Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 20. Oktober 2019 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Israel nach den Wahlen

Gesprächsabend mit Ilan Baruch, ehemaliger israelischer Botschafter in Südafrika
In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung
Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19.00 Uhr

Alte Universität, Hörsaal 1 (leider noch nicht barrierefrei) . Bertoldstr. 17 . 79098 Freiburg

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Ilan Baruch war 36 Jahre lang im Dienst des israelischen Außenministeriums. Zuletzt war er Botschafter Israels in Südafrika, Namibia, Botswana und Zimbabwe. Zu seinen vielen Einsätzen zählte auch die Arbeit im Team der israelischen Delegation bei den Osloer Friedensverhandlungen mit der PLO. Ilan Baruch ist seither ein überzeugter Vertreter einer Zweistaatenlösung.

Als er 2011 begriff, dass diese von der Netanjahu-Regierung nicht mehr angestrebt wird, quittierte er den Dienst und begann sein zivilgesellschaftliches Engagement. Er gründete eine NGO in Israel, die für universelle Werte, für Freiheit und Gleichheit steht. Außerhalb Israels setzt Ilan Baruch sich dafür ein, dass Kritik an der israelischen Besatzungspolitik nicht zum Schweigen gebracht wird. Er spricht auf dieser von pax christi organisierten Vortragstour zum ersten Mal öffentlich in Deutschland.

Cafe Palestine Freiburg in Kooperation mit Pax Christi und dem Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden





Veranstaltungen 

„WE ARE NOT NUMBERS“ - Junge Stimmen aus Gaza

mit Malak Mattar und Basman Derawi
In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung

Sonntag 20. Oktober 2019,18:00 Uhr
Weltladen Gerberau

Das Buch „WE ARE NOT NUMBERS“ sammelt Bilder und Gedichte von jungen Menschen aus Gaza. Sie berichten vom Leben unter der Besatzung, von den Nöten und Freuden des Alltags, von ihrer Wut und ihren Träumen.
Das Projekt wurde 2015 von der amerikanischen Journalistin Pam Bailey initiiert, die Autor*innen schreiben auf Englisch für den gleichnamigen Blog und erhalten dabei ein Mentoring durch erfahrene Journalist *innen.

Malak Mattar ist in Gaza geboren. Sie begann 2014 mit dem Malen und
lebt derzeit in Istanbul, wo sie dank eines Stipendiums studieren kann.

Basman Derawi kam im Alter von zwei Jahren nach Gaza.
Aktuell arbeitet er als Physiotherapeut für das Gesundheitsministerium.

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

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Verschiedenes 

Lyrik und Klangkunst

Lyrik und Klangkunst
Lyric Ist Happening (c) Marc Doradzillo

Lyrik ist Happening

Maud Vanhauwert (BEL) trifft auf den Süduferchor (Freiburg) und das Munka Klangkollektiv (Dresden/Freiburg)

PREMIERE: Do 24.10. | 20:00 Uhr | Saal im EWERK Freiburg

Am Puls des Zeitgeists, am Ursprung der Lyrik: Die Reihe „Lyrik ist Happening“ schlägt Funken aus dem Zusammenspiel von neuer Dichtung und Klangkunst, die 2019 von ihrem Ursprung Dresden auch auf Freiburger Bühnen überspringen. Mittendrin steht der Freiburger Südufer-Chor als singender, sich bewegender und textender Klangkörper.

Im Herbst ist die flämische Performance-Dichterin und Schauspielerin Maud Vanhauwaert zu Gast. Durch Poesie-Auftritte im öffentlichen Raum und das Verwenden von verschiedenen Medien bei ihren Lesungen lotet sie die literarischen Möglichkeiten und Spielarten von Lyrik weiter aus. Als Stadtdichterin von Antwerpen entwickelte sie einen „Turm von Babel“ als partizipativen Ort für Kunst und Austausch. Daneben ist sie mit ihrer eigenen Band und ihren Songs unter dem Titel „Mijn Punkt is Eigenlijk“ unterwegs.

MIT:
Maud Vanhauwaert | Texte und Performance | http://www.maudvanhauwaert.be/
Süduferchor | Leitung Jan F. Kurth | https://www.facebook.com/SUEDUFERCHOR/
Munka Klangkollektiv | Anne Munka (künstlerische Leitung), Jan F. Kurth (Stimme), Demian Kappenstein (Schlagzeug) | http://lyrik-ist-happening.de/

Ein Projekt von zusammen leben e.V., in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg und dem E-Werk Freiburg, mit freundlicher Unterstützung durch den Innovationsfonds Baden-Württemberg, die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das Kulturamt Freiburg sowie das Kulturamt Dresden.





Veranstaltungen 

Theatertipp: DER SANDMANN

Schauspiel nach E. T. A. Hoffmann

Premiere am Samstag, 19. Oktober 2019
Freiburger Theater, Kleines Haus // 20.00 Uhr
(Einführung 19.30 Uhr) // Anschließend Premierenfeier in der TheaterBar

Der Student Nathanael wird durch die Begegnung mit dem Wetterglashändler Coppola plötzlich mit seinem verdrängten Kindheitstrauma konfrontiert: Kann es wirklich sein, dass Coppola der „Sandmann“ ist? Der ihm verhasste Advokat Coppelius, der vor vielen Jahren am gewaltsamen Tod seines Vaters beteiligt war? Nathanaels einfühlsame Verlobte Clara versucht ihn zu beruhigen, und sein Professor Spalanzani erklärt ihm, dass er Coppola schon lange kenne ... Also ist alles nur seine Einbildung? Nathanael kommt scheinbar zur Ruhe, doch düstere Gedanken und Fantasien suchen ihn weiterhin heim. Und dann verliebt er sich wahnsinnig in Olimpia, Spalanzanis Tochter: Was für ein anmutiges, stilles, uneitles Wesen ...! Aber hat für ihre Schönheit und ihre Natürlichkeit denn nur er Augen ...?

E. T. A. Hoffmanns DER SANDMANN erschien 1816 in der Sammlung NACHTSTÜCKE. Sigmund Freud deutete die Erzählung in seinem Essay DAS UNHEIMLICHE als exemplarische Studie über Verdrängung kindlicher Traumata und allmähliches Abgleiten in den Wahnsinn.

Mit DER SANDMANN setzt das Theater Freiburg seine in der Spielzeit 2017/2018 mit DER GOLDNE TOPF (weiterhin im Repertoire!) und Jacques Offenbachs Oper HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN begonnene Beschäftigung mit dem Werk E. T. A. Hoffmanns fort. Der flämische Regisseur Stef Lernous wird mit einem internationalen Schauspielensemble Hoffmanns Meisterwerk der Schwarzen Romantik bildkräftig und schaurig-schön adaptieren.

Regie Stef Lernous Bühne Sven van Kuijk Kostüme Pia Salecker Licht Cajus Ohrem Künstlerische Mitarbeit Maja Westerveld Dramaturgie Rüdiger Bering

Mit Nick Kaldunski, Moritz Peschke, Elisabet Johannesdóttir, Holger Kunkel, Kirsten Pieters, Chiel van Berkel, Tine Van den Wyngaert

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Verschiedenes 

Wertschätzung für Studierende im Praktikum

Ab 1.1. 2020 bekommen Studierende im Praxissemester bei der Stadtverwaltung statt bisher 290 Euro plus Semesterticket künftig 500 Euro monatlich

Deutlich höhere Vergütung ist Ausdruck der Wertschätzung für den Einsatz der Studierenden Ab 1.1. 2020 bekommen Studierende im Praxissemester bei der Stadtverwaltung künftig 500 Euro monatlich. Bisher bekamen sie 290 Euro plus Erstattung der Kosten für das Semesterticket mit 94 Euro. Mit dieser deutlich höheren Vergütung für alle neuen Verträge will die Stadt die Attraktivität als Ausbilderin und Arbeitgeberin auch bei den Studierenden steigern. Mit den attraktiven Einsatzstellen und der erhöhten Aufwandsentschädigung kann sich die Stadtverwaltung im Wettbewerb zu anderen Anbietern messen.

Das Entgelt wird sicher nicht das alleinige Kriterium bei der Wahl einer Praktikumsstelle sein. Sie ist jedoch Ausdruck der Wertschätzung für den Einsatz der Studierenden.

Seit 2009 bietet die Stadt Freiburg insgesamt 35 Plätze für Studierende im Praxissemester für vier bis sechs Monate an. Der überwiegende Teil mit 25 Plätzen ist im Sozialbereich im Amt für Kinder, Jugend und Familie angesiedelt, aber auch in anderen Bereichen, wie im Kulturamt, im Umweltschutzamt oder im Garten-und Tiefbauamt sind die Studierenden im Einsatz.

Seit 2010 wurde die Vergütung nicht angepasst oder erhöht, nur die Tariferhöhungen für das Semesterticket wurden übernommen. Die Zahlung einer Vergütung für Studierende im Praxissemester ist gesetzlich nicht vorgeschrieben; das Mindestlohngesetz findet ausdrücklich keine Anwendung. Auch tariflich ist eine verbindliche Vergütung nicht vorgegeben.

Laut den Praktikanten-Richtlinien der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände kann an Studierende von Fachhochschulen während eines Praxissemesters mit berufspraktischer Tätigkeit eine Vergütung von höchstens 500 Euro monatlich gezahlt werden.





Veranstaltungen 

Kerneuropa – Ausweg oder Irrweg?

In der Reihe „Europäische Perspektiven“

Die Frage nach der zukünftigen Verfassung Europas ist eine der gesellschaftspolitischen Kernfragen unserer Zeit. Sie ist dringlich und überfordert doch leicht, weil es immer um Problemlagen von hoher Komplexität geht. Die neue Reihe "Europäische Perspektiven" wird sich deshalb im Rahmen eines Gespräches auf jeweils ein strittiges Thema konzentrieren, das unter der Gesprächsleitung von Winfried Veit und Josef Mackert mit zwei Gästen möglichst kontrovers erörtert werden soll: Zum Auftakt am Freitag, 18. Oktober mit der Frage, ob die Idee "Kerneuropa" eher Probleme löst oder viel mehr neue schafft. Eingeladen sind der Politikwissenschaftler und Publizist Winfried Veit, Freiburg/Zagreb, und der Leipziger Demokratieforscher Ireneusz Pawel Karolewski. Der Vortrag mit anschließendem Gespräch beginnt um 19.00 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1.

Der Eintritt ist frei. Begrenzte Platzzahl. Anmeldung auf www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180.

Vortrag und Gespräch in der Reihe „Europäische Perspektiven“ in Zusammenarbeit mit Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, Colloquium politicum, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg e. V., Centro Culturale Italiano Freiburg e. V.

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Veranstaltungen 

Plaza Culinaria

Plaza Culinaria
Food Rockerz 2018 © Felix Groteloh

8. – 10. November 2019, Messe Freiburg

Deutschlands Genießermesse Nr. 1 lockt mit der Starköchin Maria Groß aus Erfurt und dem TV-Koch und Autor Chakall.

Genießen und Gutes tun bei der „5 Sterne Charity Night by Plaza Culinaria“ am Vorabend der Messe und Neues entdecken bei den „Food Rockerz“.

Am 8. November fällt der Startschuss zur dreitägigen Genießermesse Plaza Culinaria. Erlesene Produkte und ausgesuchte Aussteller verwandeln die Messe Freiburg in den kulinarischen Nabel der Welt. Alles dreht sich um Genuss in all seinen Facetten: Die Messe begrüßt den TV-Koch und Autor Chakall sowie die ehemalige Sterne-Köchin und aktuelle „The Taste“-Jurorin Maria Groß. Bei der Wahl zum „kuckuck 19“ werden die größten Genusshelden der Region geehrt. Beim „Genuss Festival“ und der „Charity Night“ zum Messeauftakt zeigen fünf südbadische Sterneköche, wie gut es um die kulinarische Landschaft im Südwesten bestellt ist. Neue Genuss-Höhepunkte findet man bei den jungen, wilden „Food Rockerz“ mit ihren innovativen Produkten und im „Genussmarkt Emmendingen“, der in diesem Jahr nochmals erweitert wird.

Glanzvolle kulinarische Momente versprechen die Gastspiele des kulinarischen Weltenbummlers Chakall und die auf thüringische Regionalität setzende Maria Groß aus der „Bachstelze“ in Erfurt: Chakall wird das Publikum der Plaza Culinaria mit seinem Charme und seinen kreativen Ideen verzaubern. Der in Argentinien geborene Koch und preisgekrönte Autor, dessen Leben sich zwischen seinen beiden Wohnsitzen Berlin und Lissabon abspielt, ist natürlich von seinen lateinamerikanischen Wurzeln beeinflusst. Aber das ist längst nicht alles, denn der Mann mit dem Turban hat schließlich schon über 100 Länder weltweit bereist.

Maria Groß hingegen wirbelt mit ihrer Marke “Maria Ostzone” gerade gehörig die Gastro-Welt auf. “Maria Ostzone” setzt auf “Nachhaltigkeit und Organics” als Eckpfeiler ihrer Küchen-Philosophie: Qualität, Natürlichkeit und “Tradition statt aufgesetzter Heimatliebe” gehören für sie ebenso zu ihrem Erfolgsgeheimnis wie ihre Heimatstadt Erfurt, der sie sich in besonderer Weise verbunden fühlt und deren Lebensgefühl sie sicher auch mit nach Freiburg bringen wird.

Die fünf südbadischen Sterneköche Daniel Fehrenbacher (“Adler”, Lahr), Steffen Disch (“Raben”, Horben), Oliver Rausch (“sHerrehus”, Freiburg-Munzingen), Jochen Helfesrieder (“Storchen”, Bad Krozingen-Schmidhofen) und Thomas Merkle (“Merkles Restaurant”, Endingen) werden zusammen mit dem elsässischen Käse-Affineur Jean-Francois Antony und fünf führenden Weingütern aus der Region am Vorabend der Messe ihre Talente in den Dienst der guten Sache stellen und bei der „5 Sterne Charity Night by Plaza Culinaria“ zugunsten des Fördervereins für krebskranke Kinder e.V. und der Freiburger Tafel e.V. ganz besondere Genussmomente zaubern: Hautnah dabei sein, so lautet das Motto an diesem Abend, denn die Gäste können den Köchen bei der Arbeit über die Schulter und in den Topf schauen. Daniel Fehrenbacher, Steffen Disch, Oliver Rausch, Jochen Helfesrieder und Thomas Merkle setzen mit dem „Genuss Festival“ an allen drei Messetagen den eingeschlagenen Kurs fort und bieten dem Messepublikum einen unkomplizierten Zugang zum Thema Sterne-Küche: Jeder der fünf Köche bereitet drei seiner schönsten Kreationen zu. Auch hier begleiten wieder regionale Weine der besten Winzer zwischen Kaiserstuhl und Ortenau die Gerichte, die es mit dem exklusiven Genuss Pass zu entdecken gilt: Fünf Sterne-Gerichte zum Preis von vier sind hier im Preis von 46,- € (55,50 € mit Eintrittskarte zur Messe) enthalten. Ansonsten gilt: Jedes Gericht der fünf Sterneköche kostet 11,50 €. Einfacher lässt sich der besondere Sterne-Genuss nicht entdecken!

Neu im Messeprogramm präsentiert die Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg zusammen mit der Plaza Culinaria den „kuckuck 19“ Schwarzwald-Genuss-Award. Hierbei handelt es sich um einen neu ausgelobten Preis für die echten Genusshelden der Schwarzwälder Küche: Gewählt und gewonnen wird unter anderem in der Kategorie Weinfest des Jahres, Ausflugslokal des Jahres und Restaurant des Jahres.

Ausgebaut und vergrößert in diesem Jahr zeigt sich die Start-up Plattform „Food Rockerz“ mit Craftbeer Area in Halle 4. Neue Produkte und innovative Trends, sowie jede Menge Herzblut warten hier auf begeisterte „Foodies“: „Herzhaft Wild“ aus Freiamt zum Beispiel, mit Wildspezialitäten aus heimischer Jagd. Oder die „Homemade Sweets Company“ aus Freiburg mit exquisiten Cupcakes, Cheesecakes und hausgemachter Eiscreme. Wer sich von internationalen Cashewkernen und Almonds in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen überzeugen lassen möchte, ist bei „fairfood“ genau richtig – im Glas und natürlich fairtrade! Für den prozenthaltigen Durst sorgt u.a. „Dikkes Wassar“ mit ihrem scharfen Tomatenlikör.

Es gibt auch Vertrautes auf der Messe zu entdecken, so zum Beispiel den „Weihnachtszauber“ im Messefoyer, der erlesene Geschenk- und Dekorationsideen aus kleinen Kunsthandwerk- und Manufakturbetrieben präsentiert. Auch der beliebte „Genussmarkt Emmendingen“ in Halle 4 der Messe ist wieder dabei. Und das größer denn je, denn sowohl die „Oldtimer Lounge“, ein rustikaler Bierwagen, als auch die Tana-Thai-Bambuslodge mit thailändischen Spezialitäten sind in diesem Jahr neu auf dem Genussmarkt vertreten. Und natürlich freuen sich schon im Vorfeld der Messe zahlreiche Stammaussteller auf „ihre“ Plaza und deren Publikum: „Auf der Plaza Culinaria fühlen wir uns in jeder Hinsicht wie daheim”, sagt zum Beispiel Hotelier René Gessler vom Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen. Und für Geschäftsführer Philipp Ketterer von der Familienbrauerei Ketterer zählt: „Die Besucher sind sehr genussorientiert und interessieren sich stark für hochwertige Produkte“. Wassersommelier Oliver Scheffler von der Lieler Schlossbrunnen betont zudem den Zusammenhalt der Aussteller: “Die Aussteller sind wie eine kleine Familie“.

Mittendrin tummeln sich die Redakteurinnen und Redakteure der BurdaHome Gruppe mit Magazinen wie u.a. „slowly veggie“, „meine Familie & ich“, „Lust auf Genuss“ und „Sweet Dreams“ zeigen im Kochstudio, welche Leidenschaften sie in der Küche mit ihrer Arbeit verfolgen. Die Rezeptur der Messe verspricht einmal mehr ein Erfolg zu werden: „Mit der 16. Plaza Culinaria schreiben wir eine bundesweit einmalige Erfolgsgeschichte fort.“, betont Daniel Strowitzki. „Keine Messe passt besser zur Genießer-Region Freiburg. Und keine Region Deutschlands ist besser geeignet als Freiburg, der Schwarzwald sowie das Grenzgebiet zu Frankreich und der Schweiz, um solch eine international ausgerichtete Messe zu beheimaten!“

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Veranstaltungen 

Theatertipp: WUT

Schauspiel von Elfriede Jelinek

Premiere
Freitag, 18. Oktober 2019 // Freiburger Theater, Großes Haus // 19.30 Uhr
Einführung 19.00 Uhr) // Anschließend Premierenfeier in der TheaterBar

Woher kommt sie, diese namenlose Wut, die plötzlich aus Menschen herausbricht und sich scheinbar gegen alles und jedes richten kann? Die Wut auf „die da oben“, die Wut der ausgebeuteten Völker auf den imperialistischen Westen, die Wut der abgehängten Kleinbürger auf die elitären Großbürger, aber auch die Wut auf jene Wütenden, die unsere Demokratie, unsere westliche Gesellschaft mit ihren liberalen Errungenschaften in Frage stellen! Handelt es sich dabei um eine plötzliche, narzisstische, bisweilen auch nazistische Selbstermächtigung der sich ohnmächtig Fühlenden? Kommt die Revolution plötzlich von rechts?

An- und aufgeregt von den 2015 durch Islamisten verübten Pariser Anschlägen auf einen jüdischen Supermarkt und die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo, hat die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek einen ihrer wütendsten Texte über Wut als Motor einer immensen Zerstörungskraft verfasst. Sie greift unter anderem auf Euripides’ unbekannte antike Tragödie DER RASENDE HERAKLES zurück: Dort tötet der Titelheld nach glorreicher Vollendung seiner zwölf die Menschenkräfte übersteigenden Aufgaben ohne ein erklärbares Motiv im Wahn die eigene Familie. Vielstimmig und aus wechselnden Perspektiven konfrontiert Jelinek diese mythischen Motive mit Äußerungen deutscher Wutbürger, antisemitischen Hassreden islamistischer Terroristen, aber auch ihrer eigenen Wut über ihre Ohnmacht angesichts der plötzlich anwachsenden Macht von Populisten und Demagogen.

Die mit scharfem Humor gespickten und von einem geschärften Blick geprägten Texte von Elfriede Jelinek setzen sich mit unserer Gesellschaft auf unnachahmlich politische und poetische Weise auseinander. WUT wird am Theater Freiburg von Hermann Schmidt-Rahmer inszeniert, der nicht nur, aber auch ein Jelinek- Spezialist ist, und dessen Inszenierungen RECHNITZ (Düsseldorfer Schauspielhaus, 2010) und ULRIKE MARIA STUART (Schauspiel Essen, 2011) mehrfach ausgezeichnet wurden.

Regie: Hermann Schmidt-Rahmer
Bühne: Thilo Reuther
Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch
Licht: Mario Bubic
Video: Adrian Ganea
Dramaturgie: Laura Ellersdorfer
Mit: Victor Calero, Martin Hohner, Janna Horstmann, Marieke Kregel, Stefanie Mrachacz, Martin Müller-Reisinger, Anja Schweitzer, Hartmut Stanke

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