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Montag, 27.Juni 2022 Uhr

 
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Hier finden Sie alle Redaktionsbeiträge für Erstsemester und für Langzeitstudierende. Wir bemühen uns, die Informationen fortlaufend zu aktualisieren, zahlreiche Links laden dazu ein, direkt zu Angeboten anderer Websites zu kommen. Wer Anregungen hat, bitte mit dem Kontaktformular bei uns melden.
 
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Verschiedenes 

Wettbewerb „Jugend testet 2022“

Wettbewerb „Jugend testet 2022“
Quelle „Stiftung Warentest“

Beste Nachwuchstester:innen in Berlin ausgezeichnet

Eistee und E-Scooter, Collegeblöcke und Cornflakes, Tiefkühl-Spinat und Taschenwärmer, Fitness-Apps und Fastfood-Ketten, Gaming-Tastaturen und Grillanzünder, Wimperntusche und Whiteboard-Schwämme – beim Wettbewerb „Jugend testet 2022“ haben über 3.100 junge Leute im Alter von 12 bis 19 Jahren fast alles getestet, was ihnen im Alltag begegnet. Mit 826 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ist die aktuelle Runde ein Rekordjahr in der 43-jährigen Geschichte des Wettbewerbs. Die besten Arbeiten hat die Stiftung Warentest zusammen mit Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke, Schirmherrin des Wettbewerbs, am 23. Juni 2022 in Berlin ausgezeichnet.

Insgesamt 12.000 Euro gab es in den beiden Wettbewerbskategorien Produkttests und Dienstleistungstests zu gewinnen.

Die besten Produkttests
Den 1. Platz und damit ein Preisgeld von 2.500 Euro in der Kategorie Produkttests erhielten zwei 18-jährige Schüler der Internatsschule Schloss Hansenberg in Geisenheim (Hessen). Mit Tischtennisroboter, Videoanalysetool zur Bewegungserfassung und weiteren Messgeräten testeten sie Tischtennisbälle unter anderem auf Flugverhalten, Rotation, Geschwindigkeit, Verarbeitung der Schweißnaht, Ballabsprung, Langlebigkeit und Stabilität. Ihr Fazit: Aktuell sind bei den Plastikbällen meist die teuren besser als die günstigen, mit den Vorgängern aus Zelluloid könne aber noch kein Modell mithalten.

Auch der mit 2.000 Euro dotierte 2. Preis in der Kategorie Produkttests ging an ein Team derselben Schule in Geisenheim. Die beiden Teilnehmer überzeugten mit einem Test von Pflastern, bei dem sie Klebe- und Ablöseverhalten, Wasserfestigkeit, Luftdurchlässigkeit und Saugfähigkeit prüften.

Den 3. Preis und 1.500 Euro erhielten vier Schülerinnen der Staatlichen Realschule Schöllnach (Bayern) für ihren Test von Luftballons –- ein absolutes Must-Have auf jedem Kindergeburtstag. Mithilfe eines Druckmessgeräts maßen sie, wie schwer es ist, die Ballons aufzublasen, mit einem Kompressor den maximalen Innendruck. Außerdem prüften sie, ob die Farben der aufgeblasenen Ballons deutlich blasser sind als unaufgeblasen, Anzahl und Größe der Schnipsel nach dem Platzen der Ballons sowie die Lebensdauer. Erstaunlich: Im Langzeittest über vier Monate blieben die mit Luft gefüllten Ballons nahezu unverändert.

Die besten Dienstleistungstests
In der Kategorie Dienstleistungstests geht der 1. Preis und damit 2.500 Euro an einen Schüler des St. Jakobus-Gymnasiums in Abtsgmünd (Baden-Württemberg), der mit seinem Test von Passwortmanagern die Jury überzeugte. Neben Struktur und Übersichtlichkeit der Homepage untersuchte er die Programme auf Datenschutz, Portabilität, Funktionsumfang und Sicherheit. Seine Kritik: Nur ein Teil der von ihm untersuchten Passwortmanager verpflichten die Nutzer, ein sicheres Masterpasswort zu verwenden, obwohl unsichere Masterpasswörter ein Einfallstor für Hacker darstellen.

