veranstaltungen 

„Die AfD ‚wegregieren‘ funktioniert nicht. Was jetzt?“

Juristische und politische Chancen eines AfD-Verbotsverfahrens

Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 28. Oktober 2025 | 19:00 Uhr
UniversitÀt Freiburg | Hörsaal 3044 (EG, KollegiengebÀude III)
Paul-Rahner-Platz / Ecke Humboldtstraße

Die Ausgangslage:
Die Strategie, die AfD durch politische Abgrenzung oder durch das Übernehmen rechter Positionen zu schwĂ€chen, ist gescheitert. Trotz (oder gerade wegen) dieser Taktiken wĂ€chst der RĂŒckhalt fĂŒr die AfD in der Bevölkerung weiter – das zeigen aktuelle Umfragen (z. B. ARD-Deutschlandtrend). Ein AfD-Verbotsverfahren wird inzwischen parteiĂŒbergreifend diskutiert – offen zeigen sich SPD, GrĂŒne und Linke, wĂ€hrend die CDU bislang zögert.

Unsere Referentin:
Angela Furmaniak, RechtsanwÀltin und Vorsitzende des Republikanischen AnwÀltinnen- und AnwÀltevereins (RAV)
Sie erlĂ€utert die juristischen Möglichkeiten und politischen Voraussetzungen eines Parteiverbotsverfahrens – und diskutiert mögliche gesellschaftliche und rechtliche Folgen.

Im Anschluss:
Diskussion mit Politiker*innen und Bundestagsmitgliedern aus Freiburg:
- Chantal Kopf (MdB, BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen)
- Vinzenz Glaser (MdB, Die Linke)
- Viviane Sigg (SPD-GemeinderÀtin & Landtagskandidatin)
- Katrin Kern, (CDU GemeinderÀtin & Landtagskandidatin)

Eintritt frei – alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Eine Veranstaltung des Freiburger Appells in Kooperation mit dem Arbeitskreis kritischer Jurist*innen Freiburg (akj).

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Veranstaltungen 

Konzert: Duo Stiehler / Lucaciu

Jazz/Pop/Klassik-Fusion

Vorderhaus Freiburg
Donnerstag, 23.10.25 // 20.00 Uhr (bestuhlt, freie Platzwahl)

Hinter jedem Ton ein Wort, hinter jedem Song eine Geschichte. Duo Stiehler/Lucaciu erzĂ€hlen sie, die Geschichten des Alltags, die auf dem Gehsteig liegen und darauf warten entdeckt zu werden – mehr mit dem Instrument, als mit dem Mund. Denn Deine Fantasie sind ihre Texte.

Die beiden Leipziger sind zwei der renommiertesten Musiker der Deutschen Szene, spielten mit Musik GrĂ¶ĂŸen wie Clueso, Daniel Hope, Max Prosa, GĂŒnther „Baby“ Sommer, Elif oder Sarah Lesch und traten in zahlreichen TV Formaten wie den Tagesthemen, Ina’s Nacht oder Late Night Berlin auf.

Sascha Stiehler - Klavier, Synthesizer
Antonio Lucaciu - Saxofon, Gesang





Veranstaltungen 

Workshop: Von der konservativen Revolution zum Rechtspopulismus

Die Entwicklung eines rechtspopulistischen Widerstands in der Weimarer Republik beleuchtet ein Workshop am Mittwoch, 22. Oktober um 19 Uhr im Erzbischöflichen Priesterseminar Collegium Borromaeum, Schoferstraße 1, in Freiburg.

Eugen Schmid, Erwachsenenbildner aus Freiburg, zeigt anhand exemplarischer Texte auf, wie Demokratie, politisches Establishment, VerstĂ€dterung und fremdlĂ€ndische EinflĂŒsse damals kritisiert wurden. Gefordert wurde nicht eine liberale, sondern eine konservative Revolution, die eine völkische, autoritĂ€re und lĂ€ndliche Kultur anstrebte. Auch heute sind Ă€hnliche Tendenzen sichtbar: Die Freiheit des Volkes rĂŒckt in den Mittelpunkt, und die Suche nach einem sogenannten authentischen Leben gewinnt an Bedeutung.

