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Jazzfestival Freiburg 2019
David Tixier & Maxime Berton / Foto: Veranstalter
 
Jazzfestival Freiburg 2019
Sa 14.9. - So 22.9. | Jazzhaus | E-WERK Saal & Foyer | josfritzcafé | Gasthaus Schützen |
Forum Merzhausen

Vom 14. bis 22. September 2019 sind im Rahmen des Jazzfestival Freiburg unter anderem Archie Shepp, Tord Gustavsen, das Portico Quartet und Indra Rios-Moore zu Gast. Den Auftakt macht traditionell der „Minigipfel“ am 14. September in zehn Lokalitäten und Bars im Stühlinger und der Innenstadt. Bei „Jazz 'n' Green“ im Stadtgarten am 22. September spielen zahlreiche Musiker*innen aus Freiburg und Umgebung bei freiem Eintritt. Außerdem wird die Hammond Jazz Night im jos fritz café wieder genauso Teil des Festivals sein wie der Jazzkongress im Schützen und das Forum Jazz in Merzhausen.

Brass2Go – Tour durch die Innenstadt
Sa 14.09. | 12:00 Uhr
Brass2Go bringt einen energiegeladenen Mix aus klassisch verspielten New Orleans-Grooves, Disco-Hits und Evergreens aus Pop, Rock und Volksmusik in eigenen Arrangements auf die Straße. Stylisch in ihren roten Anzügen, präsentiert Brass2Go ein Allround-Paket, welches durch einzigartige Choreographien und handverlesene Show- und Comedy-Einlagen zu einem exklusiven Erlebnis wird. Brass2Go ist als als „Walking Act“ direkt mit dem Publikum verbunden und besticht durch Mobilität, Flexibilität, Professionalität sowie absolute Coolness.
Eintritt frei

Minigipfel – Jazzfestival Eröffnungsabend
Sa 14.09. | ab 20:00 Uhr | Jazzhaus & teilnehmende Gaststätten
Der Minigipfel macht wieder den Auftakt für das neuntägige Jazzfestival Freiburg.
Die verschiedenen Stilrichtungen machen diesen Abend in den Lokalitäten im Stühlinger und Sedanviertel/Grün zu einer Entdeckungsreise. Von Jazz, Blues, Rock, Pop, Gipsy Swing, Singer/Songwriter bis hin zu Swing der 1930er und 40er-Jahre, wird wieder für jeden etwas dabei sein. Die Pausen zwischen den drei Sets ermöglichen einen Wechsel der Örtlichkeit ohne Hektik. Eröffnet wird der Minigipfel bereits um 20 Uhr im Jazzhaus.
Ab 20:00 Uhr (Eröffnungskonzert: Rieke Katz – Vocal Pop Jazz, Jazzhaus) danach in den teilnehmenden Gaststätten.
Set 1: 21.30 Uhr | Set 2: 22.30 Uhr | Set 3: 23.30 Uhr (alle anderen Gaststätten)
Eintritt: Minigipfel Pass 7€

Tord Gustavsen Trio – The Other Side
So 15.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus
Tord Gustavsen ist sicherlich Norwegens herausragendster Jazzpianist. Mit seiner neuesten CD bei ECM „The other side“ – immerhin seine bereits achte Veröffentlichung auf dem renommierten Label – knüpft er an seine früheren Trio-Platten an, die bei Kritiker*innen und Publikum großen Anklang fanden und seinen guten Ruf begründeten: „Hypnotische Kraft“ und „destillierte Magie“ wurden dem Trio bescheinigt.
Eigene Kompositionen, religiöse skandinavische Musik, norwegische Folklore und Choräle von Johann Sebastian Bach bilden den Grundstock für die aktuelle CD und die Konzerte des Trios Tord Gustavsen (Piano), Sigurd Hole (Bass) und Jarle Vespestad (Schlagzeug). Ein fast sakraler Kammerjazz, lyrisch, hymnisch, leise, perfekt ausbalanciert wird dem Zuhörer serviert. Tord Gustavsens Akribie gilt der intensiven Melodie, mit einem enormen Gespür für Zeit und Raum scheint er mit seinen Mitmusikern durch die Kompositionen zu schweben.
Tord Gustavsen: Piano, Electronics
Jarle Vespestad: Schlagzeug
Sigurd Hole: Bass
Eintritt: VVK 27 € / AK 28 €

