Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
Ihre Redaktion Prolix Studienführer
ZMF 2026 – es wird vielsaitig!

Nur zwei Wochen nach der letzten Konzertankündigung, bestätigt das Zelt-Musik-Festival bereits weitere Acts für das kommende Jahr: Singer-Songwriter Andreas Kümmert, Gitarren-Virtuose Tommy Emmanuel sowie die Indierock-Band Madsen stehen auf dem Programm.
Die Festivalorganisator:innen des ZMF Freiburg können die Füße wohl nicht stillhalten. Denn bereits heute folgen weitere Konzertankündigungen für das Line-Up 2026.
Die ZMF-Saison des Badische Zeitung Zelt wird am 15. Juli 2026 von Andreas Kümmert eröffnet. Nach seinem Sieg bei The Voice of Germany 2013 festigte er seinen ganz eigenen Sound, der sich zwischen Blues, Rock und Soul bewegt. Seine Lieder klingen ehrlich, geerdet und direkt aus dem Leben gegriffen – oft roh, manchmal verletzlich, aber immer mit kraftvoller Stimme. Live überzeugt er mit charismatischer Bühnenpräsenz und einem außergewöhnlichen Gespür für Dynamik und Intensität. Im Sommer 2026 tritt er nach 10 Jahren erneut beim Zelt-Musik-Festival auf und bringt seinen unverwechselbaren Sound zurück nach Freiburg.
Ein besonderes Highlight wartet bereits am 21. Juli 2026 auf die ZMF-Besucher:innen: der Fingerstyle-Künstler Tommy Emmanuel beehrt die Zirkuszelt-Bühne. Er gilt als einer der technisch versiertesten Gitarristen weltweit – mit einer Bühnenenergie, die weit über bloßes Handwerk hinausgeht. In seinen Konzerten verschmelzen Jazz, Folk, Country, Blues und Pop zu einem ganz eigenen Klanguniversum, das er allein mit seinen zehn Fingern erschafft. Emmanuel steht seit Jahrzehnten auf internationalen Bühnen, war mehrfach für den Grammy nominiert und wurde in die Australian Roll of Renown aufgenommen. Ein Abend mit ihm ist kein bloßes Konzert, sondern ein musikalisches Erlebnis.
Den ZMF-Abschluss im Zirkuszelt macht die Indierock-Band Madsen am 02. August 2026. Seit mittlerweile über zwei Jahrzehnten zählen die Musiker aus dem Wendland zur festen Größe der deutschsprachigen Rocklandschaft. Ihre Musik ist eine Mischung aus energetischem Gitarrensound, hymnischen Refrains und nachdenklichen, oft sozialkritischen Texten – irgendwo zwischen Punkattitüde, Pop-Melodien und ehrlicher Rockmusik. Madsen schaffen Songs, die sowohl auf Festivalbühnen als auch in WG-Zimmern ihre Wirkung entfalten. Ein Madsen-Konzert verspricht Fan-Favoriten sowie neue Tracks, bei denen Mitsingen ebenso erwünscht ist wie kollektives Ausrasten. Ein würdiger Abschluss für das ZMF 2026.
Tickets für Andreas Kümmert & Tommy Emmanuel sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
Der Ticketverkauf zu Madsen startet am Freitag, 17.10. um 11:00 Uhr.
42. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 15. Juli - 02. August 2026
Filmtipp: Hannah Arendt - Denken ist gefährlich
qab (1).jpg)
Deutschland, USA 2025 | Dokumentation | Originalsprachen: Englisch, Deutsch
Regie: Jeff Bieber & Chana Gazit
Hannah Arendt – Aktivistin, Medienstar, Denkerin "ohne Geländer". Berühmt wurde sie mit ihrer Studie zur Entstehung totalitärer Herrschaft. Umstritten ist sie für ihre Diagnose der "Banalität des Bösen". Bewundert wird ihr unermüdliches und furchtloses Eintreten für die Freiheit des Denkens und die offene Gesellschaft. Nina Hoss verleiht Arendts Essays, Briefen und Gedichten ihre Stimme. Atmosphärische Archivaufnahmen zeigen uns die Welt zwischen Königsberg und New York, wie Arendt sie selbst gesehen haben mag.
Nach einem guten Jahrzehnt widmet sich wieder ein Kinofilm der bedeutenden Philosophin Hannah Arendt. Durch Originalzitate aus Arendts Essays und Briefen sowie atmosphärische Archivaufnahmen entsteht ein intimes Porträt einer Intellektuellen, die trotz Holocaust und Exil nie ihren Stolz verlor. Der Film zeigt, wie Arendt als Jüdin und Widerstandskämpferin die Welt zu verstehen suchte – und warum ihre Gedanken über die Katastrophen des 20. Jahrhunderts direkt zu uns im Hier und Jetzt sprechen. HANNAH ARENDT – DENKEN IST GEFÄHRLICH ist eine ergreifende Nacherzählung dieses Lebens- und Denkwegs.