Kosten: Pay after. Anmeldung: www.katholische-akademie-freiburg.de

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Veranstaltungen 

Seminarreihe | Landeskunde: Frankreich

Am Mittwoch, den 15. Oktober um 19.00 Uhr findet im Centre Culturel Français Freiburg der erste Termin unserer Seminarreihe „Landeskunde: Frankreich“ statt.

Unsere Seminarreihe ist zurĂŒck – mit informellen Inputs, aber – wenn gewĂŒnscht – auch im gegenseitigen Austausch. Unser Nachbar Frankreich, so nah und doch so fern: Überblick ĂŒber unser Nachbarland, seine geographische Ausformung, seine historischen Wurzeln, seine politischen und gesellschaftlichen Besonderheiten – im Vergleich zu Deutschland. FĂŒr alle, die mehr ĂŒber unser Nachbarland kennen lernen wollen als ĂŒbliche ClichĂ©s und touristische Allgemeinheiten. Insgesamt wird es von Oktober 2025 bis Juli 2026 acht Termine geben, die jedoch auch einzeln besucht werden können. Sie werden immer Mittwochs um 19:00 Uhr beginnen. Freuen Sie sich auf spannende VortrĂ€ge und intensive Diskussionen!

Bei dem ersten Termin wird es um die Besonderheiten des Naturraums gehen!

Eintritt: 5 € | € 1,- fĂŒr Studierende | gratis fĂŒr Mitglieder des Fördervereins. Sprache: D. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de





Veranstaltungen 

Semestereröffnungsfilm: Der phönizische Meisterstreich

United States 2025 | LĂ€nge: 101 Min
Regie: Wes Anderson | Drehbuch: Wes Anderson, Roman Coppola
Besetzung: Benicio Del Toro, Mia Threapleton, Michael Cera

Der phönizische Meisterstreich erzĂ€hlt eine rĂ€tselhafte Spionagegeschichte einer exzentrischen Familie, eines zwielichtigen Familienunternehmens und einer angespannten Vater-Tochter-Beziehung. WĂ€hrend der Industrielle und WaffenhĂ€ndler Anatole „Zsa-Zsa“ Korda versucht, durch seine einzige Tochter, die Nonne Sister Liesl, sein Erbe zu sichern, wird er schon bald zum Ziel von intriganten Tycoons, auslĂ€ndische Terroristen und entschlossenen AttentĂ€tern, die sein geheimes Vorhaben, seinen ausgeklĂŒgelten Meisterstreich, zu vereiteln versuchen. Es beginnt ein Spiel aus Intrigen, Gefahr und dunklen Geheimnissen.

Akademischer Filmclub an der UniversitÀt Freiburg
Di 14.10.2025, 20:00 | GHS Biologie

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Verschiedenes 

„Ich bin selbstbewusster geworden“

„Ich bin selbstbewusster geworden“
(c) Caritasverband Freiburg-Stadt e. V.

RenĂ© (24) und Valentin (22) haben ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. absolviert. Kurz vor Ablauf ihres Freiwilligendienstes haben wir mit ihnen ĂŒber ihre Erfahrungen gesprochen.

Valentin, warum absolvieren Sie ein FSJ?

Valentin: Ich möchte Soziale Arbeit studieren, aber bevor ich ins Studium starte, wollte ich erst sichergehen, dass der soziale Bereich auch fĂŒr mich passt.

Wie sind Sie auf den Bereich Wohnungslosenhilfe gekommen?

