Prolix Studienführer - Freiburg
Sonntag, 13.September 2026 Uhr

 
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Studium 

Bewerbungsfrist für „Restaurator im Handwerk“ läuft bald ab

Bewerbungsfrist für „Restaurator im Handwerk“ läuft bald ab
Bonn: Beethoven-Denkmal Restaurierung (c) Roland Rossner / DSD

Deutsche Stiftung Denkmalschutz vergibt bis zu 15 Stipendien zur handwerklichen Fortbildung

Die Bewerbungsfrist für das von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) ausgeschriebene Stipendienprogramm „Restaurator im Handwerk“ endet am 30. September 2026. Bis zu 15 Stipendien eröffnen Handwerkerinnen und Handwerkern die Chance, den Titel „Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ zu erwerben. Die DSD unterstützt diese Weiterqualifizierung mit 6.000 Euro und möchte es Handwerkerinnen und Handwerkern damit erleichtern, entsprechende Lehrgänge an anerkannten Fortbildungszentren zu besuchen und die Prüfungen bei den zuständigen Handwerkskammern abzulegen.

Die Fortbildung zum „Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ kann derzeit in 19 Gewerken absolviert werden. Um ein Stipendium bewerben kann sich, wer entweder über einen Meistertitel oder über eine entsprechende Zulassungsberechtigung verfügt. Die Auswahl der Bewerber erfolgt durch eine von der DSD berufene Fachjury. Die Bewerbungsunterlagen und alle weiteren Informationen sind zu finden unter: www.denkmalschutz.de/stipendium.

Der bedeutende historische Denkmalbestand in Deutschland ist bei seiner Pflege und Erhaltung auf hierfür eigens geschulte Handwerker angewiesen. Doch die Vermittlung dieser Fachkompetenzen im Umgang mit historischen Materialien und Techniken wie auch die Kenntnisse moderner denkmalgeeigneter Methoden kommen oftmals zu kurz. Soll das Knowhow dieses besonderen Arbeitsfeldes nicht verloren gehen, können in der Denkmalpflege tätige Handwerker auf eine solche berufliche Weiterbildung nicht verzichten.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat 2016 das Stipendienprogramm ins Leben gerufen, um mit der finanziellen Förderung von Fortbildungslehrgängen im Handwerk einen Beitrag zu leisten, auch für die Zukunft den fachgerechten Erhalt unserer Denkmallandschaft sicherzustellen.

Anmeldung und weitere Informationen:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Dr. Sandra Rohwedder, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn
Tel. 0228-9091-402
stipendien@denkmalschutz.de oder www.denkmalschutz.de/stipendium

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Veranstaltungen 

Herbstprogramm 2026 der Katholischen Akademie Freiburg – Fokus Freiheit

Die Katholische Akademie Freiburg stellt ihr Herbstprogramm 2026 unter das Fokusthema Freiheit. Freiheit ist ein hohes, zugleich aber auch ein flüchtiges Gut. Bis vor Kurzem hätte wohl kaum jemand erwartet, dass sie in unseren Tagen ausgerechnet aus dem Weißen Haus in Washington heraus in Frage gestellt wird – eine Beobachtung, die Altbundespräsident Joachim Gauck im März bei einer Veranstaltung der Katholischen Akademie formulierte. Für die Akademie ist dies Anlass, das Nachdenken über Freiheit fortzuführen und sich weiterhin für die freiheitliche Gesellschaftsordnung einzusetzen – dialogisch offen, zugleich aber entschieden.

Das Programm lädt dazu ein, Freiheit in ihren politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Dimensionen zu reflektieren. In Vorträgen, Diskussionen, Ausstellungen, Konzerten und Exkursionen werden aktuelle Herausforderungen ebenso aufgegriffen wie grundlegende Fragen des menschlichen Zusammenlebens.

Das Programm gliedert sich in die vier Themenbereiche Theologie und Religion, Ethik und Gesellschaft, Politik und Nachhaltigkeit sowie Kunst und Kultur. Die nachfolgende Auswahl bietet einen ersten Einblick in das Herbstprogramm und stellt Veranstaltungen aus den Monaten September und Oktober vor:

Theologie und Religion:

• Das Politische Nachtgebet „Wozu Demokratie?“ (2. Oktober) verbindet im Rahmen der „Langen Nacht der Demokratie“ christliche Spiritualität mit der Frage, warum und für wen unsere Demokratie verteidigt werden muss.