Friedrichsbau Freiburg
Freitag, 17. Oktober, Samstag, 18. Oktober, und Sonntag, 19. Oktober, jeweils 15:45 Uhr
Sonntag auch 11:00 Uhr
Räumung der Fahrradabstellplätze Kaiser-Joseph-Str./Ecke Gerberau
Betroffen sind nur die Abstellplätze auf dem Platz
Im Rahmen des Projekts Freiburger Grünoasen muss die Radabstellanlage auf dem Platz Kaiser-Joseph-Str./Ecke Gerberau am Mittwoch, 29. Oktober, vollständig geräumt. Betroffen ist nur die Abstellanlage auf dem Platz, die angrenzenden Abstellplätze auf der Kaiser-Joseph-Str. bleiben bestehen. Als Ersatz wird die in näherer Umgebung befindliche Radabstellanlage vor den Gebäuden Kaiser-Joseph-Straße 251 und 255 (Commerzbank) vergrößert. Außerdem werden in der Straße Gerberau Fahrradbügel errichtet. Die Räumung wird von der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF) in Zusammenarbeit mit dem Garten- und Tiefbauamt (GuT) durchgeführt.
Alle Radfahrer*innen werden dringend gebeten, ihre Räder rechtzeitig zu entfernen. Informationstafeln am Abstellplatz sowie Banderolen an den Fahrradlenkern weisen in den kommenden Wochen zusätzlich auf den Räumungstermin hin.
Fahrräder, die am Tag der Räumung noch in der Fahrradabstellanlage stehen, werden kostenpflichtig entfernt.
Kunst am Mittag

Vortrag und Führung durch die Ausstellung GUT.KATHOLISCH.QUEER.
Zum Abschluss der Fotografie-Ausstellung „GUT.KATHOLISCH.QUEER.“ findet am Freitag, 24. Oktober um 12.30 Uhr die Finissage im Karl Rahner Haus, Habsburgerstr. 107, Freiburg, statt. Der Kölner Fotograf Martin Niekämper führt persönlich durch die Ausstellung. In einem einführenden Vortrag gibt er Einblicke in die Entstehung der Porträtserie und zeigt, wie sich im Medium der Fotografie die Situation der Betroffenen und ihr Anliegen – auch innerhalb der Kirche sichtbar zu werden – auf besondere Weise abbilden lässt. Im anschließenden Rundgang besteht die Möglichkeit, mit dem Künstler ins Gespräch zu kommen.
Die Porträtserie des Fotografen Martin Niekämper zeigt 14 queere Mitglieder des Vereins #OutInChurch – Menschen, die für eine offene und vielfältige Kirche eintreten. Die Ausstellung ist bis zum 24. Oktober zu den Öffnungszeiten des Karl Rahner Hauses zu besuchen.
Die Finissage veranstaltet die Katholische Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Referat Studienbegleitung im Institut für Pastorale Bildung Freiburg.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist möglich unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
30-Jahr-Feier des Fördervereins des Centre Culturel Français Freiburg
Am Dienstag, den 21. Oktober, laden wir alle Interessierten herzlich ins CCFF ein, um das 30-Jahr-Jubiläum unseres Fördervereins gebührend zu feiern. Ob Mitglied des Fördervereins oder nicht: alle sind herzlich willkommen! Auf dem Programm steht ein kurzer Rückblick über die letzten Jahrzehnte, eine spannende Podiumsdiskussion sowie ein geselliges Buffet in angenehmer Runde.
Das Thema der Podiumsdiskussion wird sein: Das Fundament stärken – Zur Rolle der Zivilgesellschaft in den deutsch-französischen Beziehungen.
Eintritt: frei. Sprache: D. Anmeldung bis 19.10: kultur@ccf-fr.de.
Filmtipp: Im Reich der Sinne
Japan, France 1976 | Länge: 109 Min |
Medium: 35mm | Sprachfassung: OmU
Regie: Nagisa Ôshima | Drehbuch: Nagisa Ôshima, Kôji Wakamatsu |
Besetzung: Tatsuya Fuji, Eiko Matsuda, Aoi Nakajima
Im Japan der 1930er Jahre beginnt eine junge Prostituierte eine Affäre mit dem Besitzer des Bordells. Abgeschottet von der Außenwelt geben sich die beiden ganz der grenzenlosen sexuellen Begierde hin. Was als heimliche Romanze beginnt, entwickelt sich schnell zu einer gefährlichen Besessenheit, bei der sich die Liebesspiele in Gewalt und Schmerz steigern. Ihre intensive Beziehung führt sie beide auf einen dunklen Pfad. Die Geschichte beleuchtet die dunklen Facetten von Leidenschaft und Macht in einer Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs.
Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg
Di 18.11.2025, 20:00 | GHS Biologie
35mm-Analogfilm zum 68. Geburtstag des aka-Filmclub! – FSK 18!
„Ich bin selbständiger geworden“
.jpg)
Interview mit einer Teilnehmerin eines Freiwilligen Sozialen Jahres
Nach ihrem Abi begann Sarah (19) ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung beim Caritasverband Freiburg-Stadt e. V. Wir haben mit ihr über ihre Erfahrungen gesprochen.