Valentin: Ich hab mich zuerst im Internet informiert, was man machen kann und bin auf der der Seite des Caritasverbandes Freiburg-Stadt gelandet. Und hab mich da einfach mal beworben. Dann wurde ich eingeladen, da gab‘s dann verschiedene Möglichkeiten und Wohnungslosenhilfe hat sich gleich sehr spannend angehört. Deshalb hab‘ ich im Haus St. Gabriel hospitiert und dann war schnell klar, dass ich das machen will. Ich hab‘ gespĂŒrt, dass das ein Ort ist, an dem ich auch was fĂŒr mich, fĂŒrs Leben, mitnehmen kann.

René und Valentin, was sind Ihre Aufgaben im Haus St. Gabriel?

RenĂ©: In erster Linie sind wir den ganzen Tag prĂ€sent und ansprechbar. Konkret unterstĂŒtzen wir die Bewohnerinnen und Bewohner bei bestimmten Arbeiten, zum Beispiel bei Putzdiensten. Dann kĂŒmmert sich immer einer von uns ums FrĂŒhstĂŒck, vom Einkaufen bis vorbereiten. Da gibt’s dann Kaffee und Weckle und alles was man so braucht. Und wir organisieren den Nachmittagskaffee, da können alle bei Kaffee und SĂŒĂŸem zusammenkommen und reden.
Valentin: Und dann versuchen wir ab und zu auch was außer der Reihe zu machen: Pizza zu backen, einfach mal etwas besonderes, damit die Leute spĂŒren, das sich etwas tut im Haus, wir uns Gedanken machen.
Gemeinsam mit dem Arbeitsanleiter arbeiten wir mit den Bewohnern auch in einer Werkstatt. Da können die Leute mit Holz arbeiten, sich zum Beispiel selbst Möbel fĂŒr ihre Zimmer bauen oder handwerklich kleine Dinge herstellen, zum Beispiel Sterne fĂŒr Weihnachten.

Haben Sie bei Ihren Aufgaben eigenen Gestaltungsspielraum?

RenĂ©: Ja, wir bekommen da großen Freiraum. Das ist super. Wir versuchen auch, die Bewohner mal in die KĂŒche zu locken und miteinzubinden. Auch da passieren coole Dinge. Wenn jemand nach Jahren zum ersten Mal wieder in einer ordentlichen KĂŒche steht, selbst etwas zubereitet und merkt: Hey, da geht ja was. Ich kann fĂŒr mich und andere was kochen.

Valentin, haben Sie durch Ihre Arbeit im Haus St. Gabriel etwas gelernt oder ĂŒber sich herausgefunden?

Valentin: Ich bin auf jeden Fall sicherer geworden, selbstbewusster wĂŒrde ich sagen. Im Kontakt mit anderen Menschen. Auch so dieses GefĂŒhl: Was soll noch kommen? Also, dass GefĂŒhl, dass ich mit jeder Situation irgendwie umgehen kann.

Und hat sich durch das FSJ ihr Studien- oder Berufswunsch verÀndert oder konkretisiert?

Valentin: Ja, ich kann mir jetzt sehr gut vorstellen, Soziale Arbeit zu studieren.

Und RenĂ©, wie geht es fĂŒr Sie danach weiter?

René: Ich möchte auf jeden Fall weiter mit Menschen arbeiten. Aber eher im Tourismus. Ich habe mich schon beworben und warte auf eine Zusage.





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Filmtipp: Hannah Arendt - Denken ist gefÀhrlich

Filmtipp: Hannah Arendt - Denken ist gefÀhrlich
Foto: Veranstalter

Deutschland, USA 2025 | Dokumentation | Originalsprachen: Englisch, Deutsch
Regie: Jeff Bieber & Chana Gazit

Hannah Arendt – Aktivistin, Medienstar, Denkerin "ohne GelĂ€nder". BerĂŒhmt wurde sie mit ihrer Studie zur Entstehung totalitĂ€rer Herrschaft. Umstritten ist sie fĂŒr ihre Diagnose der "BanalitĂ€t des Bösen". Bewundert wird ihr unermĂŒdliches und furchtloses Eintreten fĂŒr die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Nina Hoss verleiht Arendts Essays, Briefen und Gedichten ihre Stimme. AtmosphĂ€rische Archivaufnahmen zeigen uns die Welt zwischen Königsberg und New York, wie Arendt sie selbst gesehen haben mag.

