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Ihre Redaktion Prolix Studienführer
Landtagswahl am 8. März 2026
Wählen. Wen? Warum? Was bewegt Baden-Württemberg?
Online-Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen am Donnerstag, 15. Januar 2026
In Baden-Württemberg ist Wahlkampfzeit. Am 8. März können die Wahlberechtigten in den 70 Wahlkreisen entscheiden, wer für sie in den neuen Landtag einziehen soll. Erstmals bei baden-württembergischen Landtagswahlen haben die Wählerinnen und Wähler dabei eine Erststimme und eine Zweitstimme zu vergeben. Welche Person und welche Partei vertritt meine Interessen? Was bewegt Baden-Württemberg besonders? Und was wollen die Kandidierenden für unser Bundesland im Parlament in Stuttgart bewirken?
In der Online-Podiumsdiskussion beantworten sechs Vertreterinnen und Vertreter der größten Parteien in Baden-Württemberg diese und weitere Fragen und erläutern ihre Ziele für die 18. Legislaturperiode des Landtages.
Termin
Donnerstag, 15. Januar 2026 von 18 bis 19.30 Uhr
Auf dem Podium
Daniel Lede Abal, Parlamentarischer Geschäftsführer, Bündnis`90/Die Grünen
Tobias Vogt, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg
Sascha Binder, Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg
Emil Sänze, Landesvorsitzender der AfD
Judith Skudelny, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg
Amelie Vollmer, Mitglied im Landesvorstand Die Linke Baden-Württemberg
Moderation
Georg Bruder, Kommunikationswissenschaftler, Anchorman SWR-Nachrichten, Südwestrundfunk Stuttgart
Hinweise und Anmeldung zur Veranstaltung
Die Veranstaltung wird via Livestream übertragen. Über die Online-Plattform sli.do können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen zum Thema stellen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://www.lpb-freiburg.de/anmeldung-wahl-webtalk-ltw26. Der Teilnahmelink wird Ihnen rechtzeitig zugeschickt.
Die Online-Podiumsdiskussion findet in Zusammenarbeit von Volkshochschulverband Baden-Württemberg, Colloquium Politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Carl Schurz Haus Deutsch-Amerikanisches Institut Freiburg e. V. und Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) statt.
Theatertipp: Christian Ehring: Versöhnung
Christian Ehring, bekannt als Moderator von „extra 3“ und Ensemblemitglied der Heute Show, tourt wieder mit einem brandneuen Soloprogramm durchs Land. Und das ist auch gut so. Denn sein Witz, seine Spontaneität und seine Empathie werden überall gebraucht. Vor allem hier, vor allem jetzt.
Das Land ist gespalten. Von Tag zu Tag werden die Gräben tiefer, die Fronten härter und die Sitten rauer. Konflikte eskalieren innerhalb von Sekunden. Wo es früher noch zivilisierte Debatten gab, wird heute nur noch geschimpft und beleidigt, so dass man pausenlos rufen möchte: „Habt ihr eigentlich schon mal was von Höflichkeit gehört, ihr Arschkrampen?!“
Zugegeben: Auch Ehring hat sich im Stellungskrieg der Meinungen nicht immer vornehm zurückgehalten. Auch er hat schon gedisst und gebashed, hat geshamed, geblamed, gesilenced und gefrontet - teilweise ohne zu wissen, was diese BegriXe überhaupt bedeuten.
Jetzt aber sagt er: Schluss mit der Spaltung! Der Satireprofi mit dem Johannes-Rau-Gedächtniskiefer hat umgeschult und will fortan versöhnen: Sich mit uns, uns mit der Welt, links mit rechts, Elmex mit Aronal. Und wo ließe sich das besser bewerkstelligen als im ganz konkreten Hier und Jetzt eines Theaterabends?
Die Zuschauer*innen erwartet eine hochaktuelle, politische, persönliche und auch diskursive Show, die sich nicht auf das Trennende konzentriert, sondern auf das, was uns alle noch miteinander verbindet. Für Ehring jedenfalls steht fest: Versöhnung beginnt mit Zuhören. Das sollten wir tun. Und zwar ihm.