Den mit 2.000 Euro dotierten 2. Preis erhält ein Schüler der Freien Schule Anne-Sophie in Künzelsau (Baden-Württemberg) für seinen Test von Führerschein-Apps. Benutzerfreundlich, übersichtlich und werbefrei sollten die Apps sein und natürlich alle offiziellen Fragen aus dem Katalog von TÜV / DEKRA enthalten. Insgesamt mussten die Apps 42 Kriterien erfüllen, um zu bestehen. Sein beruhigendes Fazit: Auch wenn die perfekte App noch nicht existiert, so nutzen doch alle 12 von ihm untersuchten Apps den offiziellen Fragenkatalog.

Für ihren Test von seriösen Nachrichtenkanälen auf Instagram erhalten vier Schülerinnen des Josef-Hofmiller-Gymnasiums in Freising (Bayern) den mit 1.500 Euro dotierten 3. Preis. Sie untersuchten die Instagram-Kanäle von ARD Tagesschau, ZDF heute, FAZ, Süddeutsche und Welt, da sich junge Menschen vor allem über Soziale Medien informieren. Die Schülerinnen analysierten unter anderem die Vielfalt der Beiträge sowie Verständlichkeit und Häufigkeit der Posts.

Neben den sechs Hauptpreisen vergibt die Stiftung Warentest zahlreiche Anerkennungspreise und Urkunden. Die nächste Runde von „Jugend testet“ startet im September 2022.

Mehr Informationen online

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SWR


Veranstaltungen 

Studierendenwerk Freiburg: Wochenprogramm MensaBar

Studierendenwerk Freiburg: Wochenprogramm MensaBar
MensaGarten Sommerfest (c) SWFR

Mittwoch 22.06.2022 - 20:00 | € 0,00 / 0,00 Mensa Rempartstraße

Sommerfest: Best of SUPREME!

Beim BEST OF SUPREME gibt es wie gewohnt Slammer*innen, Musik, Comedy, Poesie und vieles mehr! Anlässlich des Sommerfest im MensaGarten präsentieren sich die besten Acts der Supreme-Kleinkunstbühne aus der MensaBar diesmal Open Air. Einlass ist ab 20.00 Uhr.

Bei Regen findet die Veranstaltung in der MensaBar statt.

Weitere Infos gibt es unter www.slam-supreme.blogspot.de/.

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Donnerstag 23.06.2022 - 19:00 | € 0,00 / 0,00 MensaBar

KulTourPur: Internationales Fest der Kulturen *Open Air im MensaGarten*

Der Internationale Club (IC) lädt zu einem rauschenden Fest der Kulturen ein: Auf der Bühne zeigen unsere Künstler*innen ein buntes Bühnenprogramm aus den unterschiedlichsten Kulturregionen der Welt - mit Tanz und Musik. Das Programm findet man auf der Website des Studierendenwerks Freiburg.

Ohne Anmeldung. Kommt einfach vorbei!

Kontakt IC-Team per E-Mail: ic@swfr.de .

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Freitag 24.06.2022 - 20:00 | € 0,00 / 0,00 Mensa Rempartstraße

Sommerfest im MensaGarten: Best of LIED.GUT

Beim großen Finale auf der Open-Air Bühne im MensaGarten treten die Gewinner der Acoustic Slams der letzten beiden Semester gegeneinander an. Zwischen diesen Bands und Musiker*innen wird der/die diesjährige Acoustic-Slam-Sieger*in gewählt.

Der Einlass ist ab 19 Uhr. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der MensaBar statt.

Wählen dürfen gerechterweise nur Zuschauer*innen, die vor 20.30h anwesend sind. An alle Fans: Seid pünktlich!

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Montag 27.06.2022 - 18:00 | € 0,00 / 0,00 Café Senkrecht

Café Multilingua

Studierende aus aller Welt kommen im Café Multilingua zusammen, um sich bei Kaffee oder Tee auszutauschen. An den Tischen finden sich verschiedene Sprachinseln, unter anderem für Deutsch, Englisch, romanische oder asiatische Sprachen. Die Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Themen schafft ein inspirierendes und lehrreiches Miteinander.

Keine Anmeldung erforderlich. Kommt gerne einfach vorbei!