David Tixier Duo – Jazzkongress
Mo 16.09. | 20:30 Uhr | Gasthaus Schützen
David Tixier und Maxime Berton erkunden zwischen Klavier und Saxophon ein neues Universum des Klanges, um musikalische Geschichten zu erzählen. Der Weg des jungen französischen Pianisten David Tixier begann im Alter von 12 Jahren. Er führte ihn von der Musikschule in Bordeaux über das Pariser Konservatorium bis nach Lausanne, wo er sein Master-Diplom in Jazz-Studien erhielt.
Seitdem spielt er in verschiedenen Jazz Formationen in Europa, in der Türkei und in Japan. Zudem nahm er sehr erfolgreich an zahlreichen Jazz- und Pianowettbewerben teil. In Freiburg konnte er 2018 den internationalen Pianowettbewerb für sich entscheiden. Der Wettbewerb findet alle zwei Jahre im Rahmen des Freiburger Jazzfestivals statt. Beim diesjährigen Freiburger Jazzfestival wird er gemeinsam mit Maxime Berton auftreten, der sich im Moment durch seine musikalische Umtriebigkeit einen Namen als großartiger Saxophonist macht.
Maxime Berton: Saxophone
David Tixier: Piano
Eintritt: VVK 16 €/AK 18 €

Yazz Ahmed
Di 17.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus
Ihre frühe Kindheit verbrachte sie in dem kleinen Inselstaat Bahrein im Persischen Golf, mit neun Jahren zog sie mit ihrer Mutter in die Metropole London – äußerst unterschiedliche Prägungen, die in die Kunst der Trompeterin, Flügelhornspielerin und Komponistin Yazz Ahmed einfließen.
Mit ihrer eindrucksvollen Melange aus britisch geprägtem Jazz mit arabischen Einflüssen, inspiriert durch ihren Trompete spielenden Londoner Großvater und unterfüttert u.a. durch das Studium an der Guildhall School of Music and Drama, fand sie einen ganz eigenen Stil, den ein algerischer Journalist als »Psychedelic Arabic Jazz« bezeichnete. Auf zwei CDs hat Yazz Ahmed ihre Musik bisher gebannt und dabei auch ein eigens entwickeltes vierteltöniges Flügelhorn eingesetzt, mit dem sich die arabischen Melodien besonders gut darstellen lassen. Das zweite Album, das 2017 erschien, klingt wie das »Vorbeiziehen einer Karawane in der Wüste, gebadet in Mondlicht« und trägt den nicht minder geheimnisvollen Namen »La Saboteuse« in Anlehnung an die Anti-Muse, die die Schöpfungsprozesse der Musikerin zu stören versucht und die sie konfrontativ in ihre Schranken weist. Das hochgelobte Album hat zu weltweiten Konzerteinladungen für Yazz Ahmet und ihre Band geführt. Mit ihren Musikern Ralph Wyld (Vibraphon),Dave Manington (Bassgitarre) und Martin France (Drums) greift sie auch Einflüsse aus anderen Genres auf, die sie zum Beispiel durch die Zusammenarbeit mit Radiohead und These New Puritans aus den Bereichen Indie-Rock und Elektronik erfährt.
Yazz Ahmed: Trompete, Flügelhorn
Ralph Wyld: Vibraphon
Dave Manington: Bassgitarre
Martin France: Drums
Eintritt: VVK 27 €/AK 28 €