Polit-Show von und mit extra 3-Moderator Christian Ehring rund um Themen des gesellschaftlichen Zusammenhalts
Theater Freiburg
Sa, 17.01.2026 19:30 Uhr Großes Haus
Warum Klimakonferenzen unverzichtbar, aber reformbedürftig sind
Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt? "
Die internationalen Klimakonferenzen stehen zunehmend in der Kritik: Zwar wurde mit dem Pariser Abkommen 2015 ein historischer Durchbruch erzielt, doch zehn Jahre später ist absehbar, dass die vereinbarten Klimaziele verfehlt werden. Vor diesem Hintergrund findet am Donnerstag, 22. Januar um 18.15 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Karsten Sach (Beirat der Stiftung Klimaneutralität), Dr. Susanne Götze (Publizistin und Redakteurin beim SPIEGEL), Prof. Dr. Cathrin Zengerling (Umwelt und Natürliche Ressourcen) und Nisha Toussaint-Teachout (Fridays for Future) statt. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die internationalen Klimakonferenzen trotz ihrer begrenzten Erfolge unverzichtbar bleiben – und wenn ja, wie sie reformiert werden müssen. Diskutiert werden die Entwicklung des Verhandlungsprozesses seit Paris, seine Schwächen und Fehlentwicklungen sowie die Voraussetzungen dafür, dass internationale Klimapolitik künftig wirksamer zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen kann.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe zum zehnten Jahrestag des Pariser Klimaabkommens. Die weiteren Termine finden am 5. Februar und am 23. April 2026 in der Aula der Universität Freiburg statt.
Die Reihe ist eine Kooperation der Katholischen Akademie mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg, der Stiftung Klimaneutralität Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Der Eintritt ist frei, ein freiwilliger Beitrag ist möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Der Livestream ist abrufbar unter www.katholische-akademie-freiburg.de
Filmtipp: Eine Frau unter Einfluss
United States 1974 | 155 Min | FSK: 16
Regie: John Cassavetes
Besetzung: Gena Rowlands, Peter Falk, Fred Draper
Eine Frau unter Einfluss von John Cassavetes ist ein eindringliches Drama über die Zerbrechlichkeit des amerikanischen Vorstadthaushalts und die gesellschaftlichen Erwartungen an Ehe und Familie. Im Mittelpunkt steht Mabel Longhetti, die zwischen den traditionellen Rollen als Ehefrau, Mutter und Hausfrau zunehmend an ihre psychischen Grenzen stößt. Ihr Mann Nick, ein Steinbrucharbeiter, ist überfordert mit der schwierigen Situation, die den scheinbar perfekten Alltag in der Vorstadtsiedlung zum Kippen bringt.
Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg
Do 22.01.2026, 20:00 | GHS Biologie
Minderheiten-Rechte fallen zuerst, bevor es ans große Ganze geht
Standpunkt
Das Jahr 2025 hat uns schmerzlich vor Augen die geführt, wie das Thema queer zum Testgelände für eine konservative bis rechte und vor allem autokratische Politik wurde. Höchste Zeit, zivilgesellschaftliche Bündnisse zu schmieden.
Fokus Freiheit
Veranstaltungsprogramm von Januar bis Juli 2026 der Katholischen Akademie Freiburg
„Freiheit ist unser und der Gottheit Höchstes. Diese wollen wir.“ Mit diesem Satz formulierte Friedrich Wilhelm Joseph Schelling zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen bleibenden Anspruch. Doch was bedeutet Freiheit für uns heute? Welche Formen, Grenzen und Herausforderungen prägen sie im 21. Jahrhundert? Wie lassen sich politische, gesellschaftliche und theologische Freiheitsvorstellungen denken – und verteidigen –, ohne sie zugleich zu gefährden?