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Dienstag 28.06.2022 - 20:30 | € 2,00 / 0,00 MensaBar

British Night

Jetzt wird es richtig Britisch! Deshalb startet unser UK-Abend stilecht mit einem Pub Quiz. Studierende nehmen uns mit auf eine Tour durch UK und testen unser Wissen über unsere Lieblingsinseln. Danach geht’s weiter mit Schottischem Country Dance. Blutige Anfänger*innen? Kein Problem, einfach mitmachen und ausprobieren!

Ohne Anmeldung. Kommt einfach vorbei!





Veranstaltungen 

10 Jahre Wegweiser Bildung

Fachtag und „Marktplatz Bildungsberatung“ zum Jubiläum am Fr, 1. Juli

Der Wegweiser Bildung feiert seinen zehnten Geburtstag und lädt die Bürgerinnen und Bürger daher am Freitag, 1. Juli auf den Platz der Alten Synagoge zum „Marktplatz Bildungsberatung“ ein. Von 15 bis 18 Uhr besteht die Gelegenheit, sich bei mehr als 20 Freiburger Beratungsstellen zu informieren und diese kennen zu lernen. Mit dabei sind das Kompetenzzentrum Frühe Hilfen, das Familienbüro, die Jugendberatung, die beruflichen Schulen, die Ausbildungsberatungen der Kammern, die Studienberatungen der Freiburger Hochschulen, Weiterbildungsberatungen, das Seniorenbüro und viele mehr. Beim „Marktplatz Bildungsberatung“ bietet sich die Möglichkeit ein breites Angebot der Freiburger Bildungsberatung gebündelt an einem Ort kennenzulernen und zu nutzen.

Seit 10 Jahren hat Freiburg mit dem Wegweiser Bildung eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Bildung für jedes Alter. Seither haben sich rund 20.000 Bürgerinnen und Bürger in der Beratungsstelle über ihre Bildungsmöglichkeiten beraten lassen. Dabei geht es um Fragen zu Kita, Schule, Ausbildung, Studium, Weiterbildung oder der Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Aktuell kommen beispielsweise sehr viele Geflüchtete aus der Ukraine in den Wegweiser Bildung: So wie Daria* (Name geändert). Sie musste ihr Medizinstudium in der Ukraine wegen des Kriegs unterbrechen. Nun wollte sie wissen, ob und wie sie ihr Studium hier fortsetzen kann. Der Wegweiser Bildung konnte sie an die Bildungsberatung Garantiefonds Hochschule beim Jugendmigrationsdienst des Caritasverbandes Freiburg-Stadt e.V. vermitteln, die die Medizinstudentin auf dem Weg ins Studium weiter begleitet. Ebenso wie an das Service Center Studium der Universität Freiburg, wo sie sich im ersten Schritt als Kurzzeitstudentin einschreiben konnte und damit nicht nur einen kostenlosen Deutschkurs, sondern auch alle weiteren Informationen zum Studium bekam.

„Die Idee war von Beginn an, eine zentrale Anlaufstelle in der Stadt zu schaffen, die den Überblick bietet über vorhandene Bildungs- und Beratungsangebote. Und an die zahlreichen Fachberatungsangebote in der Stadt vermitteln kann“, sagt Philine Weyrauch-Herrmann, Direktorin der Volkshochschule Freiburg. An der Volkshochschule ist die neutrale Beratungsstelle angesiedelt. Ihren Beratungsraum hat sie mitten in der Stadt, in der Stadtbibliothek am Münsterplatz.

„Bildung ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe. Nur wenn unsere Bürgerinnen und Bürger wissen, welche Bildungswege ihnen offenstehen, dann können sie den für sie passenden Weg finden“, so Christine Buchheit, Bürgermeisterin für Umwelt, Jugend, Schule und Bildung. Um auch Menschen mit Beratung zu erreichen, die nicht in die Stadtmitte kommen, bietet der Wegweiser Bildung zusätzlich seit vielen Jahren offene Beratungen in Kitas, Stadtteilzentren oder Schulen in sechs Stadtteilen an (Betzenhausen, Brühl, Haslach, Landwasser, Stühlinger, Weingarten). Und die fünf Beraterinnen und Berater informieren auf sieben Sprachen, darunter Ukrainisch und Arabisch. „Mit dem zentralen Angebot mitten in der Stadt und der aufsuchenden Beratung in den Stadtteilen ist Freiburg Vorreiter in Baden-Württemberg und darüber hinaus“, so Weyrauch-Herrmann. So gelinge es, viele Menschen niederschwellig zu erreichen und über ihre Bildungsmöglichkeiten zu informieren.