Hammond Jazz Night Special – „Seizer & Scholly & Arends & Bauser“
Di 17.09. | 20:30 Uhr | Josfritzcafé
Der in München lebende Tenorsaxophonist Jason Seizer arbeitete auf der Bühne und im Studio international mit Musikern wie Marc Copland, Rick Hollander, Pablo Held oder Larry Goldings zusammen. Im Jahr 2000 spielte er mit dem Larry Goldings Trio die CD „Sketches“ ein. Er ist ein Musiker, der sich dem allzu Geläufigen und jeder Effekthascherei stets entschieden gesperrt hat. Pure Substanz sind die Themen der Stücke bei ihm – und sie gehen in dichtem, immer stark am musikalischen Kern angelehnte Improvisationen auf. Als Produzent ist er durch sein 2002 gegründetes Label „Pirouet“ ein Begriff.
Der Kölner Gitarrist Norbert Scholly ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff der deutschen und internationalen Jazzszene (WDR Big Band, Ack van Royen, Michel Godard, Rainer Böhm, Pablo Held, Jonas Burgwickel).
Der ebenfalls in Köln lebende Schlagzeuger Fabian Arends wurde 2018 für den Jazz Echo nominiert und spielte auf internationaler Bühne mit Musikern wie Lee Konitz, Simon Narbatov, Marc Copland oder John Goldsby. Zusammen mit Gastgeber und Hammond Spieler Thomas Bauser bestreitet das Quartett einen Abend bei dem Kompositionen des legendären Pianisten Thelonius Monk den Rahmen sowie den Ausgangspunkt einer sicherlich spannenden wie innovativen musikalischen Reise bilden.
Jason Seizer: Tenor Saxophon
Norbert Scholly: Gitarre
Fabian Arends: Schlagzeug
Thomas Bauser: Hammond Orgel
Eintritt: VVK 19 €/13 € | AK 21 €/15 €

Karl Seglem & Jacob Karlzon – Scandinavian Night
Mi 18.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus
Mit Jacob Karlzon und Karl Seglem kommen zwei Größen des skandinavischen Jazz zu einem einzigartigen Doppelkonzert ins Jazzhaus.
Karl Seglem ist einer der aufregendsten zeitgenössischen norwegischen Jazzmusiker. Dieses Land hat eine ganze Reihe von unverwechselbaren Musikern hervorgebracht, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Musiktraditionen mit zeitgenössischen Ausdrucksformen, Weltmusik und improvisiertem Jazz zu verschmelzen. Seglem hat seine eigene Identität geschaffen, indem er den Sound seines Tenorsaxophons mit dem von Ziegenhörnern und mit der norwegischen Hardanger-Fiddle verschmilzt. Heraus kommen einzigartige Instrumentenkombinationen, die lebendige Klangreisen schaffen, geballte Kraft und schöne Melodien, Jazz, Beats und Folk.
Der schwedische Jazzpianist Jacob Karlzon ist ein stilistisch und musikalisch weit gereister Mann. Er hat klassische Klavierstücke gespielt, hat mit großen Namen des Jazz wie Kenny Wheeler, Billy Cobham, Norma Winstone und Tim Hagans die Bühnen geteilt. Auf seinem letzten Album »Now« hat Karlzon elektronische Elemente den Puls seiner Musik setzen lassen. Kein Wunder, dass er sich lieber als einen »alternativen Musiker« bezeichnet und nicht als reinen Jazzer, was immer das auch sein mag. Aber damit keine Missverständnisse aufkommen: Karlzon ist dennoch ein Mann des Jazz. Manche nennen ihn gern einen Extremisten, der in einem Song mit immenser Energie sein Instrument an den Rand seiner Möglichkeiten treibt, um im nächsten zarte oder gar zärtliche Töne anzustimmen. Besonders eindrucksvoll tut er dies auf der Bühne, dort spielt und jongliert er mit Genres, Sounds, Elektronik, Atmosphären und Dynamik – atemberaubend und höchst virtuos.
Eintritt: VVK 23 €/AK 24 €

KLANGFORMATOR XI feat. Matthew Bookert | Sousaphon, Stimme
Mi 18.09. | 21:00 Uhr | E-WERK, Foyer

Matthew Bookert ist ein erstaunlich vielseitiger Musiker. Er ist in verschiedensten Stilen von Klassik bis Worldmusik zu Hause und spielt das riesige Blasinstrument Sousaphon mit erstaunlicher Leichtigkeit. Zudem ist er auch Komponist und MC. Beim Festival-KLANGFORMATOR spielen Fabian Willmann, Johannes Maikranz, Yves Arques und Konrad Wiemann die Musik von Matthew Bookert. Es wird funky, es wird wild, es wird bunt.
Matthew Bookert (Tuba), gebürtig aus Texas, studierte Tuba an der Indiana University (Daniel Perantoni), an der University of Michigan (Fritz Kaenzig) und an der Musikhochschule Stuttgart (Stefan Heimann sowie Jazz-Studien). Unter anderem ist er Mitglied der Gruppe Volxtanz und Marshall Cooper und spielt regelmäßig mit der Blassportgruppe SW, dem Brandt Brauer Frick Ensemble und Anderen.
Eintritt frei

