Prolix Studienführer - Freiburg
Dienstag, 24. September 2019 Uhr

 
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Veranstaltungen 

Freiburg Blues Festival 2019

Freiburg Blues Festival 2019
Ramon Goose / Foto: Promo

Große Namen und ausgewählte Geheimtipps zeichnen das Freiburg Blues Festival 2019 aus
Programm dank neuer Kooperationen so umfangreich wie nie

Größer, schöner, mehr Musik: Das Freiburg Bluesfestival 2019 verspricht das Beste in Sachen Blues aus Europa und den USA, große Namen, neue Entdeckungen und mehr Konzerte denn je! Veranstalter des Festivals sind die Bluesfreunde Freiburg. e.V.: „Mehr Blues, Boogie und Soul war nie!“, freut sich Bluesfreunde-Vorstand Hermann Sumser. „Das Festival bringt Klassiker der Szene, neue Entdeckungen und natürlich auch wieder den ein oder anderen Geheimtipp“. Und auch Vorstandsmitglied und Programmmacher Harald Brückel freut sich auf eine heiße Festivalwoche: „An den traditionellen Festival-Standorten in der Wodan Halle und der Markthalle in Freiburg, im ChaBah in Kandern, im Schloss Reinach in Freiburg-Munzingen, im Freiburger Jazzhaus und im Birkenmeier Forum in Breisach-Niederrimsingen steppt der Blues-Bär im Oktober mit Ausdauer und Hingabe!“

Bernd Fahle, der für die Finanzen des Festivals verantwortlich ist, betont: „Dank der mittlerweile institutionellen Förderung durch die Stadt Freiburg haben wir bei der Programmgestaltung in diesem Jahr mehr Spielraum als in den vergangenen Jahren, darüber sind wir natürlich froh und dankbar!“ In Kooperation mit dem Jazzhaus Freiburg freuen sich die Bluesfreunde zudem auf eine Reihe großer Namen der Szene. Und wie im vergangenen Jahr ist das Hotel Schloss Reinach auch in diesem Jahr wieder als Festival-Hotel mit besonderen Angeboten für anreisende Festival-Besucher von außerhalb dabei. „Was uns aber besonders freut, ist unsere neu aufgelegte Zusammenarbeit mit dem SWRStudio Freiburg, mit dem wir im Vorfeld des Festivals für alle, die nicht so lange warten wollen, erstmals ein Studiokonzert im Umfeld des Festivals durchführen werden“, so Programmmacher und Festivalsprecher Ralf Deckert. Das „Blues In The Schools“ Programm wird in diesem Jahr erneut an der Staudinger Schule in Freiburg stattfinden, wo einer der Künstler des Festivals einen kostenlosen Workshop für die Schülerinnen und Schüler geben.

Zum „Warm Up“…

Die Bluesfreunde Freiburg e.V. freuen sich, in diesem Jahr erstmals ein Konzert in Kooperation mit dem SWR-Studio Freiburg durchführen zu können. National wie international sind Kai Strauss & The Electric Blues All-Stars derzeit eine der ersten Adressen in Sachen Texas-Blues. Zweimal schon war Kai mit seiner Band beim Freiburg Blues Festival zu Gast. Für das Konzert am 11. Oktober um 20 Uhr im Schlossbergsaal im SWR-Studio in der Kartäuserstraße haben sich Strauss und seine Musiker einiges ausgedacht. Für alle, die nicht bis zum Festival-Start warten wollen, eine ideale BluesEinstimmung. Für alle anderen Blues-Fans übrigens auch!

Das Festivalprogramm

Mit zwei renommierten Konzerten steht das Jazzhaus in Freiburg in diesem Herbst im Programm des Freiburg Blues Festivals: Am 18. Oktober steht dort die Henrik Freischlader Band mit ihrem aktuellen Album „Hands On The Puzzle“ auf der Bühne: „Zurück zu den Wurzeln, mit dem Bus herumfahren und live spielen“, so das Motto des auch international renommierten Gitarristen.