Seit seinem Bestehen hat der Wegweiser Bildung nicht nur tausende Bürgerinnen und Bürger beraten, sondern auch die Bildungsberatungsangebote in der Stadt zu einem professionellen Netzwerk zusammengeführt. „Ein funktionierendes Netzwerk ist sehr wichtig“, sagt Elke Scheffelt, Leiterin des Wegweiser Bildung, „damit die Ratsuchenden schnell die genau passende Unterstützung bekommen. Wie zum Beispiel aktuell bei der Beratung von Geflüchteten aus der Ukraine, wo unter den Institutionen abgestimmt werden musste, wie die Wege sind.“ Damit die Freiburger Beratungsstellen gut über einander informiert und vernetzt sind, organisiert der Wegweiser Bildung regelmäßig informelle Gelegenheiten zum Austausch, ebenso wie Fortbildungen. So bot der Wegweiser Bildung zu Beginn der Pandemie zum Beispiel frühzeitig Fortbildungen zum Thema Videoberatung an.

Zum Jubiläum veranstaltet der Wegweiser Bildung am 29. Juni für alle Fachkräfte aus dem Bereich Bildung und Beratung auch den Fachtag „Bildung und Beratung…übermorgen“, bei dem es um zukünftige Herausforderungen geht.





Verschiedenes 

Unterstützung für die Prüfungsphase zum Semesterende

Bevor das das Sommersemester Ende Juli zu Ende geht, stehen für die meisten Studierenden Prüfungen an. Das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) bietet mit seinem Seminarprogramm „Erfolgreich studieren“ Unterstützung bei verschiedenen Herausforderungen an, die es im Studium zu meistern gilt. Seminare zu Themen wie Rhetorik, Wissenschaftliches Arbeiten, Selbstorganisation oder Schnelleres Lesen sind während des Semesters laufend im Angebot. Speziell für die Prüfungsphase wird jetzt das 2-Tages-Seminar „Entspannung, innere Ruhe und Konzentration in Prüfungszeiten“ angeboten. Durch einfache Körperübungen aus dem Jin Shin Jyutsu soll innere Ruhe, Ausgeglichenheit, Konzentration und Vitalität gefördert werden. Das Seminar findet am Fr 8.Juli und Sa 9.Juli im SWFR statt, Anmeldungen sind noch bis 1. Juli auf www.swfr.de/ Veranstaltungen/ Seminare möglich.

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Verschiedenes 

Mietdienste für Werkzeug und Elektronik

Kein Verleihservice ist gut

Bei Mietdiensten für Werkzeug und Elektronik ist noch einiges zu verbessern. Kein Anbieter erreicht im Test der Stiftung Warentest ein gutes Qualitätsurteil.

Geräte mieten statt kaufen – dafür spricht einiges: Es spart Ressourcen, verhindert Fehlkäufe und man nutzt moderne Elektronik bzw. höherwertiges Werkzeug. Die Stiftung Warentest hat es ausprobiert: Bei Baumärkten und Spezialisten für Werkzeug mietete sie je fünfmal Schleifgeräte, bei zwei Online-Mietdiensten für Elektronik je fünfmal Tablets.

Funktioniert haben im Test alle Leihgeräte. Doch in der Praxis zeigten sich auch Schwächen. Nicht immer war das Wunschgerät zum Wunschtermin verfügbar. Onlinereservierung und der Weg zur Abholstation kosten Zeit. Und teilweise waren die Geräte unvollständig. Den Winkelschleifer erhielten die Tester oft ohne Schleifscheibe. Dieses Zubehör hätten sie extra kaufen müssen. Mehrfach bekamen sie den Winkelschleifer sogar ohne den Spezialschlüssel zur Montage oder zum Wechsel der Scheibe.