• Im Vortrag „Können wir nur noch moralisieren?“ (29. Oktober) spricht der Sozialethiker Gerhard Kruip darüber, wie Umwelt- und Klimaschutz gelingen kann, ohne gesellschaftliche Gräben weiter zu vertiefen und Freiheitsängste zu verstärken.

Ethik und Gesellschaft:

• Das Bürgergespräch „Wie will ich einmal sterben?“ (23. September) eröffnet einen öffentlichen Dialog über persönliche Vorstellungen vom Lebensende und einen würdevollen Umgang mit Sterben und Tod.

• Im Vortrag „Der verletzliche Mensch“ (22. Oktober) zeigt der Medizinethiker Giovanni Maio, warum menschliche Verletzlichkeit nicht Schwäche, sondern Grundlage einer Ethik der Sorge ist.

Politik und Nachhaltigkeit:

• Die Veranstaltung „Fliegende Kirchenbewohner“ (7. Oktober) gibt spannende Einblicke in die Tierwelt von Kirchtürmen und Dachstühlen und beleuchtet den Ausgleich zwischen Artenschutz und Denkmalpflege.

• Die Podiumsdiskussion „Kaufst du noch oder leihst du schon?“ (8. Oktober) fragt nach den Chancen einer Sharing-Kultur für nachhaltiges Wirtschaften in Stadt und Kirche.

• In der Reihe „Über Leben im Anthropozän“ spricht die Professorin für Technikgeschichte Martina Heßler am 22. Oktober unter dem Titel „Sisyphos im Maschinenraum“ über das spannungsreiche Verhältnis von Mensch und Technik.

Kunst und Kultur:

• Die Ausstellung „Trauer, Tod und Leben“ (ab 24. September) präsentiert Grafiken von Cornelia Steinfeld, die biblische Motive mit existenziellen Fragen nach Hoffnung, Verlust und Sinn verbinden.

• Das Konzert mit Lesung „Endlichkeit“ (9. Oktober) des Gesangsensembles TonArt Kenzingen spannt mit Musik und Literatur einen eindrucksvollen Bogen über Werden, Vergänglichkeit und Hoffnung.

• Die Exkursion „Heilige Architektur“ (17. Oktober) führt zu bedeutenden Sakralbauten in Ottmarsheim, Murbach und Ronchamp und erschließt ihre spirituelle Aussagekraft.

Viele Veranstaltungen sind hybrid konzipiert – als Präsenzveranstaltungen mit begleitendem Online-Angebot. Damit öffnet sich die Akademie noch stärker einem Publikum weit über Freiburg hinaus.

Hinweis zum Veranstaltungsort:

Das Tagungshaus der Katholischen Akademie Freiburg in der Wintererstraße wird weiterhin umfassend saniert. Die Veranstaltungen finden daher an unterschiedlichen Orten in Freiburg sowie online statt. Bitte beachten Sie die jeweiligen Ortsangaben im Programm!

Das vollständige Programm ist online abrufbar unter:

www.katholische-akademie-freiburg.de

Das gedruckte Programm kann angefordert werden bei:

Katholische Akademie Freiburg, Akademiebüro im Komturm, Postfach 947, 79009 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de

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Gewinnspiele 

Badesommer geht in die Verlängerung

Badesommer geht in die Verlängerung
Rutsche im Strandbad Freiburg (c) Regio Bäder GmbH

Strandbad bleibt bis Ende September geöffnet
Lorettobad, Freibad St.Georgen und Freibad West schließen – letzter Öffnungstag am Sonntag, 13. September
Besucherzahlen bislang rund 25 Prozent über dem Vorjahresniveau

Nach einem außergewöhnlichen Sommer mit sehr vielen Badegästen verlängert die Regio Bäder GmbH die Badesaison im Strandbad bis voraussichtlich Ende September – vorausgesetzt, das Wetter bleibt weiterhin stabil. Ab Montag, 14. September, gelten im Strandbad, in dem das Beckenwasser erwärmt werden kann, die Spätsommer-Öffnungszeiten täglich von 12 bis 18 Uhr. Auf der website www.badeninfreiburg.de wird aktuell informiert, sollte das Strandbad an Schlechtwettertagen geschlossen sein. Zum Ende der Schulferien am 13. September schließen das Lorettobad, das Freibad St. Georgen sowie das Freibad West.