Nachdem er sein Konzert in Freiburg im vergangenen Jahr aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen musste, kommt Ramon Goose aus London mit seinem Trio in diesem Jahr nun am 19. Oktober um 20 Uhr zu seiner exklusiven Deutschland-Premiere in den Zehntkeller ins Hotel Schloss Reinach nach Freiburg-Munzingen: Ramons Musik schlägt einen Bogen vom Brit-Sound der Sechziger über traditionellen US-Country-Blues nach Lateinamerika und bis hin zu den Wurzeln der Musik in Nord- und Westafrika. Er ist ein Ausnahmekünstler und unbedingt eine Entdeckung wert! Am 20. Oktober gibt es ebenfalls im Jazzhaus ein Wiedersehen mit der Jazz- und Hammond-Legende Brian Auger´s Oblivion Express feat. Alex Ligertwood, die vor einem Jahr beim Festival bereits mit einem ausverkauften Konzertabend mit ihrem authentischen Siebzigerjahre-Sound zu begeistern wussten. Alle Konzerte im Jazzhaus beginnen um 20 Uhr.

Es gibt nicht viele Bands, die von sich sagen können, dass sie ein ganzes Genre geprägt haben. Doch Dr. Feelgood gehören dazu: Ihr harter, kantiger Blues-Rock war in den Siebzigern ein Vorreiter der Punk-Revolution und hat bis heute seinen Biss bewahrt. Gibt es eine bessere Band für den Montagabend unserer Festival-Woche? Wir denken: Nein, die gibt es nicht. Und wir freuen uns auf unsterbliche Pub-Rock-Klassiker wie „Milk And Alcohol“, „Baby Jane“ und „Roxette“ am 21. Oktober um 19:30 Uhr in der Wodan Halle in Freiburg!

Sein Können am Klavier sei „ein schöner Wahnsinn“ hat ein US-Magazin über die Musik von Victor Wainwright gesagt, der ebenfalls am 21. Oktober in der Wodan Halle in Freiburg auf der Bühne stehen wird. Der 38-jährige aus Savannah/Georgia kommt aus einer Blues-Familie, hat sein Handwerk unter anderem von Pinetop Perkins gelernt und war dieses Jahr mit seinem exzellenten Album „Victor Wainwright And The Train“ für einen Grammy nominiert. Nur in Freiburg war er mit seinem heißen Southern Sound und seinen Weltklasse-Fähigkeiten an den Tasten noch nicht. Aber das holen wir jetzt nach!

Der 22. Oktober steht in Zusammenarbeit mit der European Blues Union als European Bluesnight im Programm. An diesem Abend treten in der Wodan Halle in Freiburg zunächst ab 19:30 Uhr Black Cat Biscuit aus Belgien auf, die mit großem Erfolg an der European Blues Challenge (EBC) 2019 auf den Azoren im April teilgenommen haben. Ihr rauer Electric- Blues ist eine mitreißende Musik, ideal für eine Blues-Party und für Männer mit langen Bärten.

Nach den raubeinigen Belgiern und ihrem Album „That´s How The Cookie Crumbles“ steht ebenfalls am 22. Oktober mit Kyla Brox und ihrer Band die diesjährige Gewinnerin der EBC erstmals in Freiburg auf der Bühne: Eine ausdrucksstarke Stimme trifft auf elektrisierenden Blues mit einem ordentlichen Schuss Soul. „Pain & Glory“, ihr aktuelles Album, hat Kyla endgültig unter den Top-Sängerinnen ihrer Generation in England platziert. Das muss niemanden verwundern, stand sie doch schon als 12jährige erstmals auf einer Bühne und kommt aus einer überaus musikalischen Familie: Sowohl ihr Vater Victor als auch Mutter Annette sind gestandene Blues- und Musical-Künslter.

Am Mittwoch der Festival-Woche ist das Freiburg Blues Festival traditionell bei BluesfreundeVorstand Harald Brückel im ChaBah in Kandern im Kreis Lörrach zu Gast: In diesem Jahr werden dort am 23. Oktober ab 20 Uhr Ulrich Ellison And Tribe zu hören sein: „Tribal Southern Blues Rock“ ist das Genre des gebürtigen Österreichers, der seit 2007 Platten aufnimmt, auch vor politischen Statements nicht zurückschreckt und die Bühne auch gern im authentischen Federschmuck seiner Wahlheimat USA betritt…

Blues-Tradition par Excellence bietet der 24. Oktober ab 19:30 Uhr in der Wodan Halle in Freiburg: mit dem Gitarristen und Sänger Mick Kolassa und der Taylor Made Blues Band holt das Festival einen weiteren Künstler exklusiv für ein einmaliges Konzerterlebnis nach Freiburg. „Free Range Blues“ nennt Mick seine Lesart des Blues, die aus fünf Jahrzehnten Erfahrung als Musiker und einer tief empfundenen Liebe zum Blues gespeist wird. So viel sei verraten: Seiner Aufnahme des Beatles Klassikers „Lady Madonna“ hat sogar Paul McCartney Bewunderung gezollt! Das Konzert ist eine einmalige Gelegenheit, um einen wirklich außergewöhnlichen Musiker zu erleben!