Bester Werkzeugvermieter im Test ist Boels Rental. Er überzeugte in den Filialen, hat aber eine wenig informative Website. Knapp bester Leihservice für Elektronik ist der Allround-Vermieter Leihzig. Er punktete mit seiner Website und dem Onlineversand, scheiterte aber bei der juristischen Prüfung. Er räumt sich bei Schäden das Recht ein, Kunden die Haftung zum Neupreis zuzumuten. Tatsächlich gilt der Zeitwert.

Der vollständige Test findet sich in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und unter www.test.de/mietservice.

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Veranstaltungen 

Sommerfest im MensaGarten

Sommerfest im MensaGarten
MensaGarten Sommerfest (c) SWFR

Beim Sommerfest im MensaGarten vom 22. bis 24. Juni zeigt das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) eine Auswahl seines studentischen Kulturprogramms open air im MensaGarten in der Rempartstraße.

Los geht es am Mi, 22. Juni um 20 Uhr mit Slam, Poesie, Musik, Comedy u.v.m. bei Best of SUPREME. Am Do 23. Juni präsentiert der Internationale Club für Studierende ab 19 Uhr das Kulturfestival KULTOUR PUR, bei dem internationale Studierende die Kulturen ihrer Länder vorstellen. Und am Fr, 24. Juni treten ab 20 Uhr bei Best of LIED.GUT die Gewinner der Acoustic Slams gegeneinander an - das Publikum stimmt ab, wer gewinnt!

Bei Regen findet das Programm in der MensaBar statt.
Infos auf www.swfr.de/veranstaltungen/kalender


Die drei Termine dieser Woche:

Mi, 22. Juni 2022, 20:00 Uhr: Sommerfest im MensaGarten
Best of SUPREME. Slam, Poesie, Musik, Comedy u.v.m.
Eintritt frei

Do, 23. Juni 2022, 19:00 Uhr: Sommerfest im MensaGarten
KULTOUR PUR. Internationales studentisches Kulturfestival
Eintritt frei

Fr, 24. Juni, 20:00 Uhr: Sommerfest im MensaGarten
Best of LIED.GUT. Die besten Acoustic Slam-Künstler aus der MensaBar treten gegeneinander an. Das Publikum wählt den Gewinner.
Eintritt frei

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Veranstaltungen 

Mehr Machtkontrolle und Gewaltenteilung in der Kirche?

Die Frage nach Macht, Machtkontrolle und Gewaltenteilung in der Kirche diskutieren der Freiburger Kirchenrechtler Georg Bier, der Freiburger Rechtswissenschaftler Matthias Jestaedt, die Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka und die Göttinger Politologin Tine Stein am Dienstag, 28. Juni um 19.30 Uhr in der Katholischen Akademie Freiburg, Wintererstr. 1.

Diese Frage steht im Zentrum des Reformprozesses „Synodaler Weg“. Die Frage nach Macht und Gewaltenteilung berührt aber auch sehr zentral die Diskussion um den so genannten Dritten Weg: das eigene System des Arbeits- und Tarifrechts der Kirchen in Deutschland. In den letzten Jahren mehren sich die kritischen Stimmen, der Dritte Weg sei unzeitgemäß, ungerecht und undemokratisch, die Mitarbeitendenseite letztlich ohne Macht und Durchsetzungsvermögen.

Die Podiumsdiskussion findet im Rahmen des Studientages „Immer Sonderrechte für die Kirche?“ am 28./29. Juni in Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterseite der „Kommission zur Ordnung des kirchlichen Dienst- und Arbeitsvertragsrechts“ (KODA) im Erzbistum Freiburg statt.

Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter www.katholische-akademie-freiburg.de

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Verschiedenes 

Kommerzieller Weltraumtransport – Utopie oder realistische Zukunftsvision?

Kommerzieller Weltraumtransport – Utopie oder realistische Zukunftsvision?
Lars Jaeger © Gsell Photography

Essay von Lars Jaeger

Auf dem Weg zu neuen Weltraumorten und der Nutzung dortiger kommerzieller Möglichkeiten – Eine realistische Zukunftsvision oder eine Vision, die kaum je Realität werden kann?