Wie sind Sie ausgerechnet auf eine Werkstätte für Menschen mit Behinderung gekommen?
Sarah: Meine Eltern arbeiten beide mit Menschen mit Behinderung zusammen, daher war mir der Beruf nicht fremd. Und da ich nach dem Abi nicht sofort studieren, sondern lieber etwas Soziales machen und gleichzeitig etwas Geld verdienen wollte, bin ich auf die Caritaswerkstätte gekommen. Nach einem Praktikumstag war ich mir dann sicher, dort mein FSJ zu machen.
Was genau machen Sie in der Werkstätte?
Sarah: Ich bin im Berufsbildungsbereich der Werkstätte eingeteilt. Die Aufgaben dort sind sehr unterschiedlich. Ich bin sowohl in der Einzelförderung von Menschen mit Behinderung, als auch in der Gruppenarbeit tätig. Ich assistiere und unterstütze die Menschen in der Werkstätte. Wir lernen zum Beispiel gemeinsam gängige Computerprogramme, um die Menschen mit Behinderung auf Tätigkeiten in der Verwaltung vorzubereiten.
Haben Sie dabei einen eigenen Gestaltungsspielraum?
Sarah: Ja, ich habe einen großen Spielraum, eigene Ideen einzubringen. Wir besprechen uns morgens im Team, wer was macht. Meine Vorschläge werden dort besprochen und berücksichtigt. Die Kolleginnen und Kollegen sind für mich da, wenn ich Hilfe brauche, sie geben mir aber auch die Möglichkeit, sehr eigenständig zu arbeiten.
Wir war der Übergang zwischen Schule und Einstieg ins FSJ für Sie?
Sarah: Am Anfang fiel es mir etwas schwer, mich an den neuen, anderen Alltag zu gewöhnen. Nach einem Arbeitstag in der Werkstätte war ich in den ersten Wochen schon manchmal sehr k.o. Ein Arbeitstag ist anders anstrengend, als ein Schultag. Hinzu kommt, dass ich nicht mehr zu Hause wohne und jetzt selbst für meinen Haushalt verantwortlich bin. Ich muss selbst die Wäsche waschen, kochen und alle diese Dinge. Aber mittlerweile ist das alles kein Problem mehr.
Haben Sie das Gefühl, dass Sie sich persönlich verändert oder weiterentwickelt haben?
Sarah: Auf jeden Fall. Ich bin viel selbständiger geworden und übernehme mehr Verantwortung für mich und andere. Ich habe jetzt auch einen ganz anderen Blick auf Menschen mit Behinderung und darauf, wie sie von der Gesellschaft wahrgenommen werden. Ich habe jetzt viel mehr Verständnis für die Probleme, mit denen sie im Alltag konfrontiert sind.
Welche Eindrücke nehmen Sie aus dem FSJ für sich oder für Ihre Berufswahl mit?
Sarah: Es war gut, nach dem Abi erst mal praktische Berufserfahrung zu sammeln, zu lernen, sich in ein Team zu integrieren, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Das sind alles Erfahrungen, die ich hier jeden Tag mache und von denen ich immer profitieren werde, egal was nach dem FSJ kommt.
„Die AfD ‚wegregieren‘ funktioniert nicht. Was jetzt?“
Juristische und politische Chancen eines AfD-Verbotsverfahrens
Diskussionsveranstaltung
Dienstag, 28. Oktober 2025 | 19:00 Uhr
Universität Freiburg | Hörsaal 3044 (EG, Kollegiengebäude III)
Paul-Rahner-Platz / Ecke Humboldtstraße
Die Ausgangslage:
Die Strategie, die AfD durch politische Abgrenzung oder durch das Übernehmen rechter Positionen zu schwächen, ist gescheitert. Trotz (oder gerade wegen) dieser Taktiken wächst der Rückhalt für die AfD in der Bevölkerung weiter – das zeigen aktuelle Umfragen (z. B. ARD-Deutschlandtrend). Ein AfD-Verbotsverfahren wird inzwischen parteiübergreifend diskutiert – offen zeigen sich SPD, Grüne und Linke, während die CDU bislang zögert.
Unsere Referentin:
Angela Furmaniak, Rechtsanwältin und Vorsitzende des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV)
Sie erläutert die juristischen Möglichkeiten und politischen Voraussetzungen eines Parteiverbotsverfahrens – und diskutiert mögliche gesellschaftliche und rechtliche Folgen.
Im Anschluss:
Diskussion mit Politiker*innen und Bundestagsmitgliedern aus Freiburg:
- Chantal Kopf (MdB, Bündnis 90/Die Grünen)
- Vinzenz Glaser (MdB, Die Linke)
- Viviane Sigg (SPD-Gemeinderätin & Landtagskandidatin)
- Katrin Kern, (CDU Gemeinderätin & Landtagskandidatin)
Eintritt frei – alle Interessierten sind herzlich willkommen.
Eine Veranstaltung des Freiburger Appells in Kooperation mit dem Arbeitskreis kritischer Jurist*innen Freiburg (akj).
Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25







.jpg)
