Prolix Studienführer - Freiburg
Samstag, 13.Juli 2024 Uhr

 
Mittagstisch
Prolix-Gastrotipps
ProlixLetter
Ökoplus Freiburg
56plus
lesen-oder-vorlesen
Gruene-quellen
wodsch

 
Kontakt
Werbung
Disclaimer
Datenschutzerklärung
Impressum
 
Tanzschule Fritz

Prolix-Verlag

Archiv

 

 

 
"Hass ist ein Mangel an Fantasie"
Vortrag und Lesung zu Schicksalen im KZ Theresienstadt

„Hass ist ein Mangel an Fantasie“ ist der Titel einer Lesung am Samstag, 26. August, um 15.30 Uhr im Augustinermuseum. Begleitend zur Ausstellung „Nationalsozialismus in Freiburg“ hält Michael Lahr einen einführenden Vortrag über das Konzentrationslager Theresienstadt. Im Anschluss liest Gregorij von Leïtis Texte und Gedichte von Künstlern, die dort inhaftiert waren.

Terroranschläge und rechtsextreme Gewalttaten führen uns heute erneut grausam vor Augen, wie Hass Menschen verblenden kann. Die in Theresienstadt inhaftierten Künstlerinnen und Künstler trotzten dem Hass auf ihre Weise. Mit ihrer Kunst stemmten sie sich gegen das Diktum der Nazis, die Juden seien Untermenschen und jeder Kultur unfähig. Die von Alice Herz-Sommer, Georg Kafka, Paul Aron Sandfort, Leo Strauss, Viktor Ullmann und Ilse Weber überlieferten Texte machen Mut, die Spirale von Hass, Gewalt und Zerstörung zu durchbrechen. Das Motto der Veranstaltung geht auf Graham Greene zurück, der den Hass als „Mangel an Fantasie“ beschrieb.

Gregorij von Leïtis ist Gründungsintendant der Theater-Company „Elysium New York“, Präsident der Erwin Piscator Award Society und Träger des New Yorker Theaterclub-Preises. Er hat in München Kunstgeschichte und Theaterwissenschaft studiert und lebt in New York. Seit über 40 Jahren arbeitet er an unterschiedlichen Theatern in Europa und den Vereinigten Staaten.

Michael Lahr ist Philosoph und Programmdirektor von „Elysium New York“. Gemeinsam mit von Leïtis hat er 1993 „The Lahr von Leitis Academy & Archive“ gegründet, mit dem Ziel, Kunst und Wissen als Werkzeuge gegen Hass und Ignoranz zu vermitteln.

zum Bild oben:
Portraitbild von Gregorij von Leïtis / Quelle: Letizia Mariotti (2015)
 
Eintrag vom: 22.08.2017  




zurück