Nach Micks Auftritt kommt mit Archie Lee Hooker und der Coast To Coast Blues Band am 24. Oktober ein Mann mit einem der ganz großen Namen in der Geschichte des Blues auf die Bühne in Freiburg: Der Neffe und einstige Ziehsohn des großen John Lee Hooker hat nicht nur vom Rolling Stone Magazin eine glatte Fünf-Sterne-Kritik für sein aktuelles Album „Chilling“ kassieren dürfen, er bringt zudem bei seinen Auftritten das Leben und die Geschichte seines bekannten Onkels „live“ auf die Konzertbühne. Das Erbe des Boogie ist in guten Händen!

Blues für alle bei freiem Eintritt, das ist von jeher der Anspruch des Freiburg Blues Festivals bei seinen Konzerten in der Freiburger Markthalle zum Ausklang der Festival-Woche. Künstler aus Frankreich,
aus dem Saarland, den USA und dem Kraichgau haben hier schon internationales Blues-Flair versprüht. Dieses Jahr kommt am 25. Oktober um 20 Uhr Bayern zum Zug: Williams Wetsox aus Huglfing in Oberbayern spielen den Blues seit fast 40 Jahren „voll aus dem Bauch raus“ und „aus da Hoamat“, wie Bandleader Williams „da Wetsox“ Fändrich es nennt. Er ist ein Ur-Gestein, ein BluesOriginal und vor allem einer, auf den sich Freiburg freuen darf!

Im Birkenmeier Forum in Breisach-Niederrimsingen wird das Freiburg Blues Festival parallel dazu am 25. Oktober ab 20 Uhr mit einem Auftritt des erstklassigen Gitarristen Gregor Hilden und seinen beiden Special Guests Jens Filser (Git.) und Till Brandt (Kontrabass) ausklingen: ein hochkarätiges Akustikkonzert für Freunde der ausgefuchsten, filigranen Saitenkunst, mit welchem dem thematischen Anspruch des Festivals, Künstlern aus Deutschland immer wieder ein Podium zu bieten, Rechnung getragen wird.

Karten im Vorverkauf gibt es bei www.reservix.de sowie bei allen bekannten ReservixVorverkaufsstellen. Der Eintritt zu den Konzerten im ChaBah und in der Markthalle ist frei, im ChaBah wird in der Konzertpause der Hut für die Künstler herumgehen.

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SWR


Veranstaltungen 

Was müssen und was können wir für unsere Zukunft tun?

Was müssen und was können wir für unsere Zukunft tun?
Prof. Jutta Allmendinger (c) Ingahaar komp.

„Was können und was müssen wir für unsere Zukunft tun?“ Dieser Frage geht die Berliner Soziologin Jutta Allmendinger in ihrem Vortrag in der Reihe „Konturen der nächsten Gesellschaft“ am Sonntag, 29. September um 17.00 Uhr im Theater Freiburg nach. Sie beschäftigt sich damit, wie wir den Herausforderungen der Gegenwart gegenüberstehen: In einigen Bereichen sind wir in der Lage, selbst zu handeln, in anderen aber auch hilflos. Wie ist damit umzugehen? Um Anmeldung wird gebeten über www.katholische-akademie-freiburg.de, mail@katholische-akademie-freiburg.de oder unter 0761 319180. Eintritt: Pay after

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Verschiedenes 

Stadt Freiburg: Wohnen für Hilfe

Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden, Azubis, Berufsanfängerinnen, Senioren und Familien

Städtische Unterstützung erschließt dem Erfolgs-Programm „Wohnen für Hilfe“ neue Zielgruppen

Das Programm läuft seit 2002 und war von Anfang ein Erfolg: Unter dem Namen „Wohnen für Hilfe“ vermittelt das Studierendenwerk Freiburg (SWFR) generationenübergreifende Wohnpartnerschaften zwischen Studierenden und Seniorinnen, Senioren oder Familien. Auf Beschluss des Gemeinderates finanziert künftig die Stadt Freiburg eine neue Stelle zur Vermittlung von Wohnpartnerschaften. Damit können nun auch Nicht-Studierende an „Wohnen für Hilfe“ teilnehmen. Ab sofort haben auch Azubis, Berufsanfänger/innen und ältere alleinstehende Menschen Zugang zu Wohnpartnerschaften mit Seniorinnen und Senioren.