In den letzten Monaten sorgten kommerzielle Anbieter für Flüge ins All für große Furore: Nach Jahrzehnten der Enttäuschung wegen des fehlenden Fortschritts haben es in den letzten Jahren diverse Gruppen aus dem Privatsektor geschafft, die Raumfahrt wieder in den Vordergrund zu bringen. Tatsächlich glauben heute viele Finanzanalysten, dass die kommerziellen Entwicklungen in der Raumfahrtindustrie kurz davorstehen, den größten Ressourcenabbau in der Geschichte zu starten, und zwar durch Bergbau auf dem Mond, dem Mars und Asteroiden. Ist das wirklich etwas, was uns schon in den nächsten Jahren bevorsteht (viel weiter geht der Horizont der Anleger selten)?

Tatsächlich haben verschiedenen Privatunternehmen wie beispielsweise die Privatfirma SpaceX des Tesla-Gründers Elon Musk endlich mal wieder (das erste Mal seit dem Ende der Space Shuttles) amerikanische Astronauten vom amerikanischen Boden – dem Kennedy Space Center – aus ins All gebracht, wenn auch nur für ein paar Minuten. Das Revolutionäre daran war: Die Astronauten waren zum Teil einfache Menschen, also nicht top-ausgebildete Astronauten. Etwas diskreter wird ein anderes großes private Raumfahrtunternehmen mit dem Namen Blue Origin vom Amazon-Gründer Jeff Bezos mit einer Milliarde Dollar pro Jahr gefördert (dieser kann sich dies ohne weiteres leisten, gilt er doch als reichster Mensch der Welt). Auch diese Firma flog einfache Menschen kurz ins Weltall, darunter Jeff Bezos selbst. Und auch ein drittes Unternehmen, gegründet von einem weiteren Milliardär, Richard Branson, vermochte Touristen – darunter ebenfalls Richard Branson selbst – auf kurze suborbitale Flüge zu schicken: Virgin Galactic. Dieses ist im Übrigen das erste Raumfahrt-Unternehmen, das an der Börse gelistet ist und zwischen Februar und Juni 2021 mit Bewertungen um von ca. 13 Milliarden US Dollar All-Time Highs erreichte, bevor es dann innerhalb von weniger als einem Jahr auf nahezu einen Zehntel dieses Wertes absackte – und damit ein All Time Low der letzten Jahre erreichte. So manche Anleger fragen sich: Ist damit die Aufregung um die neuen privaten Weltraumfahrzeuge vielleicht schon wieder vorbei?

Die von Musk, Bezos und Branson erzeugte Aufregung um diese Flüge ist nur der spektakuläre und öffentlich vermarktete Teil der Nutzung ihrer Raketen. Tatsächlich fliegen alle paar Wochen private Raketen ins erdnahe All, um die Raumstation zu versorgen oder neue Satellitensysteme auszusetzen, da die Regierungen kaum mehr Raketen fliegen. Es gibt zur Zeit etwa 5’700 aktive Satelliten, die die Erde umkreisen, mehr als 10’000 haben bereits ausgedient und sind nun (nicht ganz ungefährlicher) Weltraumschrott, der um die Erde herumschwebt (ab und zu stürzt einer mal auf die Erde zurück). Da dies alles andere als spektakulär ist, wird darüber kaum öffentlich gesprochen. Doch genau damit verdienen die privaten Raketenbetriebe ihr Geld.

Dabei sind die von den drei Milliarden Firmen nur drei unter vielen Anbietern. Unternehmen wie die United Launch Alliance von Lockheed Martin und Boeing oder die europäische Ariane Space bieten ebenfalls ihre Dienste auf diesem Markt an. Zudem drängen neue Anbieter, die weltweit entstehen, immer neue Abschussbasen. Ein großer Teil der Satelliten, die von den Raketen ausgesetzt werden, sammelt im erdnahen Raum, wenige hundert bis eintausend Kilometer von ihr entfernt, Daten wie zum Beispiel für die Online-Karten, mit denen sich unsere Bewegungen auf dem Handy auf den Meter genau verfolgen lassen, Wetterbeobachtungen und -vorhersagen, für das Sammeln von Umweltdaten bis hin zur Spionage. Damit lässt sich insgesamt ein Umsatz von 400 Milliarden Dollar pro Jahr erzielen, der sich in den nächsten Jahren voraussichtlich noch einmal dramatisch nach oben entwickeln wird. So werden, wie es aussieht, mehrere tausend Mini-Satelliten so groß wie ein Kaffeemaschine mit immer spezielleren Fähigkeiten, wie zum Beispiel die Überwachung von Bauernfeldern bzgl. Dünger und Wasser, in die Erdumdrehung gesandt. Nur hat all dies recht wenig mit weiter entfernten Weltraumfahrten zu tun, die von Unternehmern wie Elon Musk so aufregend beschrieben werden.