Bei den Besucherzahlen zeichnet sich ein Rekordsommer ab. Bislang liegen die Besucherzahlen rund 25 Prozent über dem Vorjahresniveau. Eine ausführliche Abschlussbilanz der gesamten Freibadsaison wird die Regio Bäder GmbH zum Saisonende veröffentlichen. Parallel endet die Sommerpause in den Hallenbädern: Das Faulerbad, das Hallenbad im Westbad und das Hallenbad Lehen öffnen am 14. September nach den jährlichen Sommerrevisionen wieder. Das Hallenbad Hochdorf folgt am 27. September.

Die Öffnungszeiten aller Bäder sowie weitere Informationen finden Sie unter www.badeninfreiburg.de.

VERLOSUNG: Freikarten für die Regio Bäder Freiburg

Wir verlosen 2 x 5 Freikarten für die Freiburger Schwimmbäder der Regio Bäder unter unseren Lesern. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 30. November 2026 einschreiben. Die Gewinner werden benachrichtigt und im prolixletter veröffentlicht, die Freikarten werden von uns vorbeigebracht oder kommt per Post.

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Veranstaltungen 

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September

Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September
Olympischen Ringe an der Außenfassade des DZNS / Foto: Marc Doradzillo

Freier Eintritt ins Augustinermuseum, Archäologische Museum Colombischlössle und Dokumentationszentrum Nationalsozialismus

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, von 10 bis 17 Uhr öffnen das Archäologische Museum Colombischlössle (Rotteckring 5) das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus (Rotteckring 14) und das Augustinermuseum am Augustinerplatz bei freiem Eintritt ihre Türen. Das diesjährige Motto lautet „Netz-Werke: Denkmale & Infrastruktur“. Es soll aufzeigen, wie Denkmale Infrastrukturen tragen, prägen und ermöglichen – in Vergangenheit und Gegenwart.

Warum sind Denkmale heute so wichtig? Was verbirgt sich hinter den historischen Gemäuern des Augustinermuseums? Wer war die Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode, die sich am Rotteckring ein Schloss bauen ließ? Warum hängen über einer Tür am DZNS olympische Ringe? Die drei Häuser laden Groß und Klein zu spannenden Themenführungen und kreativen Mitmachaktionen ein.

Das Programm im Augustinermuseum
Im Augustinermuseum können Besucher*innen bei Führungen um 10.15, 12.15 und 14.15 Uhr die Geschichte des Hauses entdecken. Was erzählen Wandmalereien, Rußspuren und ein mittelalterliches Wachstäfelchen über das Leben der Augustinereremiten in der ehemaligen Klosteranlage? Um 16 Uhr findet die Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt. Bei Führungen um 10.30, 12.30 und 14.30 Uhr begeben sich Familien mit Kindern auf die Spuren der Mönche und erkunden das historische Gebäude. Inspiriert vom ehemaligen Kloster und seiner Verwandlung zum Museum gestalten Kinder und Erwachsene in der Kreativwerkstatt im Frei-Raum von 11 bis 16.30 Uhr eigene kleine (T)raumkunstwerke aus Papier.