Viele ältere Vermieterinnen und Vermieter möchten zwar in der angestammten Wohnung bleiben, empfinden mit der Zeit aber die Belastung einer großen Wohnung oder eines Hauses als zu groß und wünschen sich Unterstützung im Alltag. Im Gegenzug entsteht durch die Wohnpartnerschaften für die Mieterinnen und Mieter günstiger Wohnraum.

So trägt „Wohnen für Hilfe“ als Baustein dazu bei, den angespannten Wohnungsmarkt in Freiburg zu entlasten. Seine erfolgreichen Grundzüge und neuen Ergänzungen haben Renate Heyberger vom Studierendenwerk Freiburg, Boris Gourdial, Leiter des Amtes für Soziales und Senioren, Sabine Recker, Leiterin des Referats für bezahlbares Wohnen, und Anja Schwab vom städtischen Seniorenbüro heute bei einem Pressegespräch vorgestellt.

Dabei wurde deutlich, dass „Wohnen für Hilfe“ ein sehr individuell konzipiertes Projekt ist, das keine Massen bewegt, als Mosaikstein aber – neben Wohnheimen und Privatzimmervermittlung die SWFRAngebote für Studierende ergänzt. 60 neue Wohnpartnerschaften pro Jahr, von denen manche jahrelang halten, entsprechen einem Studierendenwohnheim, das dann nicht gebaut werden muss.

Das Programm wollte von Anfang an stille Ressourcen aktivieren, also Menschen dazu bewegen, nicht genutzten Wohnraum zur Verfügung zu stellen – und zwar gerade bei Wohnungs- oder Hausbesitzern, die bisher nicht vermietet hatten. Der Erfolg stellte sich rasch ein: Seit 2002 hat das Studierendenwerk rund 1.000 Wohnpartnerschaften vermittelt.

Wohnen für Hilfe: vermittelte Wohnpartnerschaften nach Jahren (Zahlen: Studierendenwerk Freiburg) 2002: 23 2003: 37 2004: 46 2005: 49 2006: 53 2007: 47 2008: 59 2009: 82 2010: 61 2011: 106 2012: 62 2013: 58 2014: 49 2015: 58 2016: 58 2017: 46 2018: 64

Diese Zahlen werden nun vermutlich deutlich ansteigen: Dank eines städtischen Zuschusses von 40.500 Euro pro Jahr wurde die bisher bestehende Teilzeitstelle im SWFR ab dem 1. August in eine Vollzeitstelle umgewandelt. Das erschließt dem Programm neue Zielgruppen. Zum einen wird allen Menschen mit geringem Einkommen preisgünstiger Wohnraum geboten. Zum anderen werden Vermieter/innen im persönlichen Lebensumfeld entlastet, etwa durch Hilfeleistungen, die es zum Beispiel Senior/innen erlauben, länger in ihren Wohnungen zu bleiben. Zu guter Letzt entlastet die Erschließung neuen (vorhandenen) Wohnraums den angespannten Wohnungsmarkt. Denn viele Vermieter/innen, die an „Wohnen für Hilfe“ teilnehmen, würden ohne das Programm und die institutionelle Unterstützung ihren Wohnraum nicht vermieten.

Bisher konnte und durfte das Studierendenwerk nur für Studierende aktiv werden; Anfragen von nicht-studentischen Mietinteressierten wurden nicht erfasst, sondern abschlägig beantwortet. In letzter Zeit hat sich jedoch gezeigt, dass sich die Nachfragen der Studierenden immer mehr auf den Studienbeginn im Wintersemester konzentrieren. Gewünschter Einzug war dann stets zum 1. Oktober.

Die Nachfrage der Senioren dagegen blieb das ganze Jahr über durchgehend und relativ konstant. Dadurch ergaben sich in den übrigen Monaten zunehmend „Lücken“. Jenen Vermieter/innen, die sich dann ans SWFR wandten, konnte das Studierendenwerk keine studentischen Interessent/innen vermitteln, weil alle bereits versorgt waren. Dank der städtischen Unterstützung wird dieser Bedarf nun aufgegriffen. Nicht-studentische Mietinteressierte können jederzeit vermittelt werden.