Was ein weiteres Geschäft zu sein verspricht ist der Tourismus im erdnahen Bereich. Allein die Aussicht auf die Erde von außerhalb ist spektakulär. Aber kann man hier wirklich so viel erwarten? Der Preis für einen derartigen Trip wird voraussichtlich für viele Jahre und gar Jahrzehnte noch sehr hoch bleiben, da der Aufwand des Fluges, die Ernährung und die notwendigen Vorbereitungen der Touristen, sich im gravitationslosen Umfeld zu bewegen, auf absehbare Zeit extrem hoch bleiben werden. Noch immer kostet jedes Kilogramm, das die Erdanziehung überwinden muss, mehrere zehntausend Euro! Zudem sind Raketenstarts in den Weltraum bis heute keine Routineoperation, nicht zu vergleichen mit einem Flugzeugstart. Bei jedem Start bestehen immer noch signifikante Risiken.

Doch werden unterdessen die notwendigen finanziellen Mittel für die Raumfahrt immer mehr von privaten Händen in die privaten Weltraum-Unternehmen investiert. Standen im Jahr 2009 die finanziellen Mittel bei knapp einer Milliarde Dollar, so waren es zehn Jahre später bereits sechs Milliarden Dollar. Vor 40-60 Jahren waren die Staaten, insbesondere deren jeweiligen militärischen Komplexe, noch die einzigen Investoren in die Weltraumfahrt. Heute sprechen private Weltraumfans bereits von Projekten auf den Mond, um dort dauerhaft präsent zu sein und von dort aus weitere Flüge, zunächst zum erdnächstem Planeten Mars, dann aber auch vielleicht weiter, vorzubereiten (zum Mars braucht man schon viele Monate, selbst wenn er uns am nächsten ist, und noch mal so viele zurück; schaffen das Menschen überhaupt?).

Das Interessante am Mond, der schon vor über 50 Jahren von Menschen betreten wurde, sind Bodenschätze wie seltene Erden und Helium-3. Letztere ist ein Isotop des regulären Heliums, das als eine Grundlage für die mögliche Energiequelle der Zukunft – Kernfusion – interessant sein könnte. So haben bereits drei private Unternehmen von der NASA den Auftrag erhalten, ein Mondlandefahrzeug für Menschen zu entwickeln: SpaceX, Blue Origin und Dynetics (Teil der Firma Leidos, früher bekannt als Science Applications International Corporation). Ein weiteres naheliegendes Abbauziel seltener Stoffe sind Asteroiden, die durch das Sonnensystem rasen und unterschiedliche Mengen an seltenen Erdmetallen und anderen Materialien mit sich führen. Die meisten davon liegen allerdings zwischen Mars und Jupiter, also noch ein ganzes Stück weiter als Mars und daher für eine längere Zeit sicher unerreichbar für uns. Des Weiteren haben die meisten planetarischen Bergbauziele im Weltraum nur eine geringe oder gar keine Atmosphäre und sind daher extremen Temperaturschwankungen zwischen Schatten und Sonnenlicht ausgesetzt. Dies macht das Schaffen darauf gefährlich, sowohl durch die uneingeschränkte Sonnenstrahlung als auch durch kosmischen Strahlen, die die Elektronik bedroht – ganz zu schweigen von der menschlichen Gesundheit. Was Asteroide angeht, fliegen diese sehr schnell, so dass sie jeweils nur für kurze Perioden verfügbar sind.