Die historischen Gebäudeteile des Augustinermuseums blicken auf eine 800-jährige Geschichte zurück. Im 13. Jahrhundert als Klosteranlage der Augustinereremiten errichtet und später vom Franziskanerorden übernommen, erlebte das Gebäude im 19. Jahrhundert einen Wandel vom Militärstandort zum Theater. Anfang des 20. Jahrhunderts begann die Umplanung zum Museum, das 1923 eröffnet wurde. Mit dem 2002 beschlossenen Umbau ist die Geschichte des Museums nun um ein weiteres Kapitel ergänzt: Seit dem Frühjahr 2026 ist das denkmalgeschützte Gebäude vollständig erneuert. Modern, barrierearm, interaktiv und partizipativ präsentiert es auf rund 3400 Quadratmetern Kunst- und Kulturgeschichte der Region und verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Das Programm im Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Im DZNS steht bei einer Führung um 10.30 Uhr das denkmalgeschützte Gebäude im Fokus. Welche Spuren entdecken die Besucher*innen im einstigen Luftschutzkeller? Was macht ein Verkehrsamt zu einem denkwürdigen Ort? Um 13.30 Uhr findet die Führung mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache statt.
Wer die Sonderausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ besuchen möchte, hat am Tag des offenen Denkmals die letzte Chance dazu. Die Führung um 10.30 Uhr gibt einen Einblick in das Thema Erinnern an den Holocaust. Eine weitere Besonderheit: Das Wandgemälde von Theodor Kammerer, das beim Bau des DZNS freigelegt wurde, ist an diesem Tag vollständig ohne Verdeckung zu sehen. Um 11.30 und 15 Uhr können Besuchende mehr darüber erfahren und miteinander ins Gespräch kommen. Kurzführungen um 13 und 16 Uhr widmen sich dem historischen Luftschutzkeller. Familien mit Kindern ab 8 Jahren gehen bei einer Führung um 14.30 Uhr auf Spurensuche durch das historische Gebäude. Von 10 bis 17 Uhr können Groß und Klein bei einer Rallye mit dem Memo-Marder die Geschichte des Hauses erkunden oder sich bei der Denk-Mal-Werkstatt zu Denkmalen aus Stein, Papier und digitalen Quellen informieren und selbst kreativ werden.

Das DZNS widmet sich seit 2025 im ehemaligen Verkehrsamt von 1936 auf drei Etagen der NS-Geschichte der Stadt. Neben der Dauerausstellung und einer Sonderausstellungsfläche gibt es in dem Gebäude Seminarräume und Büros sowie Raum für einen Teil der Gertrud-Luckner-Bibliothek. In der Dauerausstellung eröffnen Objekte und Biografien Einblicke in die Zeit des Nationalsozialismus, der Verfolgung und des Widerstands in Freiburg. Der Gedenkraum im Innenhof erinnert an die Menschen, die in Freiburg und der Region verfolgt und ermordet wurden.

Das Programm im Archäologischen Museum Colombischlössle Im ArCo tauchen Interessierte bei einer Führung um 10.30 Uhr mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache in die bewegte Geschichte des Colombischlössle ein. Sie erfahren mehr zur Architektur und Nutzung des Gebäudes – vom Traumhaus einer spanischen Gräfin bis hin zum archäologischen Schaufenster in die Vergangenheit und Gegenwart der Region. Um 12.30, 13.30 und 15.30 Uhr gibt es die Führung im halbstündigen Kurzformat ohne Übersetzung in DGS. Die Familienführungen um 11, 13 und 15 Uhr zeigen, was die Weinreben rund ums Schlössle mit den Römer*innen zu tun haben und wie schon vor 2000 Jahren ein Netzwerk entstand, das Menschen, Waren und Ideen zusammenbrachte.

Das Colombischlössle, eine von 1859 bis 1861 im Stil englischer Neugotik erbaute Villa, entstand nach Plänen des Freiburger Architekten Georg Jakob Schneider (1809–1883). Das Gebäude steht auf der einstigen Bastion St. Louis, einem der wenigen Reste der Stadtbefestigung von Vauban aus dem 17. Jahrhundert. Die Villa wurde nach ihrer Bauherrin, der Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Colombi y de Bode (1809–1863), benannt. Von 1909 bis 1924 war hier die städtische Altertümersammlung zu sehen. Es folgten Nutzungen als Hochbau- und Standesamt. Von 1947 bis 1952 regierte Leo Wohleb vom Colombischlössle aus den selbstständigen Staat Baden. Danach zogen das Stadtarchiv und das Oberlandesgericht ein. Seit 1983 zeigt das Museum für Ur- und Frühgeschichte hier seine Schätze. 2007 wurde es in „Archäologisches Museum Colombischlössle“ umbenannt.

Ziel des Tages des offenen Denkmals ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren, Interesse für den Erhalt historischer Orte zu wecken und die gesellschaftliche Relevanz von Denkmalpflege in den Fokus zu rücken. Der Tag des offenen Denkmals wird seit 1993 bundesweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert.