Akademiedirektor Dr. Karsten Kreutzer betont, Freiheit sei ein Wert, der „nicht selbstverständlich gegeben, sondern stets neu errungen, begründet und verantwortet werden muss“. Die Katholische Akademie widmet deshalb ihr Programm 2026 dem Fokusthema Freiheit und lädt dazu ein, es aus verschiedenen Perspektiven zu befragen: als biblisches Grundmotiv, als Voraussetzung für die Demokratie, als ökologische Verpflichtung und als soziale Aufgabe. Veranstaltungen in Freiburg und darüber hinaus sowie online eröffnen Räume des Dialogs – entschieden, kritisch und offen.
Die nächsten Veranstaltungen im Überblick
Im Bereich Theologie und Religion eröffnet die Tagung „Verlust der demokratischen Kultur“ (5. März) den Diskurs über die Verantwortung von Christinnen und Christen angesichts autoritärer Entwicklungen. Mitwirkende wie Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Erzbischof Stephan Burger und Landesbischöfin Heike Springhart diskutieren Wege, demokratische Freiheitswerte zu schützen.
Die Theologische Soirée „Mutter und Jüngerin Jesu“ (10. März) stellt Maria als Symbol einer befreienden Spiritualität vor. Der Studientag „Heilige Anarchie“ (20. März) fragt, wie kirchliche Organisationen Freiheitsräume ermöglichen können. Und mit „Ohne Judentum kein Islam“ (24. März) plädiert der islamische Theologe Mouhanad Khorchide für einen Islam, der seine eigenen Ressourcen für Frieden und Gerechtigkeit neu entfaltet – im lebendigen Dialog mit dem Judentum.
Im Feld Politik und Nachhaltigkeit rückt der Vortrag „Pilze – Das verborgene Leben im Untergrund“ (21. Januar) die ökologischen Verflechtungen des Lebens in den Fokus. Die Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“ (ab 22. Januar) beleuchtet, warum internationale Klimapolitik für den Fortbestand einer freien Gesellschaft unverzichtbar bleibt und welche Reformen nötig sind.
Mit „Historischer Fallout“ (29. Januar) zeigt die Umwelthistorikerin Simone Müller, wie militärische Aktivitäten die ökologischen Bedingungen des Anthropozäns prägen. Die Aktionstage „Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ (26.–28. März) verbinden Wissenschaft und Kunst, um den dramatischen Verlust biologischer Vielfalt sichtbar zu machen. Zudem macht der Welterschöpfungstag 2026 (27. März und 23. April) auf die Grenzen planetarer Freiheit aufmerksam.
Im Bereich Ethik und Gesellschaft eröffnet der Online-Vortrag „Grundlagen zur Demenz – Von der Unsicherheit zur Diagnose“ (24. Februar) den Auftakt zu einer Reihe, die Angehörigen und Interessierten Orientierung bietet, wie schwierige Anfangsphasen einer Demenz sensibel begleitet werden können.
Die Podiumsdiskussion „Respekt kennt kein Alter“ (29. April) rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie gesellschaftliche Altersbilder die Freiheit von Menschen verschiedener Generationen beeinflussen – und wie ein wertschätzendes Miteinander gelingen kann.
Im Themenfeld Kunst und Kultur eröffnet die Podiumsdiskussion „(Er-)Findung der Kunst?“ am 4. Februar einen Blick auf die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ und fragt, warum Menschen seit der Urzeit Artefakte jenseits des Zweckmäßigen schaffen und was frühe Ausdrucksformen über unser heutiges Kunstverständnis verraten.
Der ART-Gottesdienst „Ora et labora – Kraftort Frauenkloster“ am 7. März führt ins Oratorium des Klosters St. Lioba, wo Kunst, Liturgie und das Wirken von Ordensfrauen zusammenkommen und der spirituelle Raum selbst zu einer Quelle der Inspiration wird.
Veranstaltungsorte & Sanierung
Während der laufenden Sanierung des Tagungshauses in der Wintererstraße – voraussichtlich bis Herbst 2027 – finden die Veranstaltungen der Akademie im Collegium Borromaeum, in der Universität Freiburg, im Theater Freiburg, an weiteren Orten sowie online statt. Die aktuellen Veranstaltungsorte sind jeweils im Programm ausgewiesen.