Jakob Bro Trio – feat. Thomas Morgan | Bass & Joey Baron | Drums
Bay of Rainbows
Do 19.09. | 20:00 Uhr | Forum Merzhausen
Das Trio des dänischen Gitarristen Jakob Bro mit den beiden Amerikanern Joey Baron und Thomas Morgan ist ein magisches. Sie zelebrieren ein unglaubliches Umeinanderschmeicheln. Man hört das in andächtiger Stille, insofern gäbe es an ihrem ersten Live-Album nur zu bekritteln, dass der Beifall nach den Stücken stört, selbst wenn er aus dem New Yorker Jazz Standard stammt, wo schon so manche CD mitgeschnitten wurde. Zwischendurch wird ohnehin nicht applaudiert, weil das bei dieser Musik wie ein Akt der Sabotage wäre. Sensationell, mit welchen Finessen Morgan mit seinem Navigationsinstrument Kontrabass dieses traumverlorene Schwelgen grundiert, wie er immer anders diesem milden Gedankenstrom Tiefe gibt.
„Dieses Trio ist auch ein Glücksfall, weil es belegt, dass Jazz keine kompetitive Musik sein muss. Ein intuitives Voranschreiten erlebt man als lange und logische Kette, als einen Masterplan in Tönen, als Schönheit pur, ausgewogen, subtil und doch nicht statisch. Bro lässt seine Gitarrenwolken schweben, wozu Baron sein Drumset kost und dabei einen federnd dezenten Groove zaubert. Jeder scheint zu erahnen, was der andere als nächste Idee entwickeln wird, und reagiert darauf wie im Voraus. In der Summe definiert das eine Obergrenze für Jazzkammermusik. Eine CD wie eine Wunscherfüllung, weil das Konzept weiter und weiter trägt und wie von innen leuchtet, wobei es demonstriert, wie stark das Fragile sein kann.“ (Ulrich Steinmetzger, Jazz thing 126)
Thomas Morgan: Bass
Joey Baron: Schlagzeug
Jakob Bro: Gitarre
Eintritt: 15 €

Portico Quartet
Fr 20.09. | 20:00 Uhr | E-WERK, Saal
Die Shooting Stars aus London: eine Indie-Band, die „Post-Jazz“ spielt & an Radiohead und Cinematic Orchestra erinnert.
Das für den Mercury Prize nominierte Portico Quartet war stilmäßig noch nie festzusetzen. Mit Einflüssen aus Jazz, Electronica, Ambient Music und dem Minimalismus schuf die Gruppe im Laufe ihrer drei Studioalben ihren eigenen, einzigartigen, filmischen Klang – angefangen 2007 mit ihrem Durchbruch mit „Knee-Deep In The North Sea“ über ihr Album aus 2007, „Isla“ (produziert von John Leckie) zum selbstbetitelten „Portico Quartet“ 2012. Nach einer kurzen Trip-Phase sind sie nun wieder zu viert unterwegs und veröffentlichten im September 2017 ihr viertes Werk „Art In The Age Of Automation“ via Manchesters Gondwana Records gefolgt von „Untitled“ (AITAOA #2) im April 2018. Es ist eine Rückkehr, die freudigst erwartet wurde, von einer Band, die sowohl mit ihrem altbekannten Signature Sound spielt, als auch neue Soundwege beschreitet. Im Herbst 2019 soll ihr neues Album „Memory Streams“ via Gondwana Records erscheinen.
Milo Fitzpatrick : Bass
Jack Wyllie: Saxophon und Keyboard
Kein Vine: Hang, Schlagzeug und Keyboard
Duncan Bellamy: Schlagzeug und Elektronik