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Veranstaltungen 

JAZZhochDREI

JAZZhochDREI
Trionette (c) Kur und Bäder GmbH Bad Krozingen

3 Abende, 3 Musiker, 3 Programme

BAD KROZINGEN. Die Kur und Bäder GmbH freut sich, Sie zur JAZZhochDREI Reihe im Bistro des Kurhauses Bad Krozingen einzuladen. An drei aufeinanderfolgenden Dienstagen, am 15. September, 22. September und 29. September 2026 erwartet Sie jeweils von 18:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr ein Jazz-Trio, das mit mitreißenden Rhythmen, improvisierten Harmonien und leidenschaftlichen Melodien begeistert

Am Dienstag, den 15. September 2026 erwartet Sie das Trying Times Trio mit Lorenz Stiegeler an Piano und Gesang, Markus Lechner am Kontrabass und Patric Oliver Hetzinger an den Drums. Das Konzert holt sich hochkarätige Verstärkung durch Jazz-Gitarrist Max Zentawer holt und bringt pure Live-Energie auf die Bühne.

Am Dienstag, den 22. September 2026, begeistert das Trio SOL mit Mathis Schwoerer-Böhning an Piano und Gesang, Stephan Oberländer am Saxophon und Markus Lechner am Kontrabass das Publikum mit einem stimmungsvollen und dynamischen Programm.

Abschließend geht es weiter am Dienstag, den 29. September 2026, mit der Formation Trionette, bei der die ausdrucksstarke Stimme von Annette Riesterer gemeinsam mit Max Zentawer an der Gitarre und Markus Lechner am Kontrabass für ein erstklassiges Hörerlebnis sorgt.

Der Eintritt ist frei – kommen Sie spontan vorbei - erleben Sie wunderbare Jazzmomente!

Das Kurhaus Restaurant bietet während der Veranstaltung köstliche Speisen und erfrischende Getränke, um Ihr Jazz-Erlebnis noch vollkommener zu gestalten.

Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung auf der Terrasse statt, bei schlechtem Wetter im Bistro des Kurhauses.

Wir heißen Sie herzlich willkommen und freuen uns auf Ihren Besuch!





Veranstaltungen 

Deutsch-französischer Stammtisch im Centre Culturel Français Freiburg

Entspannte Atmosphäre, bunt gemischte Gruppe und für jedes Niveau geeignet: das ist unser Deutsch-Französischer Stammtisch im CCF!

Gerichtet an alle, die in einem lockeren Ambiente ihr Französisch oder Deutsch aufpolieren wollen und Freude an der jeweiligen Fremdsprache haben! Einmal im Monat treffen wir uns immer abwechselnd in einem Lokal oder im CCFF und verbringen ein paar gesellige Stunden miteinander, auf Deutsch und/oder Französisch, je nach Vorliebe.

Am Mittwoch, den 09. September findet um 19:00 Uhr ein Stammtisch des Centre Culturel Francais im JOS FRITZ statt.

Am Mittwoch, den 07. Oktober findet um 19:00 Uhr ein Stammtisch des Centre Culturel Français im Blauen Fuchs statt.

Eintritt: frei. Sprache: D/F. Ort: CCFF. Anmeldung: kultur@ccf-fr.de. Kooperationspartner: Förderverein des Centre Culturel Français, Deutsch-Französische Gesellschaft.





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Filmtipp: Staatsschutz

Filmtipp: Staatsschutz

Deutschland 2026 | Ab 12 Jahren | 113 Minuten
Regie: Faraz Shariat
Darsteller: Chen Emilie Yan, Julia Jentsch, Alev Irmak

Eine junge deutsch-koreanische Staatsanwältin taucht immer tiefer ein in ein Netz aus rechten Strukturen, behördlichen Versäumnissen und möglichen Vertuschungen – und bringt damit ihr eigenes Leben in Gefahr… Faraz Shariat legt einen Film vor, dessen Dringlichkeit und Wucht seinesgleichen sucht. Aufrüttelnd und wütend, aber nie ohne Hoffnung, stellt er die Frage, wie sich ein korrumpiertes System auch von innen heraus verändern lässt. Newcomerin Chen Emilie Yan hinterlässt mächtigen Eindruck in ihrer furchtlosen Hauptrolle!