Betrachtet man einmal die technologische Entwicklung in den letzten Jahren etwas genauer, so erkennt man, dass die Raumfahrtdesigner bei der Raketentechnik im Vergleich zur Technologie der 1960er und 1970er Jahren nur recht wenig vorankommen sind. Der große Durchbruch, um die aktuellen Kosten für einen kommerziellen Start massiv zu senken, ist kaum in Sicht. Sind wir in der heutigen Wirtschaft gewohnt, dass alles billiger wird, wenn es zum vielverwendeten Standardprodukt wird, so dominiert die Kosten der Raumfahrt eine Größe, die sich auch in der Zukunft nicht verändern wird: die Schwerkraft der Erde. Diese kennt keine Rabatte, die mit der Zeit einsetzen. Der 1000. Flug ins All braucht genauso viel Energie wie der erste. So benötigt es eine revolutionär neuer Technologie, um ausreichend preiswert in und durch das All zu kommen, so dass die Expansion der Raumfahrtechnologie attraktiv wird. Doch eine solche hat es in der Raumfahrt in ihren bisherigen 60 Jahren noch nie gegeben. Daher hat sich die Raumfahrt-Technologie hin zu niedrigeren Kosten bis heute nur äußerst langsam entwickelt.

Könnte am Ende der „New Space“-Projekte von Milliardären wie Elon Musk, Jeff Bezos oder Richard Branson zuletzt weit mehr mit der Umgebung der Erde zu tun haben als uns der Name verheißt? Noch 2016 sagte Elon Musk mit Optimismus für das Leben auf einem anderen Planenten und Pessimismus für das Leben auf der Erde:

„Es gibt zwei grundlegende Wege. Der eine Weg ist: Wir bleiben für immer auf der Erde, und dann wird es irgendwann ein Aussterbeereignis geben. (…) Die Alternative ist, eine raumfahrende Zivilisation und eine multiplanetare Spezies zu werden. Ich hoffe, Sie stimmen mir zu – das ist der richtige Weg.“

Dies erinnert irgendwie stark an Illusionen, die es bereits im 19. Jahrhunderts gab. So beschrieb Jules Verne in seinem Roman von 1865 „Von der Erde zum Mond“ ein Raumschiff, in dem zwei Amerikaner, ein Franzosen (alles nur Männer), zwei Hunde und diverse Hühner ins All gelangen. Und schon im frühen 17. Jahrhundert sprach Johannes Kepler von einer Mondreise, um für die wissenschaftliche Wahrheit der kopernikanischen Welt zu werben: Der Vater der Astrophysik beschrieb 1608 in seiner Erzählung „Somnium“, wie sich die Erde vom Mond aus zeigen müsste. Doch schon Kepler war bereits klar, dass es zur Überwindung der irdischen Gravitation einer gewaltigen Kraft bedarf.

Heute haben menschengemachte Raumsonden (ohne Passagiere) jeden Planeten unseres Sonnensystems umflogen, um unser Wissen über das Universum zu vermehren. Zugleich sind ihre erdnahen Geschwister in unserem Alltag längst unverzichtbar geworden. Ein Leben ohne den Segen der Satellitentechnologie können wir uns nicht mehr vorstellen. Doch ist damit automatisch das Erreichen ferner Planenten einfacher geworden? Es gibt einen Grund, warum ein gängiger Witz in der Weltraum-Branche ist, dass man in der Raumfahrt am besten als Milliardär beginnt, um Millionär zu werden. Doch bei all den Herausforderungen muss man sich heute fragen: Kommt der Weltraumbergbau – zusammen mit der damit verbundenen Erforschung und Industrialisierung – bei allen Herausforderungen nicht doch schon vielleicht bald? Dafür bräuchten wir einen massiven technologischen Sprung. Dass sich ein solcher ergeben kann, zeigt uns in so vielen Bereichen die Vergangenheit.

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Lars Jaeger hat Physik, Mathematik, Philosophie und Geschichte studiert und mehrere Jahre in der Quantenphysik sowie Chaostheorie geforscht. Er lebt in der Nähe von Zürich, wo er zwei eigene Unternehmen aufgebaut hat, die institutionelle Finanzanleger beraten, und zugleich regelmäßige Blogs zum Thema Wissenschaft und Zeitgeschehen unterhält. Überdies unterrichtet er unter anderem an der European Business School im Rheingau. Die Begeisterung für die Naturwissenschaften und die Philosophie hat ihn nie losgelassen. Sein Denken und Schreiben kreist immer wieder um die Einflüsse der Naturwissenschaften auf unser Denken und Leben. Im Herbst 2021 erschien sein neuestes Buch «Wege aus der Klimakatastrophe» im Springer Verlag.







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