Nach einem guten Jahrzehnt widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin Hannah Arendt. Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen sowie atmosphĂ€rische Archivaufnahmen entsteht ein intimes PortrĂ€t einer Intellektuellen, die trotz Holocaust und Exil nie ihren Stolz verlor. Der Film zeigt, wie Arendt als JĂŒdin und WiderstandskĂ€mpferin die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken ĂŒber die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen. HANNAH ARENDT – DENKEN IST GEFÄHRLICH ist eine ergreifende NacherzĂ€hlung dieses Lebens- und Denkwegs.

Friedrichsbau Freiburg
Donnerstag, 09. Oktober, 15:00 Uhr
Sonntag, 12. Oktober, 13:40 Uhr

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Veranstaltungen 

Musik bleibt Medizin – Kultur fĂŒr eine gesunde Gesellschaft

Musik bleibt Medizin – Kultur fĂŒr eine gesunde Gesellschaft
Musik bleibt Medizin (c) Kur und BĂ€der GmbH Bad Krozingen

BAD KROZINGEN. Zum 200. Geburtstag von Johann Strauss erwartet Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber im Kurhaus Bad Krozingen ein außergewöhnliches Konzertereignis. Am Donnerstag, 16. Oktober 2025 (Einlass 19:00 Uhr, Beginn 19:30 Uhr) bringt das JubilĂ€umsorchester Musikerinnen und Musiker aus den traditionsreichen Kurorchestern von Bad Oeynhausen, Bad FĂŒssing, Bad Krozingen und Bad Reichenhall zusammen – ein Zusammenschluss, der selten zu erleben ist.

Unter dem Motto „Musik bleibt Medizin – Der echte Gewinn der Kurmusik“ prĂ€sentiert das Ensemble ein festliches Programm mit GlanzstĂŒcken von Johann Strauss und weiteren großen Komponisten. Die heilende und inspirierende Wirkung der Musik, die schon in der Antike bekannt war, steht dabei im Mittelpunkt – und wird durch die Tradition der Kurmusik auf eindrucksvolle Weise lebendig.

Die musikalische Leitung ĂŒbernimmt Dirigentin Frau FuhrlĂ€nder (Bad FĂŒssing). Als Solistinnen und Solisten wirken mit: Lini Gong (Sopran, Hamburg), Roberto Gionfriddo (Tenor, Freiburg), Wolfgang Hubert (Zither, Bochum) und Maya Ando (Klavier, Bad Oeynhausen).

Auf dem Programm stehen unter anderem Strauss’ berĂŒhmte OuvertĂŒre zur „Fledermaus“, der FrĂŒhlingsstimmen-Walzer und das weltbekannte „An der schönen blauen Donau“. Zudem dĂŒrfen sich Besucherinnen und Besucher auf das Duett „Wiener Blut“, Offenbachs spritzige OuvertĂŒre zu „Orpheus in der Unterwelt“ sowie den 3. Satz aus Brahms’ Klavierkonzert Nr. 2 freuen.

Das Konzert ist Teil einer besonderen Tournee:

‱ Dienstag, 14. Oktober 2025: Bad Oeynhausen
‱ Donnerstag, 16. Oktober 2025: Bad Krozingen
‱ Freitag, 17. Oktober 2025: Bad FĂŒssing
‱ Samstag, 18. Oktober 2025: Bad Reichenhall

Ein Abend voller Musik, Lebensfreude und kultureller Begegnung erwartet das Publikum – ein
Höhepunkt im Konzertjahr 2025 in Bad Krozingen.

Tickets erhalten Sie an der Tourist-Information Bad Krozingen (ThĂŒrachstraße 4, 79189 Bad Krozingen, Tel. 07633 4008-164) oder online unter www.bad-krozingen.info oder www.reservix.de, sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

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