Als Seyo (Chen Emilie Yan) ihre neue Stelle als Staatsanwältin antritt, weiß sie bereits, dass rechte Gewalt zu ihrem Arbeitsalltag gehören wird. Doch als sie selbst Opfer eines Anschlags wird, muss sie feststellen, dass die Unabhängigkeit der Justiz sehr brüchig sein kann, wenn Rassismus längst im System verwurzelt ist. Tiefer und tiefer gräbt sie sich durch die Fehlbarkeiten ihrer eigenen Behörde und kämpft mit allen Mitteln für Gerechtigkeit – sowohl vor als auch außerhalb des Gerichts… Faraz Shariat verwandelt seinen Justizthriller in ein hochpolitisches, nervös pulsierendes Kinoerlebnis. Anstatt einfache Schuldzuweisungen auszusprechen, seziert STAATSSCHUTZ mit scharfem Blick die blinden Flecken des Rechtsstaats und verbindet Gerichtsdrama, Politthriller und Charakterstudie zu einem klugen und packenden Film. Während die kühl komponierten Bilder eine permanente Atmosphäre latenter Bedrohung erzeugen, liefert Nachwuchsstar Chen Emilie Yan eine eindringlich konzentrierte, vielschichtige Darbietung ab. Nicht zuletzt ist das nervenaufreibende Drama auch eine Superheldinnen-Origin-Story, deren Kraftzentrum in der Hauptfigur Seyo Kim selbst liegt: deutsch-koreanisch, lesbisch, kontrolliert, widersprüchlich, mit kugelsicherem Dodge, abgeschnittenen Haaren und Waffe auf dem Schießstand. Der Film ist bitter in seiner Diagnose, doch zugleich voller wilder Energie, die sich überträgt – wütend, kompromisslos und brandaktuell!

Läuft im Friedrichsbau Freiburg

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Verschiedenes 

Faschismus in Sachsen-Anhalt

Dokumentarfilm über NS-Widerstandskämpfer Ernesto Kroch jetzt auf youtube

Obwohl der Film bereits im Jahre 2008 herausgekommen ist, ist er von beklemmender Aktualität. Die Rückkehr Ernestos in den verwahrlosten Zellenbau des KZ Schloss Lichtenburg bei Prettin in Sachsen-Anhalt. In seine ehemaligen Zelle: 4 mal 4 Meter, 9 Häftlinge.

Hier war er 1936 / 37 eingekerkert. Willkür und Verfolgung ausgesetzt. "Wer will denn wieder Nazis und das Hakenkreuz über Deutschland", fragt Ernesto. Und die damalige Bürgermeisterin von Prettin ergänzt: "Was Menschen Menschen antun können. Hier in der Lichtenburg kann man es erahnen. Das darf nie wieder geschehen !."

Und doch könnte es wieder so sein. Wenn Unsicherheit und Krisen zunehmen. Sich immer mehr Menschen nach "Volksgemeinschaft" und autoritären Verhältnissen sehnen."Es wäre auch heute wieder Ausschluss und Verfolgung von Millionen, mit denen wir in Frieden leben und arbeiten. Hitler kam auf legalem Wege an die Macht", erläutert Ernesto. " Weil die Arbeiterbewegung gespalten war und bürgerliche Parteien mit den Nazis paktierten. Das darf nicht wieder passieren. Daher müssen sich heute alle demokratischen Kräfte zusammenschließen - gegen den aufkommenden Faschismus ".

Das gilt auch für die Wahl in Sachsen-Anhalt. Ernesto ist in 2012 gestorben. Mit 95 Jahren. Er hat sein Leben lang für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit gekämpft. Und war davon überzeugt, dass eine andere Welt möglich ist.

Aus Anlass der Landtagswahl in Sachsen - Anhalt, haben wir unseren Dokumentarfilm "Ernesto alias Ernst - Das Schloss - KZ" (58 min, 2008) jetzt auch auf youtube veröffentlicht. Damit ihn möglichst viele Menschen noch vor der Wahl sehen können.

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