Weiterführende Informationen
Das vollständige Programm ist abrufbar unter: www.katholische-akademie-freiburg.de
Katholische Akademie Freiburg
Akademiebüro im Komturm
Postfach 947, 79009 Freiburg
Tel. 0761 31918-0
mail@katholische-akademie-freiburg.de
Newsletter: www.katholische-akademie-freiburg.de/newsletter
Filmtipp: Köy
Germany 2021 | Länge: 90 Min | OmU
Regie: Serpil Turhan
Besetzung: Neno, Saniye, Hevin
Neno, Saniye und Hêvîn sind Kurdinnen aus drei Generationen. Neno ist die Großmutter der Regisseurin. Sie ist Mutter von elf Kindern und pendelt zwischen Deutschland und der Türkei. Das politische Geschehen in der Heimat verfolgt sie mit einer klaren Haltung. Saniye betreibt ein kleines Kiez-Café in Berlin und träumt davon, eines Tages in ihrem Geburtsort in der Türkei zu leben. Sie erkennt, dass sie bereit sein muss Risiken einzugehen, wenn sie in ein Land der politischen Unruhen und Krisen zurückkehren möchte. Hêvîn, die jüngste Protagonistin, will Schauspielerin werden und ist politisch aktiv. Doch während ihres Studiums hat sie nicht mehr viel Zeit für den Kampf gegen die Unterdrückung der kurdischen Minderheit.
Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg
In Kooperation mit dem Kurdischen Solidaritätskomitee Freiburg
Di 20.01.2026, 20:00 | GHS Biologie
Poetische Texte & magische Glücksmomente beim ZMF

Das Zelt-Musik-Festival bestätigt zwei erstklassige Singer-Songwriterinnen für 2026: Katie Melua und Alin Coen werden im kommenden Sommer bei dem Freiburger Festival auftreten.
Diese beiden Acts lassen garantiert die Herzen der ZMF-Besucher:innen höher schlagen:
Am 17. Juli 2026 wird das Zirkuszelt in die Präsenz und die Klänge der Musikerin Katie Meluas gehüllt. Melua startete ihre Karriere bereits mit 15 Jahren und hat sich zu einer der wichtigsten Singer-Songwriterinnen ihrer Generation entwickelt. Sie eroberte etliche Male die Charts, räumte renommierte Musikpreise sowie Platin-Auszeichnungen ab und spielte auf Bühnen rund um den Globus. Das Freiburger Publikum durfte sich bereits in der Vergangenheit an ihrer sanften und zugleich kraftvollen Stimme sowie ihren berührenden Texten und der atmosphärischen Instrumentierung erfreuen. Im kommenden Jahr kehrt sie auf die ZMF-Bühne zurück, um erneut zu beweisen, wie unvergleichbar ihr musikalisches Talent ist.
Am 22. Juli 2026 dürfen sich die ZMF-Besucher:innen auf eine weitere, besondere Musikerin freuen: Alin Coen wird mit ihrem neuen Album Du bedeutest mir die Welt im Badische Zeitung Zelt auftreten. Die Songpoetin besingt mit berührender Offenheit die feinen Fäden, die Menschen verbinden: Achtsamkeit, Nähe und Verantwortung finden ebenso ihren Platz wie die dunkleren Noten von Enttäuschung und Abschied. Ihre Musik ist ein Plädoyer für Menschlichkeit und Verbundenheit. Mit ihrer klaren, warmen Stimme und Texten voller Poesie erschafft sie eine Musik, die vom Ohr direkt ins Herz dringt. Obwohl sie die Zweifel nicht scheut, hält jedes ihrer Lieder am Ende einen Lichtfunken bereit. Das Publikum erwartet ein unvergessliches Konzerterlebnis, das zum Nachdenken und Träumen anregt.
Tickets sind ab sofort erhältlich auf www.zmf.de und an allen bekannten VVK-Stellen.
42. Zelt-Musik-Festival Freiburg vom 15. Juli - 02. August 2026
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