Durchschnittlich dauern „Wohnen für Hilfe“-Mietverhältnisse bisher nach SWFR-Schätzung zwei bis zweieinhalb Jahre (genaue Zahlen liegen nicht vor, da nicht immer das Ende einer Wohnpartnerschaft gemeldet wird). Im Extremfall gab es aber auch schon Mietverhältnisse mit einer Dauer von sechs oder gar sieben Jahren.

Eine weitere Erkenntnis nach 17 Jahren „Wohnen für Hilfe“: Das Programm ist stadtweit erfolgreich. Aktuell gibt es Angebote in allen Stadtteilen. Am häufigsten werden derzeit Mietverhältnisse in (Reihenfolge nach Häufigkeit) Haslach, Oberau, Wiehre, Herdern, Waldsee, Littenweiler und St.Georgen angeboten.

Derzeit gehören 33 Städte der Bundesarbeitsgemeinschaft „Wohnen für Hilfe – Deutschland“ an. Die Liste umfasst unter anderem Aachen, Bamberg, Bayreuth, Bonn, Bremen, Erlangen, Göttingen, Hannover, Karlsruhe, Kiel, Koblenz, Köln, Münster, Stuttgart und Wuppertal. Freiburg ist aber der Standort mit den meisten Angeboten und den meisten abgeschlossenen Mietverhältnissen.

Übrigens: Inzwischen gibt es in Freiburg auch eine Reihe von Senioreneinrichtungen, in denen Studierende im Programm „Wohnen für Hilfe“ wohnen.


Zwei Beispiele für Wohnpartnerschaften

Vermieter 1 ist ein kürzlich verwitweter Senior mit leicht eingeschränkter Mobilität. Er wünscht sich jemanden, mit dem er sich unterhalten kann, über das Tagesgeschehen, über Sport oder den Garten und der/die gemeinsam mit ihm Zeit im Garten verbringt. Vermittelt wurde eine spanische Studentin der Naturwissenschaften. Sie spricht fließend Deutsch, beschreibt sich als sozial und engagiert und hat, bevor sie nach Deutschland kam, mit ihrem Großvater zusammen in Madrid gewohnt. Nun wohnt sie im Dachgeschoss, in einem 20 qm großen Zimmer mit einer kleinen separatem Küche und einem kleinen Bad/WC.

Vermieterin 2 ist eine 70jährige alleinstehende ehemalige Logopädin mit Einschränkungen beim Gehen. Gewünscht wurde eine Mitbewohnerin, die beim Einkaufen hilft, den Müll runterbringt und andere kleine Handreichungen übernimmt. Vermittelt wurde eine Studentin der Soziologie, die vorher schon in der Nachbarschaftshilfe und als Ehrenamtliche in einem Seniorenheim engagiert war. Sie wohnt in einem Zimmer mit eigenem Eingang, das über eine Pantryküche und ein separates Duschbad verfügt.





Verschiedenes 

Regierungspräsidium fördert Erweiterung der Studentensiedlung am Seepark

Regierungspräsidium fördert Erweiterung der Studentensiedlung am Seepark
Bescheidübergabe / Foto: SWFR

1.040.000 Euro für ersten Neubau // Weitere Zuschüsse angekündigt

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) fördert einen weiteren Neubau der Studentensiedlung am Seepark in Freiburg mit einem Zuschuss in Höhe von 1.040.000 Euro. Mit diesem elfgeschossigen Neubau in der Sundgauallee 74 b werden 130 neue Wohnheimplätze für Studierende geschaffen. Dies ist ein weiterer Schritt zu einer umfangreichen Nachverdichtung der Wohnanlage am Seepark.

Im ersten Bauabschnitt werden in der Sundgauallee 74 a bis 74 c insgesamt 301 zusätzliche Wohnheimplätze geschaffen. Das RP kündigte bereits an, dass sich das Land auch an den weiteren Kosten für den Ausbau in der Studentensiedlung beteiligen wird. Insgesamt werden bis 2025 rund 1.200 zusätzliche Wohnplätze entstehen.

„Mit dieser Förderung leistet das Land einen wichtigen Beitrag für den Bau von weiteren Wohnheimplätzen für Studierende in Freiburg. Es freut mich, dass für die Erweiterung des Wohnheims eine möglichst flächensparende Lösung gefunden wurde“, erklärte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer bei der Übergabe des Förderbescheids am Dienstag, 10. September, in Freiburg.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Unterstützung des Regierungspräsidiums einen weiteren Baustein im Ausbau der Studentensiedlung erreichen und die weiterhin steigende Nachfrage nach bezahlbarem, hochschulnahem Wohnraum bedienen können“, so der Geschäftsführer des Studierendenwerks, Clemens Metz.





Verschiedenes 

Prüfbericht zum Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ fertiggestellt

Im Juni 2019 endete das vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg geförderte, von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg (LpB) begleitete und von der STIPHTUNG CHRISTOPH SONNTAgGmbH (SCS) durchgeführte Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ – nach einjähriger Projektlaufzeit. Zielgruppe waren junge Menschen, die im Rahmen dieses Projekts niedrigschwellig an die grundlegenden Werte und Vorteile einer demokratisch verfassten Gesellschaft herangeführt werden sollten.

Die LpB hat jetzt die Prüfung des Verwendungsnachweises der SCS abgeschlossen. Eine solche Prüfung ist bei derartigen Förderungen üblich und erfolgt in der Regel nach Eingang des Verwendungsnachweises des Zuwendungsempfängers, welcher grundsätzlich binnen sechs Monaten nach Abschluss des jeweiligen Projekts vorzulegen ist. Ihren Prüfbericht hat die LpB am 11. September 2019 dem Ministerium für Soziales und Integration übergeben.

Die Prüfung erfolgte dabei nach den einschlägigen Vorschriften der Landeshaushaltsordnung, insbesondere § 44 mit den zugehörigen Verwaltungsvorschriften. Darüber hinaus hat die LpB die tatsächlichen Zahlungen kontrolliert und sich Empfangsbestätigungen der jeweiligen Rechnungssteller vorlegen lassen. Da auf Grund der Berichterstattung in den Medien ein besonderes öffentliches Interesse besteht, informiert die Landeszentrale die Öffentlichkeit über das Resultat ihrer Prüfung.

Zusammengefasst kommt die LpB zu folgendem Prüfungsergebnis:

- Das Projekt wurde planmäßig durchgeführt.
- Alle in Auftrag gegebenen projektbezogenen Leistungen wurden erbracht.
- Alle Ausgaben sind vollständig belegt.

Von den in Summe für das Projekt an die SCS ausgezahlten Fördermitteln in Höhe von 211.000 Euro hat die SCS insgesamt 179.996 Euro ausgegeben. Davon sind 6.137 Euro nicht erstattungsfähig, weil es sich dabei beispielsweise um Ausgaben handelte, die vor dem genehmigten Maßnahmenbeginn getätigt wurden. Die zuwendungsfähigen Ausgaben der SCS für die Projektdurchführung belaufen sich damit noch auf 173.859 Euro. 31.004 Euro wurden von der SCS nicht ausgegeben. In Folge dessen kommt es zu einer Rückforderung von in Summe 37.141 Euro. Entsprechende Prüfungen haben regelmäßig Nachzahlungen oder Rückforderungen dieser Art zur Folge.

Zusammen mit den Personalausgaben für die Projektbegleitung durch die LpB (30.000 Euro) ergibt sich ein Gesamtausgabevolumen für das Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ in Höhe von 203.859 Euro.

In der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit dem Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ laut gewordene Vorwürfe gegenüber dem Kabarettisten Christoph Sonntag hinsichtlich einer unsachgemäßen Verausgabung von Projektmitteln kann die Prüfung der LpB nicht bestätigen. Das Gegenteil ist der Fall.

Für die Umsetzung des Projekts hat die SCS auch so genannte Hilfspersonenverträge mit vier Unternehmen abgeschlossen, darunter die sonntag.tv GmbH, vertreten durch Christoph Sonntag, und die Fajada UG, vertreten durch Elisabeth Sonntag. Die über Hilfspersonenverträge beauftragten projektbezogenen Leistungen wurden dabei vollumfänglich erbracht und den Unternehmen zu markt- und branchenüblichen Konditionen vergütet. Den Einsatz und die Beauftragung mehrerer Unternehmen hält die LpB im vorliegenden Fall für sinnvoll, da für die Aufgabenerledigung unterschiedliche Kompetenzen notwendig waren.

Zielgruppe des Projektes waren ursprünglich vor allem Jugendliche in der außerschulischen Arbeit. Die SCS hat auf Grund der kurzen Laufzeit und der starken Nachfrage von Schulen aber auch Schulklassen in das Projekt mit aufgenommen. Die Landeszentrale kann dies nachvollziehen und sieht darin auch keinen Verstoß gegen die Zuwendungsbedingungen.

Aus Sicht der LpB wurde das Projekt „A-B-C-D-emokratie neu buchstabiert“ erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen.





Gewinnspiele 

Verlosung für zwei Zehnerkarten der RegioBäder Freiburg WS 2019

Verlosung für zwei Zehnerkarten der RegioBäder Freiburg WS 2019
50-Meter-Becken im Westbad / Foto: Michael Bamberger

Wir verlosen zwei Zehnerkarten für die Freiburger Schwimmbäder der Regio Bäder unter unseren Lesern. Um an dieser Verlosung teilzunehmen, bitte bis 2. Dezember 2019 einschreiben. Die Gewinner werden benachrichtigt und im prolixletter veröffentlicht.

ÖFFNUNGSZEITEN DER FREIBURGER BÄDER

Westbad
Montags, mittwochs und freitags hat das Westbad von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet, dienstags und donnerstags bereits von 07.00 Uhr bis 21.00 Uhr. Am Wochenende hat das Bad von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Hallenbad Haslach
Das Haslacher Bad ist montags geschlossen, die Sauna hat allerdings die ganze Woche von 10.00 Uhr bis 21 Uhr geöffnet. Am Wochenende schließt sie bereits um 20.00 Uhr.
Mittwochs und freitags ist die Sauna nur für Damen zugänglich.
Das Schwimmbad öffnet dienstags bis freitags von 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr.
Samstags und sonntags steht das Bad seinen Gästen bereits ab 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung.
Es gelten Sonderzeiten in den Schulferien, unter der Woche von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr sowie am Wochenende von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr.

Faulerbad
Das Faulerbad bietet Frühaufstehern an 4 Tagen der Woche, von Montag bis Donnerstag die Möglichkeit, das Bad in der Zeit von 6.00 Uhr bis 8.00 Uhr zu besuchen.
Nachmittags öffnet das Bad dann wieder von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr. Am Mittwoch ist das Bad sogar von 13.00 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet.
Jeden Freitag von 08.00Uhr bis 12.00 Uhr ist das Bad für Senioren und werdende Mütter reserviert.
Die Sauna im Bad hat von Montag bis Freitag von 13.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.
Samstagmorgen von 8.30 Uhr bis 10.30 Uhr ist das Bad lediglich für Damen geöffnet.
Von 10.30 Uhr bis 19.00 Uhr können wieder alle Gäste das Angebot nutzen.
Die Sauna dagegen ist in der Zeit von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr eine reine Damensauna, anschließend bis 19.00 Uhr wieder gemischt.
Sonntags hat das Faulerbad von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet, die Sauna steht in dieser Zeit ebenfalls zur Verfügung.

Hallenbad Hochdorf
Das Hallenbad Hochdorf ist dienstags von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr, donnerstags von 9.30 Uhr bis 11.00 Uhr und nachmittags von 15.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Vormittags ist das Bad lediglich für Senioren und werdende Mütter geöffnet.
Freitags öffnet das Hallenbad Hochdorf um 15.00 Uhr, in dieser Zeit findet bis 18.00 Uhr allerdings ein Spielenachmittag für Kinder statt. Geöffnet hat das Bad bis 21.00 Uhr.
Am Samstagnachmittag kann das Bad in der Zeit von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr besucht werden, sonntags von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr.
Montags und mittwochs ist das Bad geschlossen. An allen Feiertagen ist das Hallenbad Hochdorf geschlossen.

Hallenbad Lehen
Dienstags öffnet das Bad um 14.00 Uhr und schließt um 18.00 Uhr. Am Mittwoch hingegen öffnet das Bad ebenfalls um 14.00 Uhr, schließt jedoch bereits um 17.00 Uhr. Am Donnerstag hat das Bad von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Freitags besteht die Möglichkeit, von 14.00 Uhr bis einschließlich 20.00 Uhr zu baden. Am Samstag hat das Bad von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Montags und sonntags hat das Bad geschlossen.
An allen Feiertagen ist das Hallenbad Lehen geschlossen.

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Verschiedenes 

BAföG-Coach

Das Studierendenwerk Freiburg hilft bei Schwierigkeiten mit dem Ausfüllen des BAföG-Antrags.

Zum Wintersemester bietet das Studierendenwerk Freiburg all denjenigen, die zum ersten Mal einen BAföG-Antrag stellen, einen besonderen Service. Vom 16. September bis 30. Oktober hilft ein „BAföG – Coach“ beim Ausfüllen des Antrags, wenn Unsicherheiten und Fragen auftauchen.

Immer montags bis freitags zwischen 12 und 14 Uhr können Studierende mit ihrem BAföG-Antrag in den Infoladen des Studierendenwerks in der Basler Straße 2 kommen und sich beim Ausfüllen des Formulars helfen lassen.

Neben diesem neuen Service gibt es weitere Angebote rund ums Thema BAföG, zum Beispiel die BAföG-Hotline, die vom 30. September bis 6. November immer montags bis donnerstags von 14.00-16.00 Uhr und freitags von 11.00-13.00 Uhr unter der Nummer 0761 2101 307 erreichbar ist, oder die BAföG-Kurzberatung im Infoladen. Hier kann man schnell und unkompliziert eine Probeberechnung durchführen lassen, die sofort zeigt, ob und wieviel BAföG man bekommen würde. Für die Probeberechnung ist keine Anmeldung erforderlich, nur der letzte Einkommenssteuer-Bescheid der Eltern muss mitgebracht werden.

Als BAföG-EmpfängerIn hat man, auch wenn man nur eine geringe Förderung erhält, Anspruch auf viele weitere Vergünstigungen, z.B. bei den Rundfunk-Gebühren. Einen Antrag zu stellen lohnt sich also auf jeden Fall. Zumal sich ab dem kommenden Wintersemester die BAföG-Sätze auf bis zu 853 € monatlich (bisher 735 €) erhöhen. Auch der Einkommensfreibetrag für Eltern, also der Betrag, der von der Berechnung der Förderung ausgenommen ist, erhöht sich von 1.715 € auf 1.835 €. Dadurch kommen wieder mehr Studierende in den Genuss einer BAföG-Förderung.

Anträge sowie alle Infos zum BAföG gibt es im Infoladen des Studierendenwerks Freiburg, Basler Str. 2, Mo - Fr von 9 -17 Uhr und auf der Website www.swfr.de > GELD > BAföG

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Veranstaltungen 

Katholische Akademie veröffentlicht Herbst-Programm

Katholische Akademie veröffentlicht Herbst-Programm
(c) Tom Barrett / unsplash

Das aktuelle Veranstaltungsprogramm für September bis Dezember 2019 mit dem Fokusthema „Wahrheit|en“ ist veröffentlicht.

Das Thema „Wahrheit“ hat Konjunktur. Angesichts vielfacher politischer, wirtschaftlicher und religiöser Verunsicherungen in den letzten Jahren und zunehmender Orientierungsschwierigkeiten in einer immer pluraler werdenden Gesellschaft suchen Menschen vermehrt nach einfachen und klaren Antworten. Und nicht wenige politische und religiöse Führer bieten solche Wahrheiten. Viele Gründe für die Katholische Akademie, den Fokus auch im zweiten Halbjahr 2019 auf die Auseinandersetzung mit der Wahrheitsfrage zu lenken.

Gegliedert nach vier Themenbereichen stellt die Katholische Akademie ihre vielfältigen Veranstaltungen im kommenden Halbjahr vor: Die neue Reihe „Europäische Perspektiven“ etwa beschäftigt sich mit Fragen nach der Zukunft des Projektes Europa. Weiter fragen wir nach den regionalen Auswirkungen des Klimawandels. Außerdem: Wie gestalten wir unsere „alternde Gesellschaft“? Wie gestalten wir die letzte Lebensphase für Menschen in unserer Gesellschaft? Der Vortrag „Gefühlte Wahrheiten“ fragt nach den Ängsten in unserer Gesellschaft, ihren Gründen und ihrer Wirkung.

Das aktuelle Programm mit vielen weiteren Veranstaltungen ist auf der Homepage der Katholischen Akademie Freiburg www.katholische-akademie-freiburg.de zu finden. Das gedruckte Programm ist nach wie vor erhältlich bei der Katholischen Akademie, Wintererstr. 1, 79104 Freiburg, Tel. 0761 31918-0, mail@katholische-akademie-freiburg.de.

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