Eintritt: VVK 22 €/AK 24 €

Archie Shepp Quartet
Sa 21.09. | 20:00 Uhr | E-WERK, Saal
Dieser emblematische Revolutionär des Free-Jazz hat schon immer seine Überzeugungen verteidigt. Sein Name wird wohl für immer mit den anarchistischen Erschütterungen verbunden bleiben, die den Jazz in den 1960er-Jahren aufgewühlt haben. Aber das heißt natürlich nicht, dass Shepp einen Strich unter die Ursprünge dieser Musik ziehen wollte, den Gospel, den Blues und seine afrikanischen Wurzeln, die Soulmusik. Als Saxophonist, aber auch Pianist, Sänger, Komponist hat er eine beeindruckende Diskographie geliefert, welche diese zahlreichen Facetten hervorheben, die er noch immer erforscht.
Der markanteste Abschnitt seiner Laufbahn bleibt sicher der „Attica Blues“, eine Aufnahme, die wie ein Schrei der Revolte gegen die blutige Unterdrückung einer Meuterei von schwarzen Gefangenen in einer amerikanischen Strafvollzugsanstalt im Jahr 1971 klingt. Archie Shepp ist schon oft in Europa aufgetreten und bleibt als der Saxophonist, Sänger, Dichter eine der Legenden des amerikanischen Jazz. Musikanten-Flaggschiff aller Avantgarden seit den 1960er Jahren, große Figur und entschlossen der Bürgerrechtsbewegung verpflichtet, greift sein immenses Repertoire auf alle Strömungen afroamerikanischer Musik, Blues, Gospel, Soul, Jazz und bis hin zu Hip-Hop zurück. Sein aktuelles Quartett bringt langjährige Weggefährten zusammen. Eine eng verbundene Gruppe, in der der erkennbare Sound von Archie stärker als je zuvor zu hören ist.
Archie Shepp: Saxophone, Gesang
Carl-Henri Morisset: Piano
Darryl Hall: Kontrabass
Steve McCraven: Schlagzeug
Eintritt: VVK 48 €/AK 50 €

Jazz ’n’ Green – Jazznachmittag im Stadtgarten
So 22.09. | 14.00 – 17.00 Uhr
Die dritte Auflage von Jazz ’n’ Green bietet wieder ein breites musikalisches Spektrum, vom Duo bis zum zwölfköpfigen Saxophonorchester. Der Stadtgarten wird mit Jazz erfüllt, wie immer an einem lauschigen Sonntagnachmittag. Der Akzent liegt dabei wieder auf der regionalen Szene. Bespielt wird der gesamte Stadtgarten und dadurch bleibt auch diesmal das ganze Publikum in Bewegung. Das Musikevent im „Freiburger Central Park“.
Eintritt frei

Indra Rios-Moore
So 22.09. | 20:00 Uhr | Jazzhaus
Jede Geschichte hat einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende. Die Geschichte von Indra Rios-Moores Musik begann in der Lower East Side von Manhattan, setzte sich auf der anderen Seite des Atlantiks in Dänemark fort und wird ganz sicher noch lange nicht ihr Ende finden. Indra Rios-Moore aus New York fand in ihren Jugendjahren nicht zum Jazz, um musikalische oder soziale Gesetzmäßigkeiten aus den Angeln zu heben. Ihre Jazz-Auffassung ist von emotivem Gospel, erdigem Blues-Verständnis und den Popmusik-Befindlichkeiten großer Helden wie Steely Dan geprägt. Wie jede gute Geschichte ist auch Indras wechselhaft: Es gibt in ihr Hochs und Tiefs, freudige und schmerzhafte Momente, Erfolge und Verluste. Und trotzdem ist Indra Rios-Moores neues Album „Carry My Heart“ ein Protestalbum geworden. Sie hofft, dass ihre neue Musik „mit Qualität und Sentiment berührt“ und zum Luftholen in einer „kitschigen Trump-Realität“ anregt, „in der die Schattenwelt des Geldes unsere Menschlichkeit redundant zeichnet.“
Indra wurde von ihrer Mutter nach dem hinduistischen Gott benannt, der über den Himmel und den Regen herrscht. Sie kam als Tochter einer puertoricanischen Sozialarbeiterin und des Jazzbassisten Don Moore in New York zur Welt, der u.a. mit Archie Shepp, Elvin Jones, Sonny Rollins, Rahsaan Roland Kirk, Thelonious Monk und Jackie McLean spielte. Da Indra in einer ziemlich rauen Gegend von New York aufwuchs und das Haus nur selten zum Spielen verließ, suchte sie Zuflucht bei der umfangreichen Plattensammlung ihrer alleinerziehenden Mutter, die ein musikalisches Sammelsurium aus Salsa, Stax und Motown, Miles und Coltrane zusammengetragen hatte.
Benjamin Traerup: Saxophon
Samuel Hallkvist: Gitarre
Thomas Sejthen: Bass
Knuth Finsrud: Schlagzeug
Eintritt: VVK 24 €/AK 25 €
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Eintrag vom: 23.08.2019  




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