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Veranstaltungen 

Das erwartet Freiburgs Museumspublikum im neuen Jahr

Das erwartet Freiburgs Museumspublikum im neuen Jahr
© Ville de Nice

Vorschau 2026: Höhepunkt ist die Neueröffnung des Augustinermuseums

Die Museen Freiburg starten 2026 mit einem vielseitigen Programm. Das Highlight ist die Eröffnung des sanierten Augustinermuseums Ende Februar. Im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus steht außerdem die erste Sonderausstellung an. Das 35. Jubiläum der beliebten Familienausstellung „Vom Ei zum Küken“, das interaktive Projekt „Spielfeld. Sport & Kunst“ oder das „Archäo-Labor“ versprechen Abwechslung.

Alle Ausstellungen im Überblick:

Augustinermuseum

Ab 28. Februar
Neueröffnung Augustinermuseum
Mit Eröffnung der neuen Ausstellungsräume im ehemaligen
Konventgebäude ist die langjährige Sanierung des Augustinermuseums abgeschlossen. Modern, barrierefrei und interaktiv präsentiert es auf einer Gesamtfläche von 2900 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region.

28. Februar 2026 bis 21. Februar 2027
„Frei_Raum“, Konventgebäude
Zukunfts(t)räume – Museum im Wandel Kloster, Theater, Kartoffellager, Museum – und partizipativer Ort für kulturellen Austausch: Das Haus blickt zurück und denkt gemeinsam mit den Freiburger*innen in die Zukunft.

14. November 2026 bis 18. April 2027
Ausstellungshalle Augustinermuseum
Haar – Macht – Lust
Haare sind Ausdruck von Identität – politisch, religiös, kulturell und persönlich. Die Ausstellung präsentiert Exponate von der Antike bis zur Gegenwart. Sie wurde von der Kunsthalle der Hypovereinsbank München konzipiert und für Freiburg weiterentwickelt.

Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

27. Januar bis 13. September 2026
Ende der Zeitzeugenschaft?
Die letzten Überlebenden des Holocaust und der Shoa können ihre Erlebnisse und Erfahrungen nur noch für begrenzte Zeit in persönlichen Begegnungen vermitteln. Was bleibt, sind ihre Erinnerungen in Büchern, Filmdokumentationen, Ausstellungen und Bildungsprojekten. Hinzu kommen immer neue Medien wie Comics, Social Media-Formate, Hologramme. Die Ausstellung nimmt deren Entstehung in den Blick und widmet sich der Frage, was sich im Umgang mit diesen Zeugnissen seit 1945 verändert hat. Das Projekt der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und des Jüdischen Museums Hohenems wurde für Freiburg ergänzt.

Museum Natur und Mensch

21. Februar bis 12. April 2026
Vom Ei zum Küken
Schon zum 35. Mal schlüpfen im Museum Küken seltener Hühnerrassen und begeistern Jung oder Alt. Beim Rätseln und Ausprobieren erfahren Neugierige nicht nur alles rund ums Hühnerei und damit verbundene Bräuche, sondern lernen auch Spannendes über andere eierlegende Tiere. Mitmachstationen regen dazu an, über das eigene Konsumverhalten nachzudenken. Außerdem jagen Kinder bei einer Rallye einen geheimnisvollen Eierdieb oder entspannen in der Mal- und Leseecke.

20. Mai 2026 bis 3. Januar 2027
Voll unfair!
Die Ethnologische Sammlung präsentiert zwei künstlerische Positionen, die soziale, wirtschaftliche und politische Fragen diskutieren: Marcello Martinez-Vega thematisiert in „El País del Cacao“ die Kakao-Produktion in Ecuador. Welche Folgen der Rohstoffabbau für die Zementindustrie in Indonesiens Kendeng-Gebirge hat, beleuchtet Dewi Candraningrum mit Frauenporträts und Installationen.

Museum für Neue Kunst

1. Mai bis 11. Oktober 2026
Spielfeld. Sport & Kunst
Das Museum als Spielfeld: Besucher*innen werden zu Akteur*innen oder beobachten das Geschehen von der Seitenlinie. Künstlerische Positionen beleuchten Sport als Massenphänomen, das Gemeinschaft stiftet, aber auch Grenzen der Teilhabe und Barrieren sichtbar macht. In Kooperation mit dem Verein Ring Freiburg und dem Verein Benefit. Schirmherr ist Christian Streich.

30. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027
Freundschaftsspiel. Musée international d’Art naïf Anatole Jakovsky :
Museum für Neue Kunst
Mit der Reihe „Freundschaftsspiel“ geht das Museum für Neue Kunst diesmal in den deutsch-französischen Austausch und tritt in Dialog mit dem Musée International d’Art Naïf Anatole Jakovsky. Erstmals stehen Naive Kunst und Art brut im Fokus.

Haus der Graphischen Sammlung

27. Juni bis 18. Oktober 2026
Eine Ausstellung des Museums für Neue Kunst
Marcel van Eeden. 6. August 1870
Mit künstlerischer Fotografie und Zitaten aus historischen Texten setzt sich Marcel van Eeden mit Nationalismus, Kolonialismus und Rassismus auseinander. Ausgangspunkt ist das Schicksal eines algerischen Kolonialsoldaten, der im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 starb. Sein Schädel kam zu Studienzwecken in die Anatomisch-anthropologische Sammlung von Alexander Ecker (1816–1887), die heute von der Universität Freiburg verwahrt wird.

28. November 2026 bis 14. März 2027
Max Klinger. Radierungen
Max Klingers Radierkunst markiert eine Renaissance der Technik um 1900. Symbolismus, Jugendstil und frühe surrealistische Elemente verbinden sich zu einem unverwechselbaren Stil. Die Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Museum der Bildenden Künste Leipzig. Archäologisches Museum Colombischlössle

8. Oktober 2026 bis 27. Juni 2027
Archäo-Labor. Neues aus der Wissenschaft
Manche archäologischen Objekte faszinieren durch ihr Alter oder ihre kunstvolle Machart. Bahnbrechende Erkenntnisse liefern aber oft unscheinbare Stücke oder Details, die in interdisziplinären Untersuchungen sichtbar werden. Wie helfen etwa Jahresringe von Bäumen bei der Datierung jahrtausendealter Objekte? Können Rohstoffe einen „Fingerabdruck“ haben?

Die Ausstellung präsentiert Neufunde aus Südbaden und vermittelt, wie moderne Archäologie arbeitet.

zum Bild oben:
VERCRUYCE: Portrait d'Anatole Jakovsky 1979 Ville de Nice Musée international d'art naïf Anatole Jakovsky © Ville de Nice





Veranstaltungen 

Landtagswahl am 8. März 2026

Wählen. Wen? Warum? Was bewegt Baden-Württemberg?

Online-Podiumsdiskussion mit prominenten Gästen am Donnerstag, 15. Januar 2026

In Baden-Württemberg ist Wahlkampfzeit. Am 8. März können die Wahlberechtigten in den 70 Wahlkreisen entscheiden, wer für sie in den neuen Landtag einziehen soll. Erstmals bei baden-württembergischen Landtagswahlen haben die Wählerinnen und Wähler dabei eine Erststimme und eine Zweitstimme zu vergeben. Welche Person und welche Partei vertritt meine Interessen? Was bewegt Baden-Württemberg besonders? Und was wollen die Kandidierenden für unser Bundesland im Parlament in Stuttgart bewirken?

In der Online-Podiumsdiskussion beantworten sechs Vertreterinnen und Vertreter der größten Parteien in Baden-Württemberg diese und weitere Fragen und erläutern ihre Ziele für die 18. Legislaturperiode des Landtages.

Termin
Donnerstag, 15. Januar 2026 von 18 bis 19.30 Uhr

Auf dem Podium
Daniel Lede Abal, Parlamentarischer Geschäftsführer, Bündnis`90/Die Grünen
Tobias Vogt, Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg
Sascha Binder, Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg
Emil Sänze, Landesvorsitzender der AfD
Judith Skudelny, Generalsekretärin der FDP Baden-Württemberg
Amelie Vollmer, Mitglied im Landesvorstand Die Linke Baden-Württemberg

Moderation
Georg Bruder, Kommunikationswissenschaftler, Anchorman SWR-Nachrichten, Südwestrundfunk Stuttgart

Hinweise und Anmeldung zur Veranstaltung
Die Veranstaltung wird via Livestream übertragen. Über die Online-Plattform sli.do können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Fragen zum Thema stellen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter https://www.lpb-freiburg.de/anmeldung-wahl-webtalk-ltw26. Der Teilnahmelink wird Ihnen rechtzeitig zugeschickt.

Die Online-Podiumsdiskussion findet in Zusammenarbeit von Volkshochschulverband Baden-Württemberg, Colloquium Politicum der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Carl Schurz Haus Deutsch-Amerikanisches Institut Freiburg e. V. und Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) statt.

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Veranstaltungen 

Theatertipp: Christian Ehring: Versöhnung

Christian Ehring, bekannt als Moderator von „extra 3“ und Ensemblemitglied der Heute Show, tourt wieder mit einem brandneuen Soloprogramm durchs Land. Und das ist auch gut so. Denn sein Witz, seine Spontaneität und seine Empathie werden überall gebraucht. Vor allem hier, vor allem jetzt.
Das Land ist gespalten. Von Tag zu Tag werden die Gräben tiefer, die Fronten härter und die Sitten rauer. Konflikte eskalieren innerhalb von Sekunden. Wo es früher noch zivilisierte Debatten gab, wird heute nur noch geschimpft und beleidigt, so dass man pausenlos rufen möchte: „Habt ihr eigentlich schon mal was von Höflichkeit gehört, ihr Arschkrampen?!“
Zugegeben: Auch Ehring hat sich im Stellungskrieg der Meinungen nicht immer vornehm zurückgehalten. Auch er hat schon gedisst und gebashed, hat geshamed, geblamed, gesilenced und gefrontet - teilweise ohne zu wissen, was diese BegriXe überhaupt bedeuten.
Jetzt aber sagt er: Schluss mit der Spaltung! Der Satireprofi mit dem Johannes-Rau-Gedächtniskiefer hat umgeschult und will fortan versöhnen: Sich mit uns, uns mit der Welt, links mit rechts, Elmex mit Aronal. Und wo ließe sich das besser bewerkstelligen als im ganz konkreten Hier und Jetzt eines Theaterabends?
Die Zuschauer*innen erwartet eine hochaktuelle, politische, persönliche und auch diskursive Show, die sich nicht auf das Trennende konzentriert, sondern auf das, was uns alle noch miteinander verbindet. Für Ehring jedenfalls steht fest: Versöhnung beginnt mit Zuhören. Das sollten wir tun. Und zwar ihm.
Polit-Show von und mit extra 3-Moderator Christian Ehring rund um Themen des gesellschaftlichen Zusammenhalts

Theater Freiburg
Sa, 17.01.2026 19:30 Uhr Großes Haus





Veranstaltungen 

Warum Klimakonferenzen unverzichtbar, aber reformbedürftig sind

Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt? "

Die internationalen Klimakonferenzen stehen zunehmend in der Kritik: Zwar wurde mit dem Pariser Abkommen 2015 ein historischer Durchbruch erzielt, doch zehn Jahre später ist absehbar, dass die vereinbarten Klimaziele verfehlt werden. Vor diesem Hintergrund findet am Donnerstag, 22. Januar um 18.15 Uhr eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Karsten Sach (Beirat der Stiftung Klimaneutralität), Dr. Susanne Götze (Publizistin und Redakteurin beim SPIEGEL), Prof. Dr. Cathrin Zengerling (Umwelt und Natürliche Ressourcen) und Nisha Toussaint-Teachout (Fridays for Future) statt. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen.

Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die internationalen Klimakonferenzen trotz ihrer begrenzten Erfolge unverzichtbar bleiben – und wenn ja, wie sie reformiert werden müssen. Diskutiert werden die Entwicklung des Verhandlungsprozesses seit Paris, seine Schwächen und Fehlentwicklungen sowie die Voraussetzungen dafür, dass internationale Klimapolitik künftig wirksamer zu mehr Klimagerechtigkeit beitragen kann.

Die Veranstaltung ist Teil der Reihe zum zehnten Jahrestag des Pariser Klimaabkommens. Die weiteren Termine finden am 5. Februar und am 23. April 2026 in der Aula der Universität Freiburg statt.

Die Reihe ist eine Kooperation der Katholischen Akademie mit dem Colloquium politicum der Universität Freiburg, der Stiftung Klimaneutralität Berlin und der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg. Der Eintritt ist frei, ein freiwilliger Beitrag ist möglich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Der Livestream ist abrufbar unter www.katholische-akademie-freiburg.de

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Veranstaltungen 

Filmtipp: Eine Frau unter Einfluss

United States 1974 | 155 Min | FSK: 16
Regie: John Cassavetes
Besetzung: Gena Rowlands, Peter Falk, Fred Draper

Eine Frau unter Einfluss von John Cassavetes ist ein eindringliches Drama über die Zerbrechlichkeit des amerikanischen Vorstadthaushalts und die gesellschaftlichen Erwartungen an Ehe und Familie. Im Mittelpunkt steht Mabel Longhetti, die zwischen den traditionellen Rollen als Ehefrau, Mutter und Hausfrau zunehmend an ihre psychischen Grenzen stößt. Ihr Mann Nick, ein Steinbrucharbeiter, ist überfordert mit der schwierigen Situation, die den scheinbar perfekten Alltag in der Vorstadtsiedlung zum Kippen bringt.

Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg
Do 22.01.2026, 20:00 | GHS Biologie





Verschiedenes 

Minderheiten-Rechte fallen zuerst, bevor es ans große Ganze geht

Standpunkt

Das Jahr 2025 hat uns schmerzlich vor Augen die geführt, wie das Thema queer zum Testgelände für eine konservative bis rechte und vor allem autokratische Politik wurde. Höchste Zeit, zivilgesellschaftliche Bündnisse zu schmieden.

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Veranstaltungen 

Fokus Freiheit

Fokus Freiheit
(c) MariaDubova slash iStock

Veranstaltungsprogramm von Januar bis Juli 2026 der Katholischen Akademie Freiburg

„Freiheit ist unser und der Gottheit Höchstes. Diese wollen wir.“ Mit diesem Satz formulierte Friedrich Wilhelm Joseph Schelling zu Beginn des 19. Jahrhunderts einen bleibenden Anspruch. Doch was bedeutet Freiheit für uns heute? Welche Formen, Grenzen und Herausforderungen prägen sie im 21. Jahrhundert? Wie lassen sich politische, gesellschaftliche und theologische Freiheitsvorstellungen denken – und verteidigen –, ohne sie zugleich zu gefährden?

Akademiedirektor Dr. Karsten Kreutzer betont, Freiheit sei ein Wert, der „nicht selbstverständlich gegeben, sondern stets neu errungen, begründet und verantwortet werden muss“. Die Katholische Akademie widmet deshalb ihr Programm 2026 dem Fokusthema Freiheit und lädt dazu ein, es aus verschiedenen Perspektiven zu befragen: als biblisches Grundmotiv, als Voraussetzung für die Demokratie, als ökologische Verpflichtung und als soziale Aufgabe. Veranstaltungen in Freiburg und darüber hinaus sowie online eröffnen Räume des Dialogs – entschieden, kritisch und offen.

Die nächsten Veranstaltungen im Überblick

Im Bereich Theologie und Religion eröffnet die Tagung „Verlust der demokratischen Kultur“ (5. März) den Diskurs über die Verantwortung von Christinnen und Christen angesichts autoritärer Entwicklungen. Mitwirkende wie Bundespräsident a.D. Joachim Gauck, Erzbischof Stephan Burger und Landesbischöfin Heike Springhart diskutieren Wege, demokratische Freiheitswerte zu schützen.

Die Theologische Soirée „Mutter und Jüngerin Jesu“ (10. März) stellt Maria als Symbol einer befreienden Spiritualität vor. Der Studientag „Heilige Anarchie“ (20. März) fragt, wie kirchliche Organisationen Freiheitsräume ermöglichen können. Und mit „Ohne Judentum kein Islam“ (24. März) plädiert der islamische Theologe Mouhanad Khorchide für einen Islam, der seine eigenen Ressourcen für Frieden und Gerechtigkeit neu entfaltet – im lebendigen Dialog mit dem Judentum.

Im Feld Politik und Nachhaltigkeit rückt der Vortrag „Pilze – Das verborgene Leben im Untergrund“ (21. Januar) die ökologischen Verflechtungen des Lebens in den Fokus. Die Reihe „10 Jahre Pariser Klimaabkommen – und jetzt?“ (ab 22. Januar) beleuchtet, warum internationale Klimapolitik für den Fortbestand einer freien Gesellschaft unverzichtbar bleibt und welche Reformen nötig sind.

Mit „Historischer Fallout“ (29. Januar) zeigt die Umwelthistorikerin Simone Müller, wie militärische Aktivitäten die ökologischen Bedingungen des Anthropozäns prägen. Die Aktionstage „Der Mensch und die Vernichtung der Arten“ (26.–28. März) verbinden Wissenschaft und Kunst, um den dramatischen Verlust biologischer Vielfalt sichtbar zu machen. Zudem macht der Welterschöpfungstag 2026 (27. März und 23. April) auf die Grenzen planetarer Freiheit aufmerksam.

Im Bereich Ethik und Gesellschaft eröffnet der Online-Vortrag „Grundlagen zur Demenz – Von der Unsicherheit zur Diagnose“ (24. Februar) den Auftakt zu einer Reihe, die Angehörigen und Interessierten Orientierung bietet, wie schwierige Anfangsphasen einer Demenz sensibel begleitet werden können.

Die Podiumsdiskussion „Respekt kennt kein Alter“ (29. April) rückt die Frage in den Mittelpunkt, wie gesellschaftliche Altersbilder die Freiheit von Menschen verschiedener Generationen beeinflussen – und wie ein wertschätzendes Miteinander gelingen kann.

Im Themenfeld Kunst und Kultur eröffnet die Podiumsdiskussion „(Er-)Findung der Kunst?“ am 4. Februar einen Blick auf die Ausstellung „Urformen. Eiszeitkunst Europas“ und fragt, warum Menschen seit der Urzeit Artefakte jenseits des Zweckmäßigen schaffen und was frühe Ausdrucksformen über unser heutiges Kunstverständnis verraten.

Der ART-Gottesdienst „Ora et labora – Kraftort Frauenkloster“ am 7. März führt ins Oratorium des Klosters St. Lioba, wo Kunst, Liturgie und das Wirken von Ordensfrauen zusammenkommen und der spirituelle Raum selbst zu einer Quelle der Inspiration wird.

Veranstaltungsorte & Sanierung

Während der laufenden Sanierung des Tagungshauses in der Wintererstraße – voraussichtlich bis Herbst 2027 – finden die Veranstaltungen der Akademie im Collegium Borromaeum, in der Universität Freiburg, im Theater Freiburg, an weiteren Orten sowie online statt. Die aktuellen Veranstaltungsorte sind jeweils im Programm ausgewiesen.

Weiterführende Informationen

Das vollständige Programm ist abrufbar unter: www.katholische-akademie-freiburg.de

Katholische Akademie Freiburg
Akademiebüro im Komturm
Postfach 947, 79009 Freiburg
Tel. 0761 31918-0
mail@katholische-akademie-freiburg.de

Newsletter: www.katholische-akademie-freiburg.de/newsletter

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Veranstaltungen 

Filmtipp: Köy

Germany 2021 | Länge: 90 Min | OmU
Regie: Serpil Turhan
Besetzung: Neno, Saniye, Hevin

Neno, Saniye und Hêvîn sind Kurdinnen aus drei Generationen. Neno ist die Großmutter der Regisseurin. Sie ist Mutter von elf Kindern und pendelt zwischen Deutschland und der Türkei. Das politische Geschehen in der Heimat verfolgt sie mit einer klaren Haltung. Saniye betreibt ein kleines Kiez-Café in Berlin und träumt davon, eines Tages in ihrem Geburtsort in der Türkei zu leben. Sie erkennt, dass sie bereit sein muss Risiken einzugehen, wenn sie in ein Land der politischen Unruhen und Krisen zurückkehren möchte. Hêvîn, die jüngste Protagonistin, will Schauspielerin werden und ist politisch aktiv. Doch während ihres Studiums hat sie nicht mehr viel Zeit für den Kampf gegen die Unterdrückung der kurdischen Minderheit.

Akademischer Filmclub an der Universität Freiburg
In Kooperation mit dem Kurdischen Solidaritätskomitee Freiburg
Di 20.01.2026, 20:00 | GHS